Samstag, 04. Februar 2012

Wissen, wie's geht

Hausaufgaben im Netz

Das Netz steckt voller Informationen, aber wie findet man die passenden Angebote, die zudem noch seriös und verwendbar sind? Klar: Mit einer Suchmaschine. Aber leider sind die Ergebnisse der Suchabfragen nicht unbedingt zufrieden stellend. Schließlich stehen hier scheinbar wahllos wichtige Informationen neben Werbung oder Sexangeboten.

Suche

Bei der Suche nach guten Angeboten sollten die Fragen möglichst genau formuliert werden, etwa: "Satz des Pythagoras" oder "Gerundium im Englischen".

Für die Bewertung einzelner Treffer gilt: Seiten von Hochschulen, Schulen oder Institutionen sind in der Regel verlässlich und oft auch gut aufbereitet. Es lohnt sich aber auch auf Angebote privater Homepages zurückzugreifen, denn es gibt viele engagierte Menschen (meistens Lehrer), die ihr Fachwissen im Netz zur Verfügung stellen.

Auch Web Kataloge helfen weiter. Dort gibt es beispielsweise bei allesklar.de oder fireball.de unter der Rubrik "Bildung & Wissenschaft" ausgewählte Linklisten.

Findet sich dann der gesuchte Begriff nicht auf den ersten Blick in der angesteuerten Website, lohnt es sich, die Funktion Suchen unter Bearbeiten in der Menuleiste zu nutzen.

Auf den Kinderseiten des Internet ABC, und zwar in Pinguin Eddies Bibliothek, befindet sich der Schulfachnavigator mit einer großen Sammlung empfehlenswerter Links, die nach Fächern sortiert ist. So lassen sich für jedes Schulfach von Biologie, über Mathe, Deutsch bis hin zu Religion und Sport ausgewählte Websites ansteuern.

Auch der deutsche Bildungsserver stellt eine Sammlung zum Thema Hausaufgaben und Referate zur Verfügung. Hier werden ausführliche Informationen und kommentierte Links zum Thema zusammengetragen.

Achtung Abzocker

Doch Achtung: Immer wieder versuchen Abzocker Wissbegierde oder Faulheit der Schüler gnadenlos auszunutzen und verknüpfen die Abfrage nach Referaten, Texten oder Formeln mit z.T. immensen Kosten - entweder über Dialer oder, in letzter Zeit häufiger, schlicht per schriftlicher Rechnung. Die Suche nach Referattexten und fertigen Hausaufgaben kann schnell einige Hundert Euro teuer werden. Was allerdings über die Qualität der Fundstücke nichts aussagt. Wer auf diesen Seiten leichtfertig das Kleingedruckte überliest und persönliche Daten preisgibt bzw. auf einen "OK"-Button drückt, wird bald tief in die Tasche greifen dürfen.

Dialern kann man recht bequem mit kostenlosen Schutzprogramme aus dem Internet oder einer generellen Sperrung von Dialer-Nummern für den eigenen Anschluss das Handwerk legen.

Doch der technische Schutz ist nur die eine Seite der Medaille. Was mindestens ebenso wichtig ist: Aufklärung. Auch wenn der Nachwuchs oft besser mit PC oder Handy umgehen kann als Mama und Papa: Eltern müssen auch hier ihre Verantwortung ernst nehmen, um ihre Kinder vor diesen Machenschaften im Netz zu schützen. Sie können auch einfach mal vorrechnen, wie viele qualifizierte Nachhilfestunden sich statt der Kosten für dubiose Referats- oder Hausaufgabenangebote finanzieren ließen.

Informieren Sie sich, woran man unseriöse Angebote erkennt, und was man im Falle einer erfolgten Abzocke unternehmen kann - und geben Sie Ihr Wissen an Ihre Kinder weiter! Zum Weltverbrauchertag am 15. März 2007 hat klicksafe in Kooperation mit der Verbraucherzentrale NRW einen Flyer mit Tipps gegen Tricks dubioser Dienstleister erstellt. Das Internet-ABC berichtete darüber:
LinkpfeilMeldung "Abzocke im Internet"

