Spieletipps
Crayon






Beschreibung
*kostenlose Konzept-Demo
keine USK-Wertung, da es sich um Freeware handelt
Das eigentlich simple Spielprinzip: Der Spieler bugsiert einen Ball von links nach rechts zu einem gelben Stern über den Bildschirm. Nichts besonderes eigentlich, schon Mario lief früher von links nach rechts. Ziemlich "old school", wenn da nicht diese unglaubliche Steuerungsmethode jeden Beobachter zum Selbstspielen reizt. Statt einen Spielhelden mit Controller, Maus oder Tastatur zu steuern, malt der Crayon-Spieler mit der Maus Kreiderechtecke in den Bildschirm, welche durch die im Spiel enthaltene Physik nach unten fallen. Dies ergibt ein originelles Kombinationsspiel auf den PC, das von der ersten Sekunde an fesselt.
Die Kugel bewegt sich also, indem die gezeichneten Kisten mehr oder auch mal weniger präzise den Ball anstoßen. Dabei geht es nicht immer einfach glatt auf einer Linie geradeaus. Es gibt Hindernisse und Tiefen, die es auf der selben Weise zu überwinden gilt. Das Programm begrenzt weder die Anzahl der gezeichneten Objekte noch läuft ein Countdown. Durch einen Klick auf die rechte Maustaste verschwinden zu viel gezeichnete Rechtecke wieder. Falls es gar nicht mehr weitergeht, startet die Leertaste das Spiel neu.
Der finnische Student Petri Purho räumte auf dem Independent Games Festival 2008 mit dem Spiel den Hauptpreis ab. Inzwischen arbeitet er immer noch an der Fertigstellung des Konzeptes. Bisher warten nur einige wenige Level in der Freeware-Version auf Rätselfreunde. Doch aufgrund eines frei verfügbaren Leveleditors liegen im Internet schon mehrere Level-Pakete bereit.
Quasi in Kindergarten-Optik kommt alles daher. Der Untergrund sieht aus wie Pergament und der Mauszeiger wie ein Wachsmalstift (engl. Crayon). Optisch simple und dadurch grandios.
Kinder und Erwachsene begeistern sich schnell für dieses Spiel. Jungen ab 12 Jahren, die ansonsten in virtuelle Kriege ziehen genauso wie hart gesottene LAN-Gamer. Wem dieses Spiel gefällt, sollte sich auch mal "Phun" anschauen. Ebenfalls kostenlos. Und laut eigenen Angaben in Schulen weltweit schon 300.000 mal installiert (Stand: 16.12.2008). Spielerisch wird hier nämlich nebenbei das Prinzip der Schwerkraft vermittelt.









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