Spieletipps
Die Sims: Inselgeschichten






Beschreibung
Die Sims zählen immer noch zu den motivierensten Spielen auf dem PC. Seit 1998 steuern Fans die virtuellen Figuren durch Dramen und berufliche Karrieren. Die Sims-Steuerung geschieht durch ein durchdachtes und bewährtes Interface, mit dem selbst Anfänger schnell zurechtkommen. Was leider nicht geht und Besitzer anderer Sims-Spiele ärgert: Eigene, ans Herz gewachsene Familien, Paare oder Charaktere können in diese Robinsonade nicht importiert werden.
Grundsätzlich geht es hier um das Abenteuer eines Gestrandeten, der wie viele berühmte Gestrandete vor ihm versucht, sein Leben so gut es geht an die neuen Umstände anzupassen. Durch Fehlen einer Zivilisation wirkt auf dem Inselchen alles noch einigermaßen naturbelassen. Und ungefährlich, denn Kannibalen oder gefährliche Tiere kommen nicht vor. Der Mensch vor dem PC kümmert sich nur allzu gern um die kleinen Computerbewohner und zeigt ihnen, wo es lang geht und was sie wann zu erledigen zu haben. Dabei finden sich die verstädteten Sims rasch in der Wildnis zurecht. Grundbedürfnisse, welche in der Stadt auf der Toilette Erfüllung fanden, wandern aufgrund der Umgebung nun natürlich ins Dickicht. Ein Zelt aus Bambus und Palmenblättern löst das Häuschen ab. Selbst gesammeltes Obst und eigenhändig gefangenen Fisch ersetzt den Griff in den Kühlschrank. Übung macht den Meister: Je häufiger die Sims Dinge für die Behausung zusammenbauen oder Fische fangen, desto geschickter gehen sie mit den Arbeitsgeräten um. Durch Erfolge im Alltag schalten sich auch hier erfahrene Simser diverse Items frei.
Steht das Bambushäuschen, gehts auf die Suche nach anderen Überlebenden und um den Kontakt mit der exotischen Tierwelt. Tipp: Ein paar Bananen besänftigen auch die widerborstigsten und rauflustigsten Orang-Utans. Andere Menschen gilt es dahingehend zu unterstützen, dass sie ihr Leben ebenfalls in den Griff bekommen. Gemeinsames Holzsammeln, das Finden von verlorenen Gegenständen und Gespräche führen die kleine Gemeinschaft zusammen.
30 Kapitel fasst der Storymodus, wobei ein Kapitel meistens eine Aktion oder Aufgabe bedeutet. Im freien Spielmodus steht alles Sims-typische zur Verfügung, bloß eben Insel-spezifisch: Grundstücke kaufen, persönliche Bedürfnisse wie Hunger, Hygiene, Freunde und Energie befriedigen, soziale Verbindungen herstellen, Kinder zeugen, Wünschen nach bestimmtem Mobiliar nachgehen und so weiter.
Feiner Sandstrand, üppige Palmenvegetation und rauschendes Meer bestimmen das Bild auf dem Monitor. Die Grafik-Engine wirkt etwas betagt, dafür läuft alles Notebook-freundlich. Der Sound der Karibik mit Calypso, Reggae und sommerlichem Pop bestimmt die musikalische Auswahl und verwandelt den Survival-Tripp in einen Urlaub. Und nach Durchspielen des Storymodus bietet der freie Spielmodus noch lange Motivation.










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