Die wichtigsten Fragen
Internet praktisch
Wie hoch ist die Gefahr, vom Surfen süchtig zu werden?
Darüber streiten die Experten. Wie hoch ist die Suchtgefahr bei Alkohol, Zigaretten und anderen Drogen? Entscheidend sind die Disposition des einzelnen und der Umgang mit Suchtgefahren in der Familie und im Umfeld. Es kann verlockend sein, sich in das virtuelle Leben zurückzuziehen, wenn das reale mit Problemen behaftet ist. Als gefährdet gelten depressive Menschen, Einzelgänger und männliche Surfer unter 18 Jahren, die sich vor dem Druck des Alltags in virtuelle Welten flüchten. Eine klare Definition, ab wann man tatsächlich "internetsüchtig" ist, ist schwierig.
Ich möchte für mich und mein Kind unterschiedliche Bookmarks anlegen - geht das?
Ja, das ist ganz einfach. Wenn Ihrem Kind eine Seite gut gefällt, gehen Sie im Menü "Favoriten" (oder "Lesezeichen" im Firefox) in der Browserleiste des Internet Explorers auf die Auswahl "Neuer Ordner", geben diesem einen Namen, zum Beispiel den des Kindes, und legen Sie dort künftig die im Netz gefunden Schätze ab. Auf die gleiche Weise legen Sie einen Ordner für sich selbst oder andere Personen an. Wenn Sie wollen, können Sie diese Ordner im selben Verfahren noch einmal weiter unterteilen, z. B. in Bereiche wie Schule, Nachschlagewerke, Fußball, Pferde... eben das, wofür Sie und Ihr Kind sich interessieren. So entsteht im Laufe der Zeit eine übersichtliche Bookmark-Bibliothek mit Themenbezogenen Links.
Was sind eigentlich Instant Messenger?
Mit einem sogenannten Messenger können Sie sich live mit anderen Menschen per Computer "unterhalten". Dazu brauchen Sie ein spezielles Programm. Solche Programme gibt es viele: ICQ, Windows Live (früher MSN), AIM (von AOL), Yahoo! Messenger und Jabber (viel genutzt von Linux-Anwendern). Diese Programme können im Internet kostenlos heruntergeladen werden.
Praktisch ist, dass angezeigt wird, welche Freunde, Verwandte oder Kollegen gerade online sind, wenn Sie im Netz sind - vorausgesetzt, diese haben das Programm ebenfalls installiert.
Weitere Informationen:
- Wissen, wie's geht: Instant Messaging
U.a. finden Sie hier: Unterschied zum Web-Chat: Risiken und Vorteile; die wichtigsten Tipps und Sicherheitseinstellungen
In "Wissen, wie's geht" auf der Kinderseite erfahren junge Surfer alles, was sie über einen Messenger wissen sollten:
Beim Surfen erscheint manchmal die Meldung "404 File not found" oder "Die Seite wurde nicht gefunden." - was bedeutet das?
Die Fehlermeldung "404 File not found" bedeutet, dass die eingegebene Website auf dem Server nicht gefunden werden konnte. Möglicherweise existiert sie gar nicht mehr oder Sie haben sich bei der Eingabe der Adresse vertippt.
Grundsätzlich kontrolliert jeder Server, auf dem die Informationen der Webseiten liegen, ob ein Seitenaufruf zulässig ist. Die Möglichkeiten sind in fünf Kategorien unterteilt:
100 - Bearbeitung wird durchgeführt
200 - Erfolg
300 - Weiterleiten
400 - Client Fehler
500 - Serverfehler
Was ist Telefonieren über das Internet? Wie telefoniere ich über das Internet?
Das Telefonieren über das Internet wird als "Voice over IP" (kurz "VoIP") bezeichnet. Der Begriff leitet sich von folgenden Wortbestandteilen ab: 'Voice' bedeutet Sprache, 'over' ist das englische Wort für über und 'IP' ist die Abkürzung für 'Internet Protocol', die technische Bezeichnung für das Internet. Es handelt sich also gewissermaßen um Sprache über das Internet, und so ist es auch: Beim Voice over IP nutzt man die zumeist bereits vorhandene DSL Leitung, um Telefongespräche zu führen. Entweder kann man dazu spezielle Software (z. B. Skype) und Headset verwenden, oder einen Telefonadapter zwischen das DSL Modem und dem normalen Telefon schalten.
