Dienstag, 22. Mai 2012

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Schwerpunktthema:

'Schenken & Geschenke(kauf)'

Bild: Weihnachten und Konsum: Rechte: Internet-ABC

Wer auf der Suche nach den passenden Präsenten ist, sollte sich Zeit nehmen, gerade wenn es um Medien-Geschenke für die Kinder geht.

Wenn sich die Kinder das Neueste und Angesagteste wünschen, fällt es Eltern oft schwer, verantwortungsvoll zu schenken. In unserem Schwerpunktthema möchten wir Ihnen daher einige Ratschläge geben, die Ihnen die Entscheidung für (oder auch gegen) den Kauf von Handy, Spielkonsole, Computer und Co. erleichtern.

Darüber hinaus richten wir den Blick auf einzelne Bräuche rund um das Schenken in der Vorweihnachtszeit. Suchen Sie sich aus unseren Beiträgen und Tipps das heraus, was Ihnen die Weihnachts- und Adventszeit in der Familie verschönern kann.

Warum beschenkt man sich zu Weihnachten?

Die Weihnachtsbescherung ist ein christlicher Brauch, bei dem weniger der materielle Wert der Geschenke als die Geste des Schenkens im Vordergrund steht (bzw. stehen sollte). Wer dem anderen ein Geschenk bereitet, hat an ihn gedacht und wendet sich dem Beschenkten damit zu. Geschenke sollen dem anderen Freude bereiten. Ursprünglicher Gedanke der Bescherung ist, die Freude über Jesu Geburt weiterzuschenken.

Die Tradition, sich und besonders die Kinder zu beschenken, geht auf die Bibelerzählung des Evangelisten Matthäus zurück: Die drei Weisen aus dem Morgenland brachten dem Christuskind wertvolle Geschenke, nämlich Myrrhe, Gold und Weihrauch. Übrigens: In Spanien bekommen die Kinder daher ihre Geschenke erst am 6. Januar, dem Dreikönigstag.

Konsumgeschäft Weihnachten

Schaut man sich in den Fußgängerzonen und Geschäften um, entsteht der Eindruck, dass Weihnachten sich jedes Jahr ein Stück weiter weg vom eigentlichen Sinn des Festes, hin zu einer alles vereinnahmenden Kommerzialisierung bewegt. Weihnachten ist heute das Konsumereignis schlechthin. Über 30% des Jahresumsatzes erwirtschaftet die Spielwarenbranche allein in der Vorweihnachtszeit, in den Monaten November und Dezember.

Medienwünsche der Kinder

Herausforderung für Eltern

Während die Jüngsten noch brav an den Weihnachtsmann oder das Christkind glauben, wissen ältere Kinder nur zu gut, für wen sie ihren Wunschzettel tatsächlich schreiben: 'Mama, Anne hat schon lange ein Handy, bekomme ich zu Weihnachten endlich auch eins?' - Eine Reihe von Lieblingswünschen tauchen wiederholt auf den Wunschzetteln auf. Dazu zählen Technik- und Medienwünsche.

Verspüren Sie Bauchschmerzen beim Gedanken daran, dass Ihr Kind sich zu Weihnachten ein Handy wünscht? Unsere Hinweise sollen Ihnen die Sorgen nehmen und eine orientierende Beratung leisten. So können Sie Kaufentscheidungen wohlüberlegt und verantwortungsbewusst treffen.

Ein eigenes Handy für mein Kind?

Eltern, die sich damit auseinandersetzen, ob sie dem Nachwuchs ein Mobilfunkgerät zur Verfügung stellen sollen, fragen sich meist zuerst, wie alt ein Kind für ein Handy sein sollte. Darauf gibt es keine allgemeingültige Antwort. Als Sicherheitsausstattung für Notfälle eignet sich ein Handy bereits für jüngere Kinder. Für ängstliche Kinder fungiert das Handy auch als emotionale Hilfe, vermittelt es doch das Gefühl und die Sicherheit, dass die Eltern stets erreichbar sind.

Soll das Handy als vollwertiges Multimedia- und Kommunikationswerkzeug dienen, liegen Altersempfehlung deutlich höher. Ein guter Zeitpunkt für ein eigenes Handy kann z.B. der Wechsel von der Grundschule in die weiterführende Schule sein. Dem Kind wird damit mehr Eigenverantwortung eingeräumt.

Wünscht sich Ihr Kind ein Handy, sollten Sie in jedem Fall vorher herausfinden, was es damit machen möchte und welche Kenntnisse es bereits über Handys hat.

