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In diesen Spielen steckt Musik drin
Drei kleine Linktipps zu kurzweiligen Online-Musikspielen
(02.02.2011)
Jeder kann Musik machen, die sich gut anhört: Das beweist eine neue Generation von Online-Games, die eine interessante Kombination aus Aufbau- und Musikspiel sind. Der Spieler muss weder ein Instrument beherrschen, noch Noten lesen können. Am Computer entstehen auf spielerische Art und Weise Rhythmen, Sounds, Geräusche und sogar Musikstücke.
Bei Onlinespielen wie "Isle of Tune", "Seaquence" oder "Balldropping" erzeugt der Spieler die Musik indirekt, indem er eine virtuelle Welt verändert. Er verschiebt Gegenstände, platziert Objekte auf dem Bildschirm - und jede Aktion erzeugt einen Ton.
Isle of Tune

Besonders elegant gelingt das bei "Isle of Tune", das auf den ersten Blick aussieht wie die Städtebau-Simulation Sim City und auch ähnlich gespielt wird. Allerdings mit dem Unterschied, dass sich unter der Oberfläche von "Isle of Tune" eine Art Musik-Simulator verbirgt. Per Mausklick entstehen Straßen auf dem Bildschirm, der Spieler platziert Häuser, Bäume oder Parkbänke. Hinter jedem Objekt verbirgt sich ein anderer Ton. Die eigentliche Musik entsteht durch Autos.
Wenn sie durch die virtuellen Straßen fahren, entlocken sie den Objekten beim Vorbeifahren ihren individuellen Sound: Hinter der Straßenlaterne verbirgt sich eine Drum-Machine, der Busch ist ein Bass, das Haus ein kläffender Hund. Der Spieler verlässt sich auf sein Gehör - so entsteht Musik, ganz ohne Noten. Das macht richtig Spaß. Natürlich kann man die eigene Komposition speichern und jederzeit erweitern oder auch anderen zeigen oder vorspielen.
Seaquence

Auch beim Onlinespiel "Seaquence" lässt sich auf spielerische Art und Weise wohlklingende Musik erzeugen. Der Spieler erschafft eine Kreatur, die in einem Soundbett schwimmt. Per Mausklick lässt sich die Gestalt verändern, man kann ihr zusätzliche Arme spendieren, sie länger machen - und so Einfluss auf die erzeugten Töne nehmen. Wenn mehrere Tiere unterwegs sind, wird die Musik komplexer. Die Musikkompositionen lassen sich speichern und weitergeben. Oder man hört sich an, was andere so auf den Weg gebracht haben, die Kreationen lassen sich bei Interesse dann weiter entwickeln.
Balldroppings

Das simpelste Spielkonzept verfolgt "Balldroppings". Hier fallen regelmäßig kleine Bälle aus einem Loch. Der Spieler kann Linien auf dem Bildschirm zeichnen und so beeinflussen, wie die Bälle fallen. Dabei entstehen Sounds, die umso komplexer werden, je mehr Bälle gleichzeitig im Spiel sind. Ein optisches und akustisches Erlebnis, das anscheinend leider nicht in allen Browsern funktioniert.
(Ein Artikel von Jörg Schieb)
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Georg | Isle of Tune | 04.02.2011 08:18
Tolle Möglichkeit für Kinder, sich mit Tönen auseinanderzusetzen um einen wohklingenden Sound zu erreichen.
| super | 22.02.2011 14:54
diese spiele sind toll xD












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