Spiel des Monats (Juni 2008)
Frag doch mal ... Das Maus-Quiz für die ganze Familie






Beschreibung

Für eines ist die Fernsehsendung mit der Maus ganz besonders bekannt: Sie gibt verständliche Antworten auf alle nur denkbaren Fragen. Kein Wunder also, dass diese "mauseschlauen Antworten" auf Kinderfragen inzwischen auch wunderbar zwischen zwei Buchdeckel passen und sich nun auch auf CD-ROM haben pressen lassen. Dabei setzt die Scheibe "Frag doch mal … " auf den Spieltrieb der gesamten Familie. Die kann nämlich beim Mäusequiz komplett gegeneinander antreten. Das Besondere: Für jeden der Mitspieler wird die Schwierigkeitsstufe individuell eingestellt. So haben selbst die Jüngsten eine echte Chance auf den ersten Platz.
Praktische Spielsteuerung

Damit es beim eifrigen Würfeln, Raten und Antworten nicht ständig Streit um Maus und Tastatur gibt, haben sich die Macher der Scheibe etwas Besonderes einfallen lassen, den Fun-4-4 Controller. Dieser Controller wird einfach nach der Installation der Software in eine USB-Schnittstelle gesteckt und dann von Windows automatisch als Gamepad erkannt. Am anderen Ende des Controllers befinden sich vier farblich verschiedene Sticks -für jeden der maximal vier Mitspieler einer. Die Steuerung per Tastendruck - kurz oder lang drücken - gelingt schon nach kurzer Einübung. Spielen können dann drei Einzelspieler oder vier Spieler in zwei oder drei Teams.
Quizrunden für alle Spieler

Quizfragen, Aktionskarten und Minispiele sind auf einem traditionellen Spielbrett versteckt, auf dem sich die Spieler - ebenfalls nach bekanntem Muster - durch Würfeln weiterbewegen. Je nach der Farbe des Feldes, auf dem sie landen, wird eine bestimmte Aktion gestartet. Erreichen sie ein gelbes Feld, beginnt die Quizrunde. Dann darf geschätzt, sortiert oder geraten werden. Etwa, wer das Telefon erfunden hat, wie das Ballspiel heißt, bei dem Harry Potter und seine Freunde um die Schulmeisterschaft spielen, aus welchem Grundstoff Papier besteht oder wie oft Deutschland bisher Fußball-Weltmeister war. Dabei werden die Fragen für die jüngsten Spieler vorgelesen, während sich ältere auf ihre Lesekompetenz verlassen müssen. All diese Quizrunden werden in zwei unterschiedlichen Formaten gespielt: entweder als Einzelspielerfrage, bei der ausschließlich der gerade aktive Spieler antworten darf oder als Mehrspielerfrage, bei der alle ihre Antwort abgeben dürfen - diese bleiben allerdings für die Mitspieler zunächst unsichtbar.
Angeln, sammeln und steuern

Weniger Wissen als vielmehr Geschick sind in den Minispielen gefragt, die sich hinter den roten Feldern verbergen. Da wird um die Wette geangelt, werden Erdbeeren eingesammelt, Heißluftballons gesteuert oder Fotos geschossen. Hinter den grauen Feldern schließlich verbergen sich verschiedene Aktionskarten, mit denen man seine Chancen erhöhen, die Spielrichtung ändern oder die Mitspieler ärgern kann.
Nicht immer gewinnt der Schnellste

Anders als bei traditionellen Brettspielen ist hier aber nicht zwangsläufig derjenige Sieger, der als Erster durchs Ziel geht, sondern derjenige, der mit den meisten Punkten aufwarten kann. Deshalb lohnt sich die Überlegung, unterwegs die Richtung zu ändern und auf dem Spielbrett zurückzugehen, um noch ein mal ein paar Quizrunden mitzumachen - sofern man bis dahin eine entsprechende Aktionskarte eingeheimst hat. Und weil kleine Gemeinheiten durchaus den Spielspaß erhöhen können, liegen hin und wieder auch Karten bereit, mit denen man den Mitspielern den Weg versperren kann.
Hüpfen und balancieren

Damit die kleinen und großen Spieler nicht allzu lange vor dem Computer ausharren, sind die "Mach doch mal"-Felder eingebaut worden. Wer darauf landet, muss zum Beispiel einen Gegenstand nur mit seinen Füßen in einen Eimer bugsieren, das Zimmer auf zwei Zeitungsstücken durchqueren (indem er immer eins vor das andere legt und sich darauf stellt), oder aber auch mal auf einem Bein hüpfen. Wer sich allerdings ausschließlich auf die Quizfragen konzentrieren möchte, der kann bei den Spieloptionen auch die "Mach doch mal"- und Minispieler-Felder ausschalten.
Und schließlich gibt es im "schlauen Buch" auf viele Fragen ausführlichen Antworten - in 37 Sachgeschichten aus der Fernsehserie zeigt Hauptdarsteller Christoph hier unter anderem, wie man Champignons züchtet und Seifenblasen herstellt, was passiert, wenn man im Zug die Notbremse zieht, was Hydrokultur eigentlich ist und wie ein Regenbogen entsteht.
Fazit
Mit den mehr als 1.000 ganz unterschiedlichen Fragen, den Original-Mausfilmen, den witzigen Spielen und den sportlichen Mitmach-Aufgaben sorgt diese Mausscheibe für echten Familienspaß, bei dem jeder auf seine Kosten kommt - Wissenszuwachs mit eingeschlossen.










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