Freitag, 10. Februar 2012

Wissen, wie's geht

Jobsuche im Internet

Wer einen neuen Job sucht, muss schon lange nicht mehr auf die Wochenendausgabe der regionalen und überregionalen Zeitungen warten, um sich dort mühsam durchs Angebot zu blättern. Längst nämlich ist ein Großteil des Stellenmarkts ins Internet abgewandert.

Virtuelle Jobmessen und Karriereportale der großen Firmen, die Anzeigenseiten der Onlinezeitungen und vor allen Dingen die Jobbörsen sind zum Ziel vieler Jobsuchenden geworden.

Stellenbörsen

Neben SIS, der Stellenbörse des Arbeitsamtes, sind Jobpilot, StepStone und monster hierzulande die bekanntesten Namen dieser Branche. In diesen großen Jobbörsen finden sich Tausende von Stellenangeboten aus ganz verschiedenen Bereichen. Bewerber können dort gezielt nach Stellenangeboten suchen oder ihr Stellengesuch hinterlegen.

Screenshoot Bundesagentur für Arbeit

Neben diesen bekannten Jobportalen gibt es noch eine Vielzahl von speziellen Jobbörsen – maßgeschneidert für einzelne Branchen. Und die reichen von der Bewerberdatenbank des Deutschen Anwaltsvereins bis zur Vermittlungsbörse für Zivildienststellen.
Doch wie lassen sich diese Anbieter finden?

www.Anwalt24.de

Screenshoot Anwalt24.de

www.Anwalt24.de

www.Zivi.org

Screenshoot Zivi.org

www.Zivi.org

Das geht am besten mit einem Wegweiser wie Crosswater Systems. Knapp 800 virtuelle deutschsprachige Stellenbörsen listet der Branchendienst auf seinen Seiten auf und versorgt die User mit detaillierten Informationen über das jeweilige Angebot. So erfährt man mit einem Klick, was sich hinter dem Angebot docjob4you, geojobs, hotel-career oder Top Agrar verbirgt - und auch, dass es ein Jobportal für Frauen gibt.

www.Crosswater-Systems.com

Screenshoot Crosswater-Systems.com

www.Crosswater-Systems.com

Die Angebotspalette der Jobportale ist vielfältig und geht weit über das bloße Stellenangebot hinaus. So haben beispielsweise fast alle großen Jobbörsen Datenbanken, in denen die Bewerber ihr Qualifikationsprofil inklusive Lebenslauf hinterlegen. Die Firmen geben ihre Qualifikationsanforderungen ein und erhalten eine Liste mit passenden Kandidaten.

www.StepStone.de

Screenshoot StepStone.de

www.StepStone.de

Eine weitere Möglichkeit:

Checkliste

Bewerber und Unternehmen werden automatisch per E-Mail über passende Stellenangebote beziehungsweise über Kandidaten, die für sie interessant sind, informiert. Für Jobsuchende ist dieser Service kostenlos, Unternehmen zahlen für eine vierwöchige Nutzung dieser Dienste etwa 1000 Euro. Die Jobsuchenden tauschen sich in Communities und Chats aus.

Sie können darüber hinaus kostenpflichtige Zusatzdienste nutzen wie bspw. Karrieretrainings, Karrieretests, Gehaltsanalysen oder den Check ihrer Bewerbungsunterlagen. Die Aufwendungen dafür liegen zwischen 20 und 100 Euro. Eine Investition, die sich lohnen kann, denn auch die E-Mail Bewerbung unterliegt den Grundregeln herkömmlicher Bewerbungen.

Dazu ein paar Tipps: Auf ein Angebot im Internet kann man getrost mit einer E-Mail antworten. Wenn aber nicht klar definiert wurde, ob die gesamte Bewerbung auch auf diesem Weg verschickt werden sollte: besser nachfragen. Denn wenn die Bewerbung im Unternehmen nicht in elektronischer Form weiter verarbeitet, sondern ausgedruckt wird, macht sie neben den durchgestylten Bewerbungsmappen keinen besonders guten Eindruck.

Die E-Mail-Bewerbung sollte wie die klassische Bewerbung strukturiert sein. Dazu gehören neben Anschreiben und Lebenslauf mit Foto auch Zeugnisse und Bescheinigungen.

PDF-Logo

Attachements sollten nicht im Word Format (wegen der Virusgefahr) sondern als PDF Datei verschickt werden.

Datauf sollten Sie achten

  • Seriöse E-Mail-Adresse
    Bei einer Bewerbung sollte unbedingt eine seriöse E-Mail-Adresse verwendet werden - also kein Spitz- oder Fantasiename, sondern möglichst Vorname.Nachname@domain.de. Die Domain kann dann durchaus gmx.de, web.de oder ein ähnlicher Dienst sein.
  • Kumpelhafte Ansprache vermeiden
    Außerdem empfiehlt es sich, auf die sonst im Netz übliche kumpelhafte Ansprache und umgangssprachlichen Formulierungen zu verzichten.
  • Rechtschreibcheck
    Und schließlich: Ein Rechtschreibcheck vor dem Absenden der Mail beziehungsweise der Bewerbung lohnt sich immer.

Virtuelle Messen

Screenshot jobfair24

Ein weiteres Angebot: Virtuelle Messen. Das Jobportal jobfair24 geht in Sachen Jobsuche noch einen Schritt weiter und verlagert gleich ganze Jobmessen ins Netz. Hier kommen Personalmanager und Bewerber - Studenten, Absolventen und Nachwuchskräfte - per Chat ins Gespräch. Direkt von zu Hause oder aus der Uni können die Jobsuchenden erste Kontakte mit potentiellen Arbeitgebern knüpfen. Im Gegensatz zu realen Absolventenmessen fallen weder Anreise- noch Eintrittskosten an oder gar die Ausgaben fürs neue Outfit. Neben virtuellen Messetagen mit ganz verschiedenen Unternehmen bietet jobfair auch branchenspezifische Messen an.

Unternehmen  nutzen das Internet zur Personalsuche

Fast 90 Prozent der größten Unternehmen der Welt, so belegen aktuelle Untersuchungen, nutzen das Internet zur Personalsuche. Und auch die kleineren und mittleren Unternehmen gehen mehr und mehr diesen Weg. Die Vorteile liegen auf der Hand: Mit standardisierten Formularen oder per Datenbankabgleich lassen sich geeignete Bewerber schnell herausfiltern und obendrein ist die Onlineanzeige um ein Vielfaches billiger als die herkömmliche Stellenanzeige in einer überregionalen Zeitung. Den Jobsuchenden bieten virtuelle Jobbörsen die Möglichkeit, ihre Daten im weltweiten Netz zu speichern und so möglichst viele Arbeitgeber auf sich aufmerksam zu machen. Jobsuchende sollten aber nicht vergessen, dass auch hier gilt: Der erste Eindruck ist entscheidend. Mit anderen Worten: die eigene Darstellung - egal ob im Formular oder im Qualifikationsprofil - muss hohen Ansprüchen genügen.

Die Links im Überblick

Die bekanntesten Jobbörsen

Jobbörsen von A bis Z...

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