Zocken, chatten und fernsehen – ohne Ende?

Unsere große Internet-ABC-"Medienzeiten"-Abstimmung

Zocken, chatten und fernsehen – ohne Ende?

"Machst du aus …? Die halbe Stunde ist um!“ „Nein, bitte … nur noch ein paar Minuten!" 

Kommt Ihnen das bekannt vor? Oder finden Sie es unnötig, eine Bildschirmzeit (TV, Computer, Tablet, Spielkonsole, Handy) festzulegen? Sind Sie konsequent oder lassen Sie auch mal Ausnahmen zu?

Wie machen Sie das?

Legen Sie fest, wie lange Ihr Kind vor dem Bildschirm sitzen darf?
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Zeiten festlegen oder nicht? Erzählen Sie von Ihren Erfahrungen!

Rena Evers 31.01.2019 09:07
Gesellschaftlichtsspiele macht so gut wie keiner mehr *spielt so gut wie keiner mehr
Axel 31.01.2019 07:39
Bei uns ist nicht so sehr Fernsehkonsum das Thema, sondern mehr die Nutzung von Smartphones, die ab der 5. Klasse normal ist. Hier wird mit dem Smartphone (trotz zeitlicher Einschränkungen) alles gemacht vom Surfen bis zum Fernsehen über Spezial Apps. Den Kindern das Handy ganz abzunehmen ist keine Lösung, aber wir versuchen Handyfreie Zeiten zu haben. Ohne Smartphone (nur mit Computer) war die Regelung einfacher, weil der Computer kein Tagesbegleiter war. Daher muss man mit dem Kind Regelungen zur Smartphone Nutzung finden. Wie - das bleibt eine schwierige Frage ….
Kaja 13.01.2019 07:27
Ich bin der Meinung, man solle Kinder langsam an Medien heranerarbeiten. Sie sollten nicht allzu lange an PC, Handy und TV hängen. Aber man sollte ihnen zeigen, was Cybermobbing ist und dass sie sich davon fernhalten sollten.
Berit 03.01.2019 23:29
Als Kind der 90ziger bin ich selber mit ausreichend Medien aufgewachsen u mir hat es nicht geschadet. Unser Sohn, 7 Jahre, ist für sein Alter schon gut digitalisiert (Youtube, tablet, TV, Nintendo ds). Allerdings haben wir nur ein TV, den alle nutzen u dadurch wird die Zeit automatisch eingeschränkt. Unter der Woche liegt das tablet brach u er schaut täglich max 1 Std TV. Am Wochenende kommen wir gut auf 2-3 Std kompletten Medien Konsum. Das kommt auch durch die Mittags-Ruhe, die ich mir als kindfreie Zeit gönne. Im Endeffekt schaue ich auf die Zeiten, dass es nicht zuviel wird u wir nutzen als Ausgleich viel Zeit zusammen ohne Medien. Ich bin der Meinung, dass ein gesundes Mittelmaß dem Kind mehr bringt als Verbot. Darüber sprechen u sinnvolle Medien nutzen, denn über Verbote kommt die Heimlichkeit o/u das Ausgrenzen bei anderen Kindern. So lernen sie den vernünftigen Umgang mit den Medien und laufen als Erwachsener nicht die Gefahr zur Sucht. Denn schließlich können wir ohne Medien nicht mehr leben.
Fergie 23.12.2018 11:24
Ich finde kinder sollten auch allgemein nicht so lange vor elektronischen geräten sitzen denn Kinder entwickeln sich noch denn dann hängen die Kinder dann halt später die ganze Zeit vor'm Pc oder vorm Handy ich lasse mein Kind (9) höchstens eine halbe Stunde Youtube gucken .
Franziska 07.12.2018 21:09
Bei uns gibt es ganz klare Regeln,in der Woche gibt es keine Spielekonsole. Schule ist wichtig und das wissen die Kinder auch. Ich möchte ihnen auch Werte vermitteln wie tägliche Rituale in Form von Lesen oder Gespräche,natürlich auch kuscheln. Denn ich finde es schade wenn Kinder nur vor dem PC hängen. Ich habe 4 Kinder in ganz unterschiedlichen Altersklassen und gehe arbeiten. Am Wochenende dürfen sie auch gern mal 2 Stunden nutzen,allerdings achte ich darauf das es nie 2 Stunden vor dem zu Bett gehen ist. Da sie dann so aufgewühlt sind und keine Ruhe finden.