Mehr Informationen im WWW

Das Handy erobert den Kinderalltag

Die folgenden Zahlen helfen, die Situation und Verbreitung von Mobiltelefonen unter Kindern realistisch einzuschätzen. Tatsächlich gehört das Handy inzwischen zur Grundausstattung von Kindern ab 12 Jahren. Im Rahmen der KIM-Studie 2005 (Kinder und Medien, Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest) wurden 1.200 Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren nach ihren Mediengewohnheiten befragt. Dazu gehörte auch das Handy.

95% der Haushalte, in denen Kinder aufwachsen, sind heute mit einem Mobiltelefon ausgestattet. Fast jedes zweite Kind (47%) der Sechs- bis Dreizehnjährigen besitzt ein eigenes Handy. Je älter die Kinder sind, umso häufiger steht ihnen ein Handy zur Verfügung: Sind in der Altersgruppe der Sechs- bis Siebenjährigen 16% mit einem Handy ausgerüstet, sind es unter den Zwölf- bis Dreizehnjährigen mit 71% fast drei Viertel.

Ein Handy mit Vertrag oder Prepaid-Karte?

Grundsätzlich lassen sich zwei Tarifmodelle unterscheiden:

  • Vertragshandy: Ein Vertrag kann erst mit 18 Jahren und damit nur über die Eltern abgeschlossen werden. Er hat in der Regel eine Laufzeit von zwei Jahren. Die Gesprächsgebühren und das Handy selbst sind preiswerter, allerdings fallen meist Grundgebühren an. Schlagkräftigstes Argument gegen den Laufzeitvertrag ist die unübersichtliche Kostenkontrolle, da die Rechnung monatlich gestellt wird. Der Vertrag kann so zur Kostenfalle werden.
  • Handys mit Prepaid-Karten: Geeigneter und sicherer für Kinder sind Handys mit Prepaid-Karten ohne Vertragsbindung. Die Telefonausgaben lassen sich kontrollieren, da nur das vorher eingezahlte Guthaben genutzt werden kann. Dabei lernen Kinder mit der Zeit, dass auch ein kurzer Anruf oder eine knapp getippte SMS Geld kosten.

    Bei einigen Anbietern lässt sich an den Vertrag der Eltern eine 'Kinder-Partnerkarte' koppeln, für die (ähnlich wie beim Prepaid-Modell) eine monatliche Summe zum Telefonieren als Grenze bestimmt werden kann. Unerwünschte teure Servicenummern lassen sich sperren.

Goldene Tipps vor dem Handykauf

Das Wichtigste im Überblick

Immer mehr und immer jüngere Kinder wünschen sich ein eigenes Handy, und Eltern sind zunehmend bereit, ihnen eines zu geben. Oftmals wollen Kinder nicht das alte Gerät der Eltern und auch kein technisch langweiliges Gerät.

Um das richtige Handy für Ihr Kind zu finden, sollten Sie sich vorab intensiv mit den Geräten, ihren technischen Möglichkeiten und den eigentlichen Anforderungen an das Gerät beschäftigen.

  • Gesundheitsgefährdungen vermeiden: Achten Sie beim Kauf des Handys auf einen niedrigen Strahlenwert des Gerätes. Der Wert wird SAR-Wert genannt und ist auf der Verpackung oder in der Bedienungsanleitung angegeben. Der Wert sollte unter 0,6 W/kg liegen. Diese Vorsorgemaßnahme hält eine Strahlenbelastung möglichst gering.
  • Denken Sie daran, dass ein heute achtjähriges Kind wahrscheinlich eine siebzigjährige Handykarriere vor sich hat.
  • Beachten Sie zudem, dass Ihnen durch das Handy Ihres Kindes hohe Verbindungskosten entstehen können. Informieren Sie sich über Prepaid-Karten oder zusätzlich zu Ihrem Handyvertrag buchbare Zweitkarten, deren monatliche Umsätze Sie begrenzen können. So können Sie das Kostenrisiko einschränken.
  • Die von einigen Mobilfunkanbietern angebotenen Kinder- oder Jugendtarife richten sich eher gegen Kostenfallen, aber weniger gegen schädliche Inhalte oder ungewollte Kontaktmöglichkeiten.
  • Leider gibt es momentan keine kindersicher voreingestellten oder kindersicher einstellbaren und dabei technisch gut ausgestatteten Handys auf dem deutschen Markt. Zusätzliche Sicherheitssoftware ist entweder nicht verfügbar oder kostspielig.
  • Sie können also das Handy und auch die Tarife nicht ausreichend kindersicher einstellen und müssen sich allein auf den Erfolg Ihrer und der schulischen Erziehungsarbeit und die Reife Ihres Kindes verlassen.
  • Deshalb ist es enorm wichtig, dass Sie sich intensiv mit den Geräten und Tarifen beschäftigen und Ihr Kind auf die möglichen Gefahren hinweisen. Treffen Sie glasklare Verabredungen über die Nutzung der Geräte und erklären Sie genau, warum das notwendig ist.
  • Ein modernes Handy kann Verbindung zum Internet aufbauen, Daten über Bluetooth oder WLAN tauschen, man kann damit chatten oder einen Instant Messenger nutzen, mit der Kamera Bilder oder Videos anfertigen und versenden. Oft verstehen es die Kinder besser als die Eltern, mit der Technik umzugehen. Jedoch muss bei ihnen das Bewusstsein für Gefahren und der rechtlich-moralische Rahmen der eigenen Handlungen erst gebildet werden.

