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Voten Sie mit beim Grimme Online Award!
(11.05.2007)

Entscheiden Sie mit, wer den Publikumspreis des Grimme Online Award gewinnt! Aus über 1300 Vorschlägen hat die Nominierungskommission des Adolf-Grimme-Instituts 20 Kandidaten fürs Finale in den Kategorien Information, Wissen und Bildung, Kultur und Unterhaltung auserlesen. Welche Website hat Ihrer Meinung nach den Preis verdient?
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Während die User aus den 20 nominierten Sites ihren Sieger wählen, befindet gleichzeitig die vom Adolf-Grimme-Institut berufene Jury des Grimme Online Award über die nominierten Websites. Am 20. Juni schließlich werden die Preisträger bei der Verleihung des Grimme Online Award 2007 in Köln bekannt gegeben.
Die Nominierten
Die Nominierungskommission betont als auffälligsten Trend die Weiterentwicklung im Bereich Online-Video. Die Suche nach spannenden neuen Formen sei 'in vollem Gange, die Ergebnisse viel versprechend' - allerdings bei großen Unterschieden im inhaltlichen Niveau des Dargebotenen.
Die Nominierten 'Watch Berlin' (Verlagsgruppe Holtzbrinck), 'hausgemacht.tv' (SevenOne Intermedia GmbH) oder 'Polylog' (Rundfunk Berlin-Brandenburg) zum Beispiel zeigen anhand individueller Themenschwerpunkte, wie Videos im Internet originell, bereichernd und interaktiv eingesetzt und vernetzt werden können.
Weblogs sind nach Einschätzung der Nominierungskommission inzwischen eine feste Größe im Netz: 'Wo in den vergangenen Jahren einzelne Pioniere hervorstachen, ist gerade bei populären Themen das Angebot ergiebiger geworden', so das Gremium in seinem Statement. Die Vielfalt der Weblogs in Themen und Zielgruppen sei faszinierend. Das Angebot NPD-Blog, das nicht nur umfassend über modernen Rechtsextremismus informiert, sondern auch die Berichterstattung der Medien zu diesem Thema reflektiert, wird als Beispiel für ein kompetent und akribisch geführtes Themenblog 'mit bemerkenswertem persönlichen Engagement' des Autors herausgestellt.
Besonders stark, nämlich mit drei Angeboten, ist in diesem Jahr 'Zeit online' vertreten: Unter anderem mit dem Online-Magazin 'Zuender', das sich mit einer großen Themenauswahl und speziellen Rubriken vor allem an jugendliche Nutzer wendet.
Wenig Experimente
Die Nominierungskommission merkt in ihrem Statement an, es gebe nur wenige Beispiele für gelungene journalistische Kommunikation und Information auf Augenhöhe mit den Usern. Auch verzichteten allzu viele Online-Angebote auf Experimente und neue Darstellungsformen.










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