Der Vorteil beim Telefonieren über das Internet ist, dass dies in der Regel keinen Cent extra kostet, sofern beide Gesprächsteilnehmer über das Internet telefonieren. Nutzt einer der Gesprächspartner allerdings seinen normalen Festnetzanschluss, werden spätestens dann Gebühren fällig. Dennoch kann sich auch diese Variante lohnen, weil oft nur eine kleine Strecke vom Internet zum Festnetzpartner überbrückt werden muss.
Weitere Informationen sowie eine Kostenübersicht finden Sie z. B. unter
www.voip-info.de, eine Übersicht über Telefontarife unter
www.teltarif.de.
Was ist "WLAN"?
WLAN - das steht für "Wireless Local Area Network", zu deutsch etwa: "drahtloses Nahbereichsnetzwerk". Anstelle von Kabeln (LAN) verbinden Hochfrequenz-Radiowellen die Computer in einem WLAN. Das bedeutet: Keine Kabel, keine feste Bindung an einen Stuhl und Schreibtisch. Innerhalb der Reichweite des WLANs kann sich der Anwender mit seinem Computer frei bewegen. Zuvor wird der Computer über einen entsprechenden Zugangspunkt im Netzwerk angemeldet. Die Qualität der Verbindung ist abhängig von der Beschaffenheit des jeweiligen Gebäudes. Stahlbeton z. B. beeinträchtigt die Reichweite stark.
Besonders praktisch ist WLAN für Familien, die mehrere Rechner haben. Hier stellt sich die Frage: Wie lässt es sich erreichen, dass alle über eine gemeinsame Datenleitung gleichzeitig ins Internet gehen können? Genau das geht bequem mit WLAN, das die üblichen Netzwerkkabel ersetzt. Jeder Rechner wird dazu mit einem kleinen WLAN-Empfänger ausgestattet. Ein Router teilt den Datenstrom einer Datenleitung auf beliebig viele Geräte auf. Dann können tatsächlich zwei, drei, vier - theoretisch sogar bis zu 254 - Rechner gleichzeitig drahtlos online gehen. Somit können alle Rechner im Haus gleichzeitig ins Internet und sogar noch miteinander kommunizieren.
Wer sein Notebook mit WLAN ausrüstet, kann nicht nur zu Hause, sondern auch unterwegs drahtlos ins Internet. An Bahnhöfen und Flughäfen, in Hotels und Cafés gibt es heute öffentliche Zugangspunkte, die so genannten "Hotspots". Hier kann sich jeder mit seinem WLAN-ausgerüsteten Notebook ins Netz einklinken, oft kostenlos, an Bahnhöfen und Flughäfen werden meist Gebühren berechnet.
Warum lohnt es sich, zwei E-Mail-Adressen zu haben?
Sind Sie viel im Internet unterwegs, nehmen gern an Gewinnspielen teil, abonnieren Newsletter, bestellen in Online-Shops und haben vielleicht sogar eine eigene Homepage? Die Errungenschaften und Möglichkeiten des Internets sind praktisch, halten Sie auf dem neuesten Stand und machen Spaß. Damit Sie infolge der häufigen und öffentlichen Verwendung Ihrer E-Mail-Adresse nicht mit ungewollter Werbepost zugeschüttet werden, ist es ratsam, eine zweite E-Mail-Adresse neben Ihrer "Hauptadresse" einzurichten. So können Sie Ihre Hauptadresse frei von Spam und ungewollter Post halten, denn leider werden E-Mail-Adressen, die Sie im Netz preisgeben oft weiter verkauft oder durch automatische Crawler von Spammern einkassiert, die sie im Anschluss für Werbung missbrauchen.












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