Montag, 21. Mai 2012

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Internet-ABC auf der didacta

(26.02.2007)

Didacta-Logo

Mit einem gemeinsamen Informationsstand auf der internationalen Bildungsmesse didacta machen sich die Initiativen 'Internet-ABC', 'Flimmo', 'klicksafe' und 'Handysektor' der Landesmedienanstalten für mehr Medienkompetenz stark. Das Motto: Nur wer sich auskennt, kann sich und andere vor jugendgefährdenden Inhalten in den neuen Medien schützen.

Über die Messe

Die didacta 2007, die in diesem Jahr in Köln stattfindet, ist die größte Fachmesse für Lehrkräfte aller Bildungsbereiche in Europa und eine wichtige Weiterbildungsveranstaltung für die Branche. Rund 800 Aussteller aus 15 Ländern zeigen vom 27. Februar bis zum 3. März ihre Angebote aus den Bereichen Kindergarten, Grundschule, weiterführende Schulen, Hochschule, betriebliche Ausbildung und Qualifikation sowie Weiterbildung und Beratung.

Die gesellschaftliche Bedeutung von Bildung hat sich in Zeiten von Internet und Co. erheblich gewandelt. Damit haben sich auch die Lebenswelten von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen stark verändert. Gefragt sind neben solidem Grundwissen auch Qualifikationen im Bereich der Neuen Medien. Längst sind die Medienwelten eng miteinander verknüpft: Internet gibt es inzwischen auch über das Handy. Fernsehen kann man über den Computer empfangen.

Bei der didacta werden unter einem Dach die maßgeblichen Instrumente des Förderns und Forderns in den unterschiedlichsten Anwendungsbereichen präsentiert.

Neue Medien - neue Sorgen

Mit der Faszination für die Neuen Medien geht stets auch eine Sorge einher: Wie gehen Kinder und Jugendliche mit Computer, Fernseher und Handy um? Viele sind mit jugendgefährdenden Spielen, Homepages oder TV-Sendungen überfordert. Insbesondere Eltern und Lehrer sind gefragt: Wissen sie, mit welchen Medieninhalten die Kinder konfrontiert werden?

Auf der didacta informieren neben dem Internet-ABC die Initiativen 'Flimmo', 'klicksafe' und 'Handysektor' das Messepublikum über ihre Arbeit und geben Tipps, wie der Medienalltag von Kindern und Jugendlichen sicherer gemacht werden kann.

Flimmo

'Flimmo' ist die Programmberatung für Eltern, die das Fernsehen aus Kindersicht betrachtet und zwischen ihren Wünschen und den Sorgen der Eltern vermittelt. Dreimal pro Jahr bringt 'Flimmo' eine Broschüre heraus, die TV-Angebote nach Kindertauglichkeit bzw.
untauglichkeit bewertet. Unter www.flimmo.de findet man alle wichtigen Informationen zum Thema Kinder und Fernsehen.

klicksafe

Als deutscher Beitrag zum 'Safer Internet Programm' der Europäischen Union betreibt 'klicksafe' ein Online-Informationsportal (www.klicksafe.de) und vernetzt bundesweit die Akteure, die im Bereich Internetsicherheit aktiv sind.

Handysektor

Ähnliche Sicherheitslücken wie im Internet gibt es mittlerweile auch bei der Handynutzung. Die Internetseite 'Handysektor - Sicherheit in mobilen Netzen'
(www.handysektor.de) hat das Ziel, insbesondere Kinder und Jugendliche über die Risiken der Handytechnologien und -anwendungen aufzuklären und ihre Kompetenzen im Umgang mit diesem Alltagsmedium zu stärken.

Die Projekte werden auf einem gemeinsamen Infostand der Landesanstalt für Medien NRW (LfM), der Arbeitsgemeinschaft der Landesmedienanstalten (ALM) sowie des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest (mpfs) in Halle 6 präsentiert.

Kontakt bei Rückfragen:
Dr. Peter Widlok
Telefon: (0211)77007-141
E-Mail: Linkpfeilpwidlok@lfm-nrw.de

(Pressemitteilung der Landesantalt für Medien NRW vom 26.02.2007)

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