Der besondere Link
Wenn Wildtiere nach Hause kommen (01.10.2009)

Nicht jeder kann sich in den Flieger setzen, um einen der großen, beeindruckenden Nationalparks in Afrika zu besuchen. Wer sich einen Eindruck davon machen möchte, welche Tiere in so einem Nationalpark leben und sie aus sicherer Distanz beobachten möchte, kann unter www.wildearth.tv eine virtuelle Safari starten: Wild Earth TV sendet täglich von 6:30 Uhr bis 16:00 Uhr live aus dem afrikanischen Busch.
Damit niemand ohne sachkundigen Beistand in dem Wildschutzgebiet am Westrand des Krüger-Nationalparks herumirren muss, werden die virtuellen Besucher stets von einem erfahrenen Wildhüter begleitet. Der Rangern kommentiert live und vor Ort Flora und Fauna des "Djuma Wild Reservats". Via E-Mail können Besucher sogar aktiv in die Tour eingreifen oder sich mit anderen Usern austauschen. Zwischen den Video-Safaris gibt es Livebilder von einem Wasserloch im Wildreservat - sogar nachts, dann sorgen Infrarot-Kameras für ein gutes Bild. So ganz nebenbei erhält der nächtliche Safari-Surfer einen Überblick über die zahlreichen Tierarten im Reservat
Die virtuelle Safari ist spannend, denn wer weiß schon, was einen nach der nächsten Kurve erwartet? Vielleicht taucht Karula vor dem Geländewagen auf, die Leopardin, die gerade ihre zwei Töchter großzieht. Mitunter geraten auch Büffel oder die sechs Löwenbrüder ins Blickfeld, die oft Randale machen im Revier. Die Elefanten Wonky und Fin lassen es hingegen meist etwas ruhiger angehen. Wer einmal eine Giraffe beobachtet hat, die im Morgengrauen gemächlich Blätter von den Bäumen nascht, der weiß, wie meditativ afrikanisches Frühstück in freier Wildbahn sein kann. Jedes Tier hat seine persönlichen Eigenarten, "affige" bis liebenswerte. Dauerbesucher wissen das zu schätzen: Deshalb haben einige der Animal Soap-Stars sogar Profile bei Facebook.
Darüber hinaus bringt wildearth.tv eine wöchentliche "Behind-the-scenes"-Sendung. Bei diesem Blick hinter die Kulissen erfährt der Zuschauer, wie das 24/7-Programm aus dem südafrikanischen Busch zustande kommt. Eine offizielle Wochenzusammenfassung mit den besten Szenen darf natürlich auch nicht fehlen. Individuelle Alternative: Unter "Hotspots" können Besucher eigene Beobachtungssequenzen einstellen - und damit den anderen so manche Nachwache am Bildschirm ersparen.
Eine Safari live am Bildschirm begleiten und sogar mit dem Mann vor Ort interagieren können. Eine tolle Seite, nicht nur für alle, die Afrika lieben, aber nicht ständig vor Ort sein können oder wollen.









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