Newsletter Nr. 15
Was Eltern tun können, um einer exzessiven Computer- und Internetnutzung vorzubeugen
Sie unterstützen Ihr Kind, indem Sie ihm die richtige und maßvolle Nutzung des Computers beibringen. Denn der Computer gehört zum Alltag, zu Schule und Beruf, und kann aus dem Leben der Kinder nicht ausgeblendet werden. Stellen Sie klare Regeln auf, in denen ein tägliches oder wöchentliches Zeitlimit gesetzt wird. Für ältere Kinder sollten das maximal 10 Stunden in der Woche sein. Ein banales Hilfsmittel wie ein Wecker kann dabei helfen, Zeitgrenzen einzuhalten. Ein Tag in der Woche sollte computerfrei sein.
Blizzard, die Herstellerfirma von WoW bietet eine elterliche Freigabe bzw. Sperre an, die aktiviert werden kann. Diese ermöglicht es Eltern, die Spielzeit der Kinder über deren Account auf eine bestimme Dauer festzulegen.
Interessieren Sie sich für die Dinge, die Ihr Kind am Computer tut. Eltern, die wissen, was ihre Kinder in der Onlinewelt fasziniert, was ein MMORPG, wie eine Spiel- oder Kommunikationswelt im Netz aufgebaut ist, schenken den jungen Nutzern damit Aufmerksamkeit und erreichen eine vertrauensvolle Gesprächsbasis. Zeigen Sie Alternativen auf, Hobbys, Verhaltensweisen und attraktive Freizeitaktivitäten im richtigen Leben, die Spaß, Anerkennung oder Belohnung vermitteln - und damit genau die Gefühle hervorrufen, die Kinder über die Ersatzbefriedigung Computer suchen, nur viel intensiver, weil sie real sind.
Tipp: Videoclips als kleine Helfer, um in einen Dialog zu treten
Schauen Sie sich die Clips gemeinsam mit den Kindern an und sprechen Sie über das Gesehene:
- Klicksafe: Fernsehspot
Klicksafe präsentiert einen Fernsehspot zum Thema Onlinesucht - YouTube-Videos zum Thema
Eine Auflistung von YouTube-Videos zum Thema bietet diese österreichische Initiative.









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