Freitag, 12. März 2010

Newsletter Nr. 19

1. Schwerpunktthema "SchülerVZ und soziale Netzwerke"

Soziale Netzwerke

"Social Networks", soziale Netzwerke, sind Internetplattformen, auf denen man sich online trifft, Kontakte pflegt, sich austauscht und vernetzt. In sozialen Netzwerken kann man sich präsentieren, kommunizieren, Fotos veröffentlichen, verlinken, Kontakt aufnehmen und sich vernetzen! Sie sind die modernen interaktiven Freundschaftsbücher. Jedes Mitglied legt ein eigenes Profil mit Namen, Foto und persönlichen Angaben wie Alter, Interessen oder Partnerschaftsstatus an. Ausgehend von dem Profil präsentiert und vernetzt man sich mit Freunden, Bekannten, Mitschülern, Menschen mit ähnlichen Interessen oder Geschäftspartnern. Das Profil ist Ausgangspunkt für Aktivität und Kommunikation – man zeigt sich und kontaktiert andere. So entsteht ein Netzwerk, ein Beziehungsgeflecht und eine Kommunikationsbasis. Gelegentlich wird auch der Begriff der "Social Community" verwendet, um die Gemeinschaft zu betonen.

Zu den bekannten sozialen Netzwerken gehören Facebook, wer-kennt-wen, Lokalisten, MySpace, Xing, studiVZ und natürlich schülerVZ. Die Liste ließe sich beliebig fortführen. Für jeden Bedarf gibt es die passende Plattform, ausgerichtet auf unterschiedliche Personengruppen und Vorlieben – ob Video, Haustier, Job oder Schule (vgl. die Liste "Über 100 Social Networks aus Deutschland").

Schwierig ist es, soziale Netzwerke von Chats, Foren und anderen Community-Diensten klar abzugrenzen. Soziale Netzwerke zählen immer zu den Communitys, aber nicht jede Community ist auch ein soziales Netzwerk. Bei denen steht das Netzwerk im Vordergrund, das auf den Profilseiten der Mitglieder aufbaut. Ohne die Selbstdarstellung der Mitglieder würde dem Netzwerk die Basis fehlen.

Soziale Netzwerke wie schülerVZ gehören zum LinkpfeilWeb 2.0, zum so genannten Mitmach-Web. Sie leben von "user generated Content" (nutzergeneriertem Inhalt), d.h. sie bestehen größtenteils aus Inhalten, die die Nutzer selbst online stellen, wie Fotos, Texte oder Videos. Die Angebote sind für gewöhnlich kostenlos und finanzieren sich über Werbung.

Die Entscheidung, "schülerVZ" als Beispiel herauszugreifen, fiel nicht schwer, da es in Deutschland das beliebteste soziale Netzwerk der Schüler ist. Kommen die Schüler von der Schule nach Hause, wird als erstes der Computer angestellt und nachgesehen, was sich im schülerVZ so tut, wer die eigene Seite besucht hat, eine Nachricht geschickt oder "gegruschelt" hat. Im schülerVZ trifft man sich wie auf einem großen virtuellen Pausenhof. Sicherheitshinweise und Funktionen dieser Plattform lassen sich auf andere Netzwerke übertragen.

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