Newsletter Nr. 18
Videos im Netz (Forts.)
Mediatheken und Internet-TV

Längst hat der gute alte Videorekorder ausgedient. An seine Stelle sind DVD-Spieler, Festplattenrekorder und PC getreten. Bisher gespeist aus Satellit oder Kabel bieten DVB-T (Digital Video Broadcasting) und IP-TV (Internet Protokoll Fernsehen) zunehmend komfortable Möglichkeiten, aus den reichhaltigen Programmen auszuwählen.
Während für den Empfang von DVB-T zusätzliche Hardware erforderlich ist, genügen für die Nutzung von IP-TV ein PC, eine Breitband-Internetverbindung und die entsprechenden Player.
Die Streaming-Portale informieren ihre User in der Regel über die benötigten Player und bieten Links auf die entsprechenden Downloadseiten an. Mancher Anbieter überlässt seinen Zuschauern sogar die Wahl aus verschiedenen Playern, so muss unter Umständen keine zusätzliche Installation erfolgen.
- ARD Mediathek
Diese Mediathek ist über die Homepage der ARD zu erreichen. Hier können neben den Radioprogrammen auch Inhalte aus dem Fernsehprogramm der ARD abgerufen werden. Zusätzlich werden zahlreiche Podcasts zum kostenlosen Download angeboten. Die Videos werden als eingebetteter Flash-Stream direkt auf der Homepage abgespielt. Außerdem können alle regionalen Hörfunkwellen im so genannten "RadioNet" auf der Radioseite rund um die Uhr als Livestream gehört werden. Wer nur auf die Sendungen des Ersten Deutschen Fernsehens zugreifen möchte, findet diese hier:
Das Erste Mediathek. - ZDF Mediathek
Diese Mediathek ist über die Homepage des ZDF zu erreichen. Zahlreiche Sendungen und Fernsehfilme der vorangegangenen Woche stehen zu Auswahl. Krimis, Fernsehfilme oder Dokumentationen bleiben hier nach ihrer Ausstrahlung einen bestimmten Zeitraum lang verfügbar. Wahlweise mit dem VLC-Player oder dem Real Player können diese im Mini- oder Vollbildformat angeschaut werden. Verschiedene Suchoptionen ermöglichen eine komfortable Recherche im gesamten Angebot. - 3sat Mediathek
Diese Mediathek ist über die Homepage von 3sat zu erreichen. Ähnlich dem Angebot des ZDF öffnet sich ein separates Fenster, das zum Durchstöbern der Inhalte einlädt. Unter "Einstellungen" kann hier aus vier verschiedenen Playern und drei Bandbreiten ausgewählt werden. Komfortabel ist die Möglichkeit, individuelle RSS-Feeds zu abbonieren. Gleich ob Film, Literatur oder Kabarett: Der User bekommt maßgeschneiderte Sendungsinformationen geliefert. Neben Videos werden auch einige Podcastangebote zum Download angeboten. - Zattoo
Gegründet 2005, ist Zattoo seit 2006 für die Öffentlichkeit nutzbar. Um die angebotenen Fernsehkanäle anschauen zu können, muss ein eigens entwickelter P2P-Player heruntergeladen und installiert werden. P2P bedeutet, dass die Daten nicht von einem einzigen Server, sondern von sämtlichen Usern, die gerade diesen Stream empfangen, weitergeleitet werden. Durch diese Technik wird die Serverlast beim Anbieter auf ein Minimum reduziert, da quasi jeder User ein wenig Serverlast übernimmt. Nach eigenen Angaben verhandelt Zattoo in jedem Land, in dem sie senden, mit den einzelnen Medienanbietern. So ist gewährleistet, dass die angebotenen Inhalte legal bezogen werden können. Momentan können mit Zatto in Deutschland etwa 50 Fernsehkanäle und 60 Radiosender empfangen werden. In Zukunft soll sogar eine Aufnahmemöglichkeit in die Software integriert werden.










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