Fremde Federn

Zwei, drei Mausklicks und das Referat ist fertig? Ein verlockendes Angebot, schließlich ist der Fundus an Referaten und Hausarbeiten im Netz riesig. Aber: Durch Abschreiben ist noch niemand schlau geworden. Und auf Dauer wird sich das Abschreiben selten auszahlen. Mag sein, dass das Referat oder die Hausarbeit mit "gut" benotet werden, die endgültige Beurteilung aber setzt sich aus weiteren Komponenten zusammen, der mündlichen Mitarbeit und dem Gesamteindruck nämlich und da können fremde Hausaufgaben oder Referate wohl kaum weiterhelfen. Außerdem müssen die Schüler auch die Qualität der Texte einschätzen können, sonst holen sie sich schlechte Arbeiten aus dem Netz. Und das ist ja nicht gerade in ihrem Sinne. Dazu kommt, dass die aktuellen Methoden des Schummelns den Lehrern längst nicht mehr fremd sind. Besonders peinlich kann es beispielsweise werden, wenn gleich mehrere Schüler dieselbe Internetquelle benutzt haben und die Arbeiten nahezu identisch sind.

Lernportale

Learnetix

Learnetix war die erste Lernplattform für Schüler im Netz. Hier finden Schüler der Klassen fünf bis dreizehn ein Archiv mit mehr als 2000 Beispielaufgaben, Erklärungen, Hilfestellungen und Tipps. Ein kurzes Stichwort im Suchfenster genügt und schon listet die Datenbank alle vorhandenen Informationen zum Thema auf, egal ob es um Prozentrechnung, unbestimmte Artikel oder Textanalysen geht. Doch nicht nur die traditionellen Nachhilfefächer Mathe, Deutsch und Englisch werden bedient, es gibt auch Informationen und Materialien für Geschichte, Latein, Politik und Physik. Im Lernforum unterstützen sich Schüler unter dem Motto "Schüler helfen Schülern" gegenseitig. Sie stellen untereinander Fragen und tauschen Wissen aus. Im Fach Mathematik verdeutlichen interaktive Anwendungen, was es mit dem Pythagoras oder der Definition von Mengen auf sich hat. Selbst im Kopfrechnen können die Schüler ihr Können beweisen. Und wer sich ein Thema noch mal von Anfang an erarbeiten möchte, besucht einen der Minikurse. Intelligente Unterhaltung bieten Literaturrätsel und Sprichwortspiele. In allen Fächern können Arbeitsblätter ausgedruckt werden.

Schülerlexikon

Ein nahezu unerschöpflicher Fundus und ein idealer Lernbegleiter ab Klasse 5 vom Duden Schulbuchverlag. Hier können Schüler elektronische Nachschlagewerke zu insgesamt siebzehn Fächern nutzen. Ob Rechtschreibung für das Fach Deutsch, die Geschichte der Menschheit für das Fach Geschichte oder mathematische Beweise für den Matheunterricht: Alle Inhalte werden klar gegliedert und gut verständlich vermittelt. Besonders empfehlenswert ist die Suchfunktion im Schülerlexikon. Die Schüler können nämlich ganz gezielt einzelne Lexika nach Stichworten durchforsten oder in allen vorhandenen Inhalten suchen. Aktuelle und geprüfte Links sorgen dafür, dass das Wissen immer up to date bleibt. Das Lernportal gehört zu der Reihe Basiswissen des Verlages und ist eine intelligente Kombination von Buch, CD-ROM und Internetportal. Aber auch ohne Buch und CD-ROM stehen den Schülern die kompletten Inhalte der Lexika im Internet zur Verfügung. Die Käufer des gedruckten Werkes bekommen außerdem Zugriff auf die multimedialen Elemente.

Wissen

Im Schülerbereich dieser Plattform aus dem Hause Bertelsmann gibt's reichlich Lernstoff. Ob Mathematik, Deutsch, Englisch, Französisch oder Physik, Geschichte und Religion: In allen Fächern können sich Schüler online auf Klassenarbeiten oder den Unterricht vorbereiten. Gibt es Fragen zur Rechtschreibung oder fehlt die eine oder andere Vokabel? Kein Problem: Die Nachschlagewerke für die Sprachen Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch sowie für Rechtschreibung und Fremdwörter geben jederzeit die passende Antwort. Für kluge Unterhaltung schließlich sorgen IQ-Tests und Wissenstrainer.

Die Links im Überblick

Orientierung

Schulfachnavigator

Lernportale

Sicherheit

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Logo zum Safer Internet Day 2012; Rechte: klicksafe.de

Gemeinsam spielen - gemeinsam lernen!
Zum Safer Internet Day am 7. Februar 2012: Mit dem Internet-ABC das Internet generationsübergreifend erkunden!

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