Weiterführende Links

Strahlungsminimierung

Kostenfalle Handy

Sicherheit und Handy

Tipps für Kinder

Geben Sie Ihrem Kind zusammen mit dem neuen Handy doch auch ein paar gute Internetadressen an die Hand:

Ein eigener Computer für mein Kind?

Ähnlich dem Handybesitz ist auch der eigene Computer ein Kindertraum. Einmal abgesehen davon, ob dieser für Eltern finanzierbar ist, konfrontiert er sie mit einer Reihe von Fragen, die vor der Anschaffung geklärt werden sollten: Ab welchem Alter ist ein eigener Computer vertretbar und sinnvoll? Welche Gefährdungen können mit einem Internetzugang auf mein Kind zukommen? Welche Regeln sollten aufgestellt und vereinbart werden, um Gefährdungen zu umgehen?

Ein Kind unter sechs Jahren braucht definitiv noch keinen eigenen Computer. Ab dem Schuleintritt sollten Sie frühestens erwägen, ob ein eigener Computer für Ihr Kind sinnvoll ist. Da jedes Kind und jede Familiensituation anders ist, lässt sich keine klare Altersempfehlung aussprechen.

Goldene Tipps zum Computerkauf

Gerade der vielfältige und nach immer schnelleren Computern schreiende Spielemarkt verleitet viele dazu, sich von den neuesten Produkten und Angeboten blenden zu lassen. Doch bedenken Sie: Ein derzeit mit schnellen Prozessoren, großen Arbeitsspeichern und bester Grafikkarte ausgestatteter Computer ist in einem Jahr auch schon wieder ein Auslaufmodell. Vielleicht tut es gerade für Einsteiger auch ein 'kleinerer' Rechner. Lesen Sie im Folgenden ein paar Grundregeln für den Kauf eines Computers:

a) Vor dem Kauf:

  • Überlegen Sie genau, wie viel Geld Sie anlegen möchten.
  • Besprechen Sie mit Ihrem Kind, welche Anforderungen es an den neuen Computer hat: Wofür braucht Ihre Tochter/Ihr Sohn den Computer - zum Spielen, Internetsurfen, Musikhören und -machen, Video- und Fotobearbeitung oder 'nur' zum Schreiben? Entscheiden Sie dabei vorausschauend, wenn der Rechner in den folgenden Jahren für Ihr Kind interessant bleiben soll.
  • Spiele, Video- und Fotobearbeitung sowie Musikmachen benötigen einen flotten Rechner, wobei Sie beachten sollten, dass auch ältere Software (Spiele, Musikprogramme etc.) durchaus interessant und durchaus ausreichend sein können.
  • Spiele benötigen eine gute Grafikkarte. Achten Sie daher darauf, dass sich entweder eine gute Karte in dem Computer befindet bzw. dass dieser eine Nachrüstung mit einer Karte zulässt. Brauchbare Grafikkarten gibt es bereits für weniger als 100 EUR.
  • Video- und Fotobearbeitung benötigen sowohl eine gute Grafikkarte als auch eine große Festplatte.
  • Musikmachen am Computer erfordert eine Soundkarte. Diese ist in den meisten preiswerteren Rechner vorhanden. Informieren Sie sich auch hier, ob ein späterer Einbau einer besseren Karte problemlos möglich ist.
  • Internetsurfen mit E-Mail und Chatten, die üblichen Office-Anwendungen zum Schreiben, Tabellen erstellen usw., einfache Spiele benötigen die geringsten 'Computerwerte'.
  • Bedenken Sie vor dem Kauf eines gebrauchten Computers, dass Sie hier keine Garantie auf einen problemlos laufenden Rechner haben. Meist kann der Laie nicht 'auf den ersten Blick', ja nicht einmal durch kurzes Ausprobieren technische Probleme erkennen.

