Der besondere Link
Matrix-Remake mit Legosteinen (06.01.2010)

Die abgefeuerten Pistolenkugeln fliegen in Zeitlupe durchs Bild. Filmheld Neo scheint sich in alle Richtungen gleichzeitig zu bewegen und kann so den Kugeln ausweichen. Gleichzeitig saust die Kamera um Neo herum, zeigt die Szene aus allen Perspektiven. Diese Filmszene, diese revolutionäre Art zu drehen, hat die Kinowelt verändert. Darum ist der Kinofilm "The Matrix" auch Kult – vor allem bei Cineasten.
Aber dieses ungewöhnliche Remake dürfte selbst eingefleischte Matrix-Kenner überraschen: Unter www.legomatrix.com können Filmfans diese so wichtigste Szenen des Films bestaunen. Neo weicht auf den Hochhausdach den Kugeln aus. Zu sehen ist allerdings nicht der Originalfilm, sondern eine Art Super-Slow-Motion mit Legofiguren.
Matrix-Fans haben die Szene zum zehnjährigen Jubiläum des Films liebevoll nachgestellt – mit Legobausteinen. Ein gelungener Stopptrickfilm mit Legobausteinen und Originalsound, die genau 44 Sekunden dauert. Dazu mussten 900 Einzelbilder mit Legosteinen nachgestellt und fotografiert werden. Aufwand: zirka 440 Arbeitsstunden.
Wer den Originalfilm nicht mehr so genau parat hat: Die Gegenüberstellung von Original und Remake hilft nach. Dort lässt sich vergleichen, wie die jeweilige Originalszene aussieht – und wie akkurat sie mit Lego nachgestellt wurde. Sogar mitsamt dem Fehler, dass Neos am Boden liegende Waffen verschwunden sind, als er den Kugeln ausweicht.
Wer wissen will, wie so was gemacht wird: In einem "Making of" erfahren die Besucher, welcher Aufwand hinter dieser "Sekunden-Spielerei" steckt – und eben, mit wie viel Liebe zum Detail gedreht wurde. Dabei kommt der Betrachter ganz nahe ran an die Materie, sogar aus verschiedenen Kameraperspektiven. Kurzvideos und Fotos greifen einige Szenen heraus. Zum Beispiel, wenn sich eine böse Kugel im Schildkrötentempo auf den Helden zuschraubt.









Verdächtige Seiten
Die wichtigsten Fragen
Sitemap
Impressum


