Wissen, wie's geht
Firewall

Jeder Computer am Netz ist auch potenziellen Gefahren durch Viren, Würmer und Trojaner ausgesetzt. Eine Firewall kontrolliert die Daten, die bei einer Internetverbindung ein- und ausgehen und macht verdächtige Daten ausfindig. Sie wird beim Start des Betriebssystems aktiv, macht zunächst die Zugänge zum Internet dicht und meldet Ihnen, wenn ein Programm versucht, auf das Internet zuzugreifen.
Grundsätzlich ist zwischen Hard- und Software-Firewalls zu unterscheiden. Hardware-Firewalls sind in der Anschaffung teurer, machen aber Sinn, wenn viele Rechner im Netzwerk geschützt werden sollen. Eine Personal- oder auch Desktop/Software-Firewall wird auf dem zu schützenden Rechner installiert, ist günstiger und reicht für die private Nutzung Ihres Computers aus.
Vor- und Nachteile von Firewalls
Die lokale Installation erlaubt es, anwendungsspezifisch Freigaben zu erteilen. In der Regel werden Sie alle Programme, die Sie oder Ihr Kind für die Internetnutzung benötigen, von vornherein freigeben. Dazu gehören Browser, E-Mail-Programm, gegebenenfalls noch das Messenger-Programm, das Ihr Kind zum Chatten nutzt.
Die Person, die die Administrationsrechte besitzt, kann die Personal Firewall leicht abschalten - und damit auch den Schutz. Dass die Firewall aktiviert ist, wird im Systray (= das System-Tablett rechts unten neben der Uhr in der Icon-Leiste) angezeigt.
Lassen Sie sich nicht beunruhigen, wenn Sie während der Online-Verbindung ab und an die Meldung bekommen, es sei versucht worden, auf Ihren Rechner zuzugreifen: Sie wissen dann, dass ihre Firewall funktioniert. Vielleicht hat eins Ihrer Programme versucht ein Update zu laden, um sich zu aktualisieren; oder es wurde ein echter Angriff abgewehrt, der von einem Schadprogramm ausging! Erklären Sie auch Ihrem Kind, dass es sich hierbei um eine normale Rückmeldung der Schutzsoftware handelt.
Personal Firewalls können durch Fehler im eigenen Code auch ein Risiko für Ihren Computer bergen. Hinzu kommt, dass sie nicht gegen Viren, sondern nur gegen Würmer und andere Angriffe von außen helfen.
Bei Windows XP wird (ab Service-Pack-2) eine Firewall mitgeliefert. Aktivieren können Sie diese über "Start > Einstellungen > Systemsteuerung > Sicherheitscenter > Windows-Firewall". Ähnlich wie bei den Antivirenprogrammen sollten Sie auch nicht mehrere Firewalls gleichzeitig nutzen.
Die Demo zum Thema "Firewall" zeigt Ihnen die einzelnen Schritte, wie Sie die Firewall von Windows XP einschalten:










Verdächtige Seiten
Die wichtigsten Fragen
Sitemap
Impressum




