Spielkonsolen
Wer nutzt mobile Spielkonsolen und wie verbreitet sind sie?
Die Antwort auf den ersten Teil der Frage ist einfach. Sie lautet im Prinzip: Spielkonsolen nutzen alle Altersschichten und Bevölkerungsgruppen. Eine PSP ist nicht nur eine mobile Spielkonsole, sie ist auch ein
MP3 und Video Player. Man kann mit ihr auch über
WLAN ins Internet und so z.B.
Podcasts abonnieren oder surfen. Und Spielen ist ja auch nicht nur für Kinder interessant. Verschiedene Untersuchungen haben gezeigt, dass ein großer Teil der Bevölkerung gerne und häufig Computer-, Handy- und Videospiele spielt.
Neue Spiele für neue Zielgruppen
Bisher haben meist Jungs und Männer gespielt. Das hat sich mittlerweile geändert. Die Konsolen- und Spielehersteller haben gemerkt, dass sie ihren Umsatz deutlich erhöhen können, wenn sie für Nichtspieler wie z.B. ältere Menschen und Frauen, attraktive Spiele und Konsolen produzieren. Das scheint auch der Grund zu sein, warum der Nintendo DS so unglaublich erfolgreich ist. Mehr als 1 Million NDS sind in Deutschland im Jahr 2006 verkauft worden. Noch höhere Verkaufszahlen gibt es in Japan, Großbritannien oder den USA. Sogar ältere "Game Boy" Spiele können teilweise mit der NDS gespielt werden.
Neue Funktionen und Hardware
Immer wieder hört man von einer neuen kleineren und leichteren PSP, die in diesem Jahr auf den Markt kommen soll. Das wäre dann ein ähnlicher Schritt, wie ihn Nintendo im letzten Jahr gemacht hat, als der kleinere und leichtere NDS Lite auf den Markt kam. Die kleinen UMD Disketten für Filme haben sich bisher bei der PSP nicht durchgesetzt. Die Filme waren den Leuten einfach zu teuer. Sony steigert die Attraktivität der PSP momentan auch durch neue Funktionen, die über eine Software-Aktualisierung auf die Geräte kommen und durch zusätzliche Hardware wie z.B. eine ansteckbare Kamera.
Der Netzwerkeffekt
Es ist damit zu rechnen, dass sich NDS und PSP weiterhin stark verbreiten und die Nutzergruppe mit neuen Spielkonzepten und Anwendungen noch größer wird. Und am besten spielt man ja gemeinsam mit Freunden und die brauchen dann auch ein Gerät. Das nennt man den Netzwerkeffekt und die Spielkonsolen-Hersteller freut es.
Mal sehn was passiert
Erweiterte Funktionen wie MP3 oder Podcast machen mobile Spielkonsolen noch populärer. Sie können ja bei ihrer nächsten Zugfahrt durch die Wagen gehen und zählen, wie viele NDS und PSP im Einsatz sind und ob eher Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Männer, Frauen oder gar rüstige Rentner "daddeln" (= spielen), Sudokus lösen, Musik hören, Englisch lernen, chatten oder ihr Gedächtnis trainieren. Es werden noch viele neue Spielformen und Anwendungen dazukommen.
Da in Deutschland mittlerweile auf 100 Menschen mehr als 104 Mobiltelefone kommen, kann es durchaus sein, dass mobile Spielkonsolen oder Handys mit einer ähnlich guten Spielfunktion noch einen großen Markt vor sich haben. Oder hätten Sie vor 15 Jahren gedacht, dass im Jahr 2006 fast jeder ein Handy bzw. sogar ein Zweithandy hat?










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