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Goldene Tipps: Das Internet als Hausaufgabenhilfe
(20.03.2007)
Das Internet ist aktuell, grenzüberschreitend, eine große Bibliothek, multimedial - und ein von vielen Schülern gern genutztes Instrument zur Bewältigung ihrer Hausaufgaben.
Das Internet-ABC liefert nachfolgend einige Tipps für den sinnvollen Einsatz des Internets in diesem Bereich:
- Immer vor Augen: Das konkrete Ziel
Um das Wesentliche nicht aus dem Blick zu verlieren, ist es wichtig, ein konkretes Ziel vor Augen zu haben. Meist finden sich recht schnell viele interessante Links, jedoch bieten nicht alle auch wirklich die Information, die für die jeweilige Hausaufgabe gesucht war. Da hilft es, das Aufgabenfeld vorher einzugrenzen: Was will ich herausfinden? Wie kann ich mit Hilfe eines Internet-Angebots die konkrete Aufgabe lösen? Welche Hilfe benötige ich, und wo finde ich sie? - Den Überblick behalten
Zur besseren Orientierung bieten Browser die Funktion Lesezeichen (auch 'Bookmarks' oder 'Favoriten' genannt) einzurichten. Mit ihnen lassen sich interessante Seiten markieren und schnell wieder finden. Den Überblick behalten die Kinder, wenn sie für jedes Schulfach einen eigenen Lesezeichenordner anlegen. - Nicht alle Angebote im Netz sind kostenlos
Schüler sollten wissen, dass sie bei der Suche nach Hilfen für Hausaufgaben auf kostenpflichtige Angebote stoßen können. Für die Einsicht in Dokumente soll per Kreditkarte oder Lastschriftverfahren bezahlt werden, teilweise auch per Handy über die Mobilfunkrechnung bzw. das Prepaid-Guthaben. So können ältere Schüler gegen Entgelt beispielsweise in Live-Chats mit Englischlehrern kommunizieren. Ob sich der jeweilige Preis lohnt und das Angebot sein Geld wert ist, sollten Sie gemeinsam besprechen und entscheiden. Fest steht: Es gibt auch jede Menge guter kostenloser Angebote! - Vorsicht vor Dialern! - Abzocke auf Hausaufgabenseiten
Unbedingt kennen und einschätzen können sollten die Schüler Dialer-Fallen: Die Anbieter stellen ihre Inhalte über Dialer-Programme zur Verfügung, die sich über teure Nummern (oft 30 Euro je Einwahl) ins Internet einwählen. Gerade Internetseiten, die Hausaufgaben und Referate anbieten, sind leider davon betroffen. Oberstes Gebot lautet: Niemals mit einem schnellen Klick auf einen 'OK-Button' die Einrichtung eines Dialer-Programmes bestätigen!
- Seiten, Adressen und Inhalte ändern sich
Das Netz ist dynamisch, daher sollten sich die Schüler darüber bewusst sein, dass sich die Inhalte von Internetseiten mit der Zeit ändern können. Aus kostenlosen Angeboten können plötzlich kostenpflichtige, aus empfehlenswerten ungeeignete werden! - Informieren statt Kopieren - Selber denken macht schlau
Verlockend für bequeme Schüler, die wenig Lust auf ihre Hausaufgaben haben: Das Internet ersetzt den besten Banknachbarn fürs Abschreiben. Hier sammeln und tauschen Schüler Lösungen. Ganze Hausarbeiten, Referate und Klausurlösungen finden sich im Netz. Sie lassen sich schnell mit wenigen Mausklicks kopieren und in das eigene Dokument einfügen.
Als Eltern oder Lehrer sind Sie den Kindern einen Schritt voraus, wenn Sie sich solche Angebote einmal selbst ansehen. Die Kopier-Problematik lässt sich besser einschätzen und mit den Kindern darüber diskutieren.
Argumente, um den Kindern zu erklären, dass es sich hierbei um Datenklau und Betrug handelt, finden Sie hier:









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