Aktuell
HTML5 setzt neue Maßstäbe im Web
Das Internet-ABC erklärt, warum das Flash-Plugin bald ausgedient hat
(28.11.2011)
Wer sich eine Webseite anschaut, der bekommt vom jeweils verwendeten Browser eine extra für ihn zusammengebaute Seite zu sehen. Der Browser "berechnet" (rendert) die Seite, bevor sie zur Anzeige kommt. Wie sie aussehen soll, bestimmt der Anbieter der Webseite - und zwar bis ins Detail. Hier kommt HTML zum Einsatz, die "Hypertext Markup Language". Eine Art Spezialsprache, die dem Browser sagt, wo Texte erscheinen sollen und wo Grafiken, welche Schriftarten verwendet werden und wo sich Links befinden, welche Farben auf der Webseite zu sehen sind und vieles andere mehr.
HTML ist eine universelle Seitenbeschreibungssprache, die von jedem Browser verstanden wird. Zwar hat jeder Browser Eigenarten, jeder Browser interpretiert einzelne Befehle im Detail anders, was dann dazu führt, dass manche Webseite im Internet Explorer betrachtet anders ausschaut als in Safari, Opera oder Firefox. Aber eigentlich sollte das nicht so sein. Das Grundgerüst jedenfalls ist überall identisch: HTML beschreibt, wie die Webseite aussehen soll, und die verwendeten Browser sind bemüht, die Webseite im Rahmen der Möglichkeiten genau so anzuzeigen.
Doch das Internet verändert sich rasant. Webseiten können immer mehr, sie sind heute interaktiv, binden Videos ein, zeigen andere Grafikformate, müssen auf unterschiedlichen Geräten betrachtet anders dargestellt werden. Deshalb wird HTML ständig weiter entwickelt. Nächster Schritt ist HTML5: Einige Browser unterstützen den neuen Standard bereits, der beispielsweise direkt in die Webseiten integrierte Audios und Videos sowie mehr Multimedialität erlaubt.
HTML5 wird sich definitiv durchsetzen, da sind sich alle Experten einig. Webseiten werden dadurch vielseitiger und flexibler. Es gibt aber auch einen Verlierer: Adobe Flash. Wo bislang die Erweiterung Flash geladen sein muss, etwa um Youtube-Videos oder Audios abzuspielen, ist das künftig nicht mehr nötig. HTML5 ist in der Lage, ohne externe Erweiterungen solche multimedialen Inhalte abzuspielen. Apple beispielsweise hat sich bislang konsequent geweigert, auf iPhone, iPod und iPad Webseiten mit Flash anzuzeigen. HTML5-Webseiten jedoch lassen sich problemlos darstellen.
[Ein Beitrag von Jörg Schieb]
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Wie denken Sie über HTML5?
Norbert Gillmann | | 19.12.2011 09:32
Eine offensichtlich sehr sinnvolle Verbesserung, die hier sehr anschaulich und für jede/n verständlich erklärt wird.












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