Dr. Surf
WLAN manuell konfigurieren (09.07.2007)
Liebe Nutzer des Internet-ABC,
kaum jemand möchte heute noch auf WLAN verzichten. WLAN verbindet nicht nur Notebooks drahtlos mit dem Internet, sondern auch Tischrechner, und zwar ohne lästiges Verkabeln. Die meisten WLAN-Router funken bis zu 300 Meter weit. Genug, um selbst große Wohnungen und auch die meisten Häuser drahtlos mit Internet zu versorgen.
Dass sich das eigene WLAN mit den Funknetzen der Nachbarn überlappt, lässt sich dabei kaum vermeiden. Tückisch ist allerdings, dass die meisten Router denselben Kanal verwenden, dieselbe Frequenz. Das ist zwar normalerweise kein Problem, denn die WLAN-Sender versuchen, sich nicht gegenseitig zu stören. Doch manchmal klappt das nicht, dann kommen sich die WLAN-Sender doch gegenseitig ins Gehege.
In solchen Fällen hilft fast immer ein manueller Wechsel zu einem anderen Funkkanal, was jederzeit möglich ist. In Europa stehen im WLAN-Netz 13 Kanäle zur Verfügung. Die meisten Router und Access-Points verwenden aber nur die Kanäle 6 und 9. Treten Probleme mit dem WLAN auf, lässt sich im Konfigurationsfenster des Routers ein anderer Kanal einstellen. Bei der Fritz!Box dazu das Menü 'Einstellungen > WLAN > Funkeinstellungen' ansteuern.
Die Korrektur ist nur im WLAN-Router nötig. Im Notebook muss keine Einstellung geändert werden, da der WLAN-Adapter automatisch alle bekannten Frequenzen überprüft, um eine Basisstation zu finden. Im Idealfall erfolgt eine Änderung der Frequenz in Abstimmung mit den Nachbarn. Dann lassen sich optimale Bedingungen erreichen. Ideal ist ein Abstand von drei bis fünf Kanälen zwischen den Netzen. Dann kommen sich die WLAN-Geräte garantiert nicht in die Quere.
Ihr Doktor Surf









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