Dienstag, 22. Mai 2012

Newsletter Nr. 13

Ob Blog, Profil oder Homepage - Für Privatsphäre sorgen

Dass in Steckbriefen, auf der eigenen Homepage oder im Blog keine Inhalte veröffentlicht werden, die die Privatsphäre gefährden, ist oberstes Gebot. Kinder wissen meist um die offensichtlichen Gefahren, die sich durch den Kontakt mit Unbekannten und die Herausgabe persönlicher Daten ergeben können. Dennoch klafft eine Lücke zwischen dem Wissen einerseits und dem sicherheitsrelevanten Verhalten andererseits. Manche Kinder verhalten sich risikoreicher als ihnen bewusst ist. Sie probieren aus und gehen aus Neugierde Risiken ein, auch wenn sie wissen, was sie vermeiden sollten. Zu diesem Ergebnis kam eine qualitative Studie der EU:

User, gerade Kinder und Jugendliche, sollten nie achtlos und überstürzt Daten eintippen und versenden. Vor jedem Eintrag sollte in Ruhe überlegt werden, was er über einen verrät und ob er auf Dauer öffentlich im Netz stehen kann. Mit Nicknames, Pseudonymen und erdachten kreativen Wortschöpfungen lässt sich Anonymität schaffen. Jedes Foto mit Bedacht einsetzen: Zeigt es Personen, sieht man deren Gesichter? In welchen Situationen? Eltern können mit netzaktiven Kindern, die sich wenig Gedanken um ihre Online-Identität machen, prüfen, wie öffentlich diese bereits sind: Dazu den eigenen Namen in Kombination mit einem Schlagwort bei Google eingeben und die Ergebnisse inspizieren.

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Ausschnitt aus dem Poster zum Kongress

Der Medienpass NRW in der Grundschule
Am 16. Juni 2012 von 10 bis 16 Uhr im Haus der Technik, Essen: Kongress "Der Medienpass NRW in der Grundschule"

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