b) Im Geschäft:

  • Überlegen Sie, wie viel Service Sie benötigen. In einem Supermarkt finden Sie manchmal gute Rechner zu kleinen Preisen, aber kaum fachkundige Beratung. Einzelne Fachmärkte bieten beides! Probieren Sie aus: In welchem Fachmarkt werden Ihnen geduldig und Ihren Kaufwünschen entsprechend Vor- und Nachteile einzelner Computer erläutert? Und wo haben Sie das Gefühl, dass der Verkäufer Ihnen nur etwas Teureres 'aufschwatzen' möchte?
  • Erläutern Sie ausführlich Ihre Vorstellungen und lassen Sie sich die Vorteile eines etwas teureren, aber auch die Nachteile eines etwas preiswerteren Modells erklären. So haben Sie relativ schnell einen Überblick, auf welche 'Werte' es beim Kauf eines Computers ankommt.
  • Fragen Sie nach Garantieleistungen. Teilweise wird gegen geringe Kosten ein Pick-Up-Service geboten, der ein kostenloses Abholen und Zurückbringen des Computers bei technischen Fehlern beinhaltet.

c) Nach dem Kauf:

  • Bewahren Sie alle Rechnungen und Garantiebeschreibungen sorgfältig auf.
  • Sollte der Computer nicht so funktionieren, wie Sie es erwarten, öffnen Sie nicht vorschnell das Gehäuse, da es in diesem Fall zu einem Verfallen der Garantieleistungen kommen kann.

… oder soll es doch eine mobile Spielkonsole sein?

Viele Kinder wünschen sich zu Weihnachten mobile Spielkonsolen, die heute weitaus mehr können als ihre Vorgänger: Chat, drahtloses Internet, online spielen und Filme anschauen. Zu dieser neuen Generation zählen die beiden Konsolen Nintendo DS und Sony PSP. Sie sollten beim Kauf der Geräte einige Grundregeln beachten, die sich nicht nur auf den Kauf eines Spiels beschränken:

  • Lesen Sie die Bedienungsanleitung der Geräte genau und nehmen Sie alle Warnhinweise der Hersteller ernst.
  • Nehmen Sie die Geräte gemeinsam mit Ihrem Kind in Betrieb und sehen Sie sich die Einstellungsmöglichkeiten besonders bezüglich einer Kindersicherung genau an.
  • Lassen Sie sich die Geräte und Spiele auch von Ihrem Kind erklären und spielen Sie regelmäßig gemeinsam.
  • Erkundigen Sie sich bei Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle, Internet-ABC oder Spieleratgeber NRW nach Altersempfehlungen für Spiele. Im Internet-ABC und im Spieleratgeber NRW werden die Spiele zudem besprochen.
  • Legen Sie fest und verabreden Sie mit Ihrem Kind genau, ob, wo und wann Chat und Internet mit den Konsolen genutzt werden dürfen und wo und wann nicht.
  • Die mobilen Spielkonsolen sind so begehrt, dass es auch schon mal zu Diebstahl oder Raub kommt. Schreiben Sie deshalb die Seriennummer auf.
  • Wer eine mobile Spielkonsole verschenkt, wird sich gut informieren müssen, damit die vorhandenen positiven Aspekte dieser Geräte zum Zuge kommen und Gefahren beherrschbar bleiben. Halten Sie sich bei Handysektor.de, Internet-ABC oder  Spieleratgeber NRW auf dem Laufenden.

Spiele verschenken

Die richtige Software wählen

Hat die Hardware Einzug ins Kinderzimmer gehalten, gilt es, diese auch mit guter Software auszurüsten. Was nützt der beste Computer, wenn darauf ungeeignete oder langweilige Spiele laufen? Unsere Datenbanken mit Spiel- und Lernsoftware stellt eine Stöberschatztruhe dar, denn jede Software, die von uns aufgenommen wurde, ist grundsätzlich empfehlenswert. Sie werden hier auf kein schlechtes Produkt stoßen.

Unser Tipp: Recherchieren Sie gemeinsam mit den Kindern und achten Sie auf deren Kommentare. Sie erhalten wertvolle Hinweise auf heiß ersehnte Spielewünsche.

