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Geeignete Internetcafés für Kinder und Jugendliche - worauf sollten Eltern achten?
(01.06.2006)

Für Kinder und Jugendliche ist das Internet ein Spielplatz. Sie treffen sich dort mit Freunden und Gleichaltrigen - und das nicht nur im virtuellen Raum. Gemeinsam vor dem Rechner zu sitzen, sich auszutauschen, wo man die tollsten Bilder und die spannendsten Spiele findet oder die coolsten Leute im Chat trifft, ist angesagt. Auch Kinder und Jugendliche, die das Internet zu Hause nutzen können, gehen deshalb gern in Internetcafés. Die Peer-Group dient als Orientierungshilfe und Wegweiser im digitalen Dschungel. Aber worauf müssen Eltern achten, wenn Sie ihren Kindern erlauben, außerhalb des eigenen Aufsichtsradius im Internet zu surfen?
Internetcafé ist nicht gleich Internetcafé
In Deutschland gibt es mittlerweile mehr als 10.000 Einrichtungen, in denen man das Internet öffentlich nutzen kann. Zählt man Internetterminals und -kioske, die in Kneipen, Bahnhöfen oder Hotels aufgestellt sind, dazu, sind es noch ein paar tausend mehr. Doch nicht jeder dieser Zugangsorte ist für Kinder und Jugendliche geeignet. Als Eltern sollte man sich daher informieren, bevor man dem Nachwuchs erlaubt, dort zu surfen.
Einige Auswahlkriterien sind leicht zu setzen. So sind Lokale, in denen neben der Internetnutzung auch Spielautomaten angeboten werden und Alkohol ausgeschenkt wird, für jüngere Kinder jedenfalls nicht geeignet. Bei eher kommerziell geführten Internetcafés sind auch Fragen nach altersgerechter Spielsoftware und nach der Installation von Jugendschutzsoftware auf den angebotenen Rechnern sinnvoll.
Sehen Sie sich im Internetcafé um, häufig gibt bereits die Einrichtung Auskunft darüber, ob man sich hier um die Belange des Jugendschutzes kümmert. So sollten zum Beispiel die Monitore grundsätzlich so aufgestellt sein, dass die Aufsichtsperson stets einen Überblick über die dargestellten Inhalte behalten kann.










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