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Das Internet-ABC auf der gamescom
Ein kleiner Erfahrungsbericht zur großen Spielemesse in Köln (20.-23. August 209)
(25.08.2009)

4 Stunden anstehen, um 10 Minuten zu spielen - das war die Spielemesse gamescom für die Personen, die den neuesten Spielehit testen wollten. Friedlich und geduldig standen sie an, die Spieler und Zocker, die in der öffentlichen Meinung oft so schlecht wegkommen. Die meisten von ihnen waren im übrigen weder blass, noch dick und hatten auch keine auffälligen Ränder unter den Augen.
Neben den großen Spielarenen gab es auch genügend kleinere Spieleecken, in die man sich - ohne langes Anstehen und ungeachtet des hohen Geräuschepegels - zurückziehen konnte, um verschiedene Spiele am Nintendo DS, an der PSP oder am PC auszuprobieren.
An den Spielständen der Nintendo-Konsole Wii freilich war Bewegung angesagt, z.B. beim virtuellen Skifahren oder beim Tischtennis-Spiel. Und auf mehreren Bühnen versuchten sich Jung und manchmal auch Alt als Rock- oder Singstars.

Auch das Internet-ABC hatte, zusammen mit klicksafe, handysektor und der Initiative "Eltern + Medien", einen Stand auf der gamescom. Hier konnte gesurft werden: auf zwei echten Surfbrettern und dem nicht ganz so realen Meer auf dem Bildschirm. "Sicher surfen" lautete das Motto und es fanden sich doch eine Menge Leute ein, die sich für den Aspekt Jugendschutz und Internet bzw. Computerspiele interessierten. In vielen Gesprächen während, aber auch nach der Messe (im Zug) zeigte sich, dass viele Jugendliche sich der Gefahren gewisser Spiele durchaus bewusst sind und die Alterseinstufungen prinzipiell, wenn auch nicht im Detail in Ordnung finden.
Um den Jugendschutz zu gewährleisten, wurden Bändchen in unterschiedlichen Farben verteilt und z.T. am Eingang zu einer Spielarena noch einmal ein Ausweis verlangt. Einigen 16- und 17-Jährigen ist es allerdings doch gelungen, ein rotes Bändchen zu erhalten und in den Bereich "ab 18" zu gelangen. Andere standen allerdings mit ihrem roten Band lange an, um schließlich abgewiesen zu werden, da ihr Ausweis etwas anderes aussagte…
Um den Stand der Bundeswehr herum gab es allerdings weder Sichtschutz noch Zugangsbeschränkungen. Hier durfte selbst der Fünfjährige in einem Spähpanzer Platz nehmen und sich die Technik erklären lassen. Virtuell verboten, real erlaubt - das hatte schon etwas Skurriles an sich. Dass gleich daneben die Arbeitsagentur ihre Zelte aufgeschlagen hatte, gab dem Ganzen noch eine besondere Note…









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