Geschenke aus dem Internet

Lassen Sie sich von uns einige Möglichkeiten zeigen, die das Internet Ihnen als Käufer bietet. Hektischem Einkaufsstress und Parkplatznot gehen Sie dabei aus dem Weg, denn originelle Weihnachtspräsente für Familie und Freunde lassen sich bequem von zu Hause bestellen.

Bücher, CDs, DVDs und mehr

Bei den großen Buch- und Medienanbietern wie Amazon oder Buch.de steht Ihnen über die freie Suche und Rubrikeinteilung ein riesiges Sortiment an Büchern, CDs und DVDs zur Verfügung. Leseproben, Empfehlungslisten und Bewertungen anderer Nutzer ersetzen die Fachhändlerberatung. Beim Einkauf von Musik- und Audio-CDs können Sie im Internet auszugsweise Probe hören.

Wen die Angebotsfülle der großen Anbieter erschlägt, greift auf kleinere zurück, die sich auf einzelne Zielgruppen spezialisieren. Die Versandbuchhandlung Rabe beispielsweise legt den Schwerpunkt auf Kinderbücher und -medien:
Der Rabe

Oder Sie nutzen das Web zunächst, um sich zu informieren, z.B. über preisgekrönte Bücher. Die Nominierungen und Preisträger des Deutschen Jugendliteraturpreises der Jahre 1956 bis 2006 helfen, wirklich gute Bücher auszusuchen:
Jugendliteratur

Geschenke mit Spaßfaktor und einer guten Portion Lernwert hat Lernklick.de für Eltern vorausgewählt:
Lernklick.de

Das Kinder- und Jugendfilmzentrum gibt Vorschläge für DVDs und Videos. Nach vier Altersgruppen aufgeteilt, informiert der Onlineguide über aktuelle DVDs für Kinder, ausgewählt von Filmexperten und Medienpädagogen:
Weihnachtsnews 2006

Fair schenken

ielleicht möchten Sie in diesem Jahr einmal Geschenke kaufen, die einem guten Zweck zugute kommen oder fair gehandelt sind. Mit dem Erlös der Waren unterstützen Sie Hilfsorganisationen und -projekte.

  • Weihnachtsgrußkarten von UNICEF helfen Kindern aus aller Welt:
    Unicef
  • Brot für die Welt bietet jedes Jahr einen Fotowandkalender:
    Brot für die Welt
  • Der Damian-Team-Versand hält kunsthandwerkliche Eine-Welt-Produkte aus Afrika, Asien und Lateinamerika bereit. Mit dem Reinerlös werden medizinische und soziale Projekte der Deutschen Lepra- und Tuberkulosehilfe unterstützt:
    Damian-Versand
  • Der Online-Shop El Puente hat schöne, fair gehandelte Produkte:
    El Puente
  • Mit dem Kauf bei www.dritte-welt-shop.de unterstützen Sie die deutsche Welthungerhilfe:
    DW-Shop
  • Über die Portalseite der deutschen Weltläden finden Sie einen Weltladen in Ihrer Nähe:
    Weltladen

Spenden - Geschenke, die helfen

Bild: gebastelter Schneemann; Rechte:Internet-ABC

Die Geschäfte machen vor Weihnachten Milliardenumsätze. Das Geld sitzt locker, um dem Konsum zu frönen und für Verwandte und Freunde Geschenke zu erstehen. Vielleicht möchten Sie auch an Menschen denken, denen es weniger gut geht.

Worauf ist beim Spenden zu achten?

  • Worauf ist beim Spenden zu achten?
    Das deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (dzi) stellt die sieben wichtigsten Tipps für Spendende zum Download bereit. Es handelt sich um eine PDF-Datei.

Was können Kinder schenken?

Wirklich einzigartige Geschenke sind die selbst gemachten, weil sie in keinem Geschäft zu kaufen sind. Der Wert der Geschenke ist ein ideeller und persönlicher - eine gute Möglichkeit, Kindern die eigentliche Bedeutung des Schenkens erlebbar zu machen. Auch wenn Kinder über wenig Taschengeld verfügen, können sie lernen, mit kleinen Präsenten Freude zu schenken. So erfahren sie, dass der Wert von Geschenken sich nicht allein am Geld misst.

