Anschluss finden...
Um überhaupt Kontakt mit dem Provider aufzunehmen, muss dein Computer Daten an ihn schicken. Dies passiert über den Anschluss an eine Leitung, z.B. über die Telefonleitung. Je nachdem, welche Datenleitung du zu Hause hast, gibt es zwei Möglichkeiten:
1. Verbinden mit Telefonleitung und Modem

Damit Computerdaten durch die Telefonleitung passen, wandelt ein Modem digitale Daten aus dem Computer zu analogen um (modulieren).
Umgekehrt wandelt es die Daten, die du anforderst und die aus der Telefonleitung kommen, wieder in digitale Daten um (demodulieren). So kann dein Computer sie lesen.
Modem setzt sich aus den Begriffen Modulator und Demodulator (= Modem) zusammen.
2. Verbinden über eine ISDN-Leitung oder DSL
Über einen ISDN-Anschluss oder DSL (DSL ist die Abkürzung für "Digital Subscriber Line", auf Deutsch etwa: Digitaler Abonnentenanschluss. Gemeint ist damit ein Verfahren, mit dem Daten sehr schnell, schneller als mit einem Modem oder ISDN-Telefonleitungen, übertragen werden können. Weitere Vorteile: Man ist ständig online und die Telefonleitung bleibt frei.) werden die Daten gleich digital verschickt und müssen nicht umgewandelt werden.
Für ISDN (= Integrated Services Digital Network = digitales Service-Netzwerk) braucht man eine ISDN-Karte, für DSL benötigt man eine Netzwerkkarte für den Computer.
Analog bedeutet, dass die Daten über Töne dargestellt werden. Digitale Signale werden durch Nullen und Einsen dargestellt. Das nennt man auch Binärsystem.
Mit DSL sausen Daten blitzschnell durch die Leitungen, daher spricht man von einem "Highspeed-Zugang". DSL nutzt die beiden Kupferdrähte einer Telefonleitung.
Wie schnell reisen die Daten?
- normale Telefonleitung
normal - ISDN
schnell - DSL
superschnell
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