Ein liebevoll hergestelltes Geschenk kann viele Gesichter haben, sei es ein gemaltes Bild, handgearbeiteter Schmuck oder leckere Köstlichkeiten aus dem Backofen. Schöne Ideen, Bastelanleitungen und Rezepte, haben wir im Netz aufgespürt:

Geschenke basteln und gestalten

Leckere Geschenke backen

Die Adventszeit

Traditionen und kleine Geschenke

Schon die Vorweihnachtszeit bietet Anlass, anderen kleine Freuden zu bereiten. Der 'Advent' soll die Vorfreude auf Weihnachten zum Ausdruck bringen. Das Wort 'Advent' kommt aus dem Lateinischen und bedeutet Ankunft und Erwartung: Im Advent erwarten Christen die Ankunft des Gotteskindes.

Das Warten lässt sich mit netten Traditionen versüßen:

Wichteln

Ein 'Wichtel' entstammt ursprünglich der nordischen Sagenwelt. Als kleiner Hausgeist tut er Gutes, hat aber auch den Schalk im Nacken. 'Wichteln' ist ein schöner vorweihnachtlicher Brauch. Grundgedanke ist das Beschenken des anderen, ohne dass dieser erfährt, von wem sein Geschenk stammt. Denn kleine Wichtelmännchen verrichten ihre Arbeit still und unbemerkt!

Die Kinder können unter Freunden oder in der Schulklasse wichteln. Wichteln Sie doch dieses Jahr in der Familie. Am besten geht dies unter Einbezug möglichst vieler 'Familienwichtel' von der Oma über Onkel und Tante bis zur Cousine. Wichtigste Regel beim Wichteln: Es werden ausschließlich liebevoll ausgesuchte oder selbst gemachte Kleinigkeiten verschenkt. Setzen Sie eine Preisgrenze, z.B. 3 Euro, und sorgen Sie dafür, dass jedes teilnehmende Kind den vereinbarten Betrag zur Verfügung hat. Per Los entscheidet sich, wer den Wichtel für den anderen spielt. Am Tag der Wichtelbescherung versieht jeder Teilnehmer sein verpacktes Geschenk mit einem Namen in Druckbuchstaben und steckt es in den großen Wichtelsack. Wer errät, von wem er bewichtelt wurde?

Eine andere Wichtelvariante: Jeder besorgt ein Geschenk ohne zu wissen, wer es später erhält. Die Geschenke werden dann rein zufällig verteilt.

Nikolaus

Wenn von Geschenken in der Vorweihnachtszeit die Rede ist, darf einer ganz gewiss nicht fehlen: der Nikolaus! Die Legenden um die Gestalt des heiligen Nikolaus gehen tatsächlich auf eine historische Persönlichkeit zurück.

Nikolaus lebte im 4. Jahrhundert und war Bischof in der Stadt Myra in Kleinasien. Um seine Figur ranken sich Legenden, die ihn als Helfer in der Not und Freund der armen Kinder darstellen. Jedes Jahr am Vorabend seines Geburtstages soll Nikolaus mit einem Bediensteten durch die Stadt gezogen sein, um armen Kindern Geschenke vor die Tür zu legen.

Von dieser Legende leitet sich der Brauch ab, dass Kinder am Abend vor dem 6. Dezember ihre Stiefel vor die Tür stellen, damit Nikolaus, der von Haus zu Haus zieht, seine kleinen Gaben wie Nüsse, Kekse und Mandarinen, hineinsteckt. Heute kommen oft kleine Geschenke (oder ein Schoko-Nikolaus) hinzu. Der Nikolaustag erinnert an den Wert der kleinen Gabe, an den Wert der Freude, die eine kleine Gabe anderen bringt.

Und denken Sie daran …

Geschenke gehören zu Weihnachten wie die Eier zum Osterfest. Vor lauter Geschenken sollte aber nicht der ursprüngliche Sinn des Schenkens in Vergessenheit geraten. Entscheidend sollte gerade für Kinder nicht der materielle Wert der Gaben, sondern die Geste des Schenkens bleiben.

Besprechen Sie mit Ihren Kindern, dass nicht immer alle Wünsche erfüllt werden müssen. Kinder sollten lernen, dass sie nicht alles haben können. Denn auch das nächste Weihnachten kommt ganz bestimmt ...

Wir wünschen Ihnen eine schöne, stressfreie und besinnliche Vorweihnachtszeit!

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Ausschnitt aus dem Poster zum Kongress

Der Medienpass NRW in der Grundschule
Am 16. Juni 2012 von 10 bis 16 Uhr im Haus der Technik, Essen: Kongress "Der Medienpass NRW in der Grundschule"

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