Jacqueline 04.12.2018 11:26
Meine Kleine ist jetzt 5. Sie darf schon seit gut 2 Jahren an Werktagen eine Medienkarte nutzen. Das entspricht entweder 20 Minuten Tablet spielen oder eine Folge einer Serie anschauen. Am Wochenende hat sie drei Karten, darf diese aber erst nach dem Mittagessen einlösen. Entweder für 3 Einzelsachen oder um einen großen Film anzuschauen. Ausnahmen gibt es bei uns natürlich auch, aber eher selten. Und damit fahren wir ziemlich gut.
Paul 25.11.2018 12:17
Bei unserer Tochter (12) ist TV ziemlich uninteressant. Interessanter ist das Smartphone, WhatsApp und TikTok, aber auch Galileo und ähnliche Sendungen via Youtube. Wir haben 30 Minuten WLAN-Zeit (plus kleine Ausnahmen) festgelegt, das klappt ganz gut. Grundsätzlich halte ich es für wichtig, dass wir Eltern auch Überschreitungen bis zu einem gewissen Grad tolerieren, denn für unsere Kinder bedeutet "mit etwas Neuem umgehen zu lernen" ja auch, Erfahrungen zu sammeln und aus diesen dann Lehren zu ziehen. Manchmal braucht es dafür Grenzen, oft aber auch gewährte Freiheiten.
Andrea 16.11.2018 18:25
Bei meinem elfjährigen Sohn gibt es Medienchips ( 20 Spielfiguren in der Woche, eine Figur ist eine halbe Std. Medien, er darf meistens frei entscheiden, wie er sie wann einsetzt). das hat anfangs gut geklappt, nun wird es gerade schwieriger, weil wir doch immer wieder den Stop setzen und kontrollieren müssen, da er es nicht schafft auszumachen und auf die Zeit zu achten.... Bei meiner Tochter, 14 haben wir tausend Regeln durch, zusammen mit ihr und auch ohne, hat nichts befriedigend geklappt. Nun lassen wir es mehr oder weniger laufen, außer daß abends ca. 20 oder 21 Uhr das Handy in der Küche unten und aus ist und sonst kassieren wir es ab und an mal ein, wenn wir finden, daß es Zuviel ist. Oder mal vor Schulklausuren oder aufgrund massivem Daneben-Benehmens. Das findet sie aber auch angemessen und gut, wie sie in "klaren Momenten" ihres Teeniedaseins auch zugibt. es tut ihr gut, die handyfreie Zeit, das merkt man sofort. Und sie sieht auch an ihren Freudinnen, daß Zuviel Handykonsum ungesund ist und formuliert das auch so. Sie kann sich da gut reflektieren. Beim Essen oder in der Schule ist Handy tabu.
Hermann 16.11.2018 12:09
Es gibt bei uns Standards, aber diese sind nicht monolitisch sondern immer auch dem täglichen Diskurs untergeordnet. Damit meine ich, dass wir mit den Kindern darüber reden, wieviel z. B. Fernsehen wir wann in Ordnung finden und wieviel sie für angemessen halten. Bei Diskrepanzen wird diskutiert und das ist auch erwünscht. Im Zweifel haben wir zwar das letzte Wort, aber meist finden wir zu tragfähigen Kompromissen. Letztlich üben wir so auch, dass man aufeinander zugehen muss und dass Regelwerke nicht gänzlich vom Himmel fallen und feststehen, sondern auch zu großen Teilen selbstgemacht, ausgestaltet und miteinander vereinbart werden.
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[Veröffentlicht oder aktualisiert am: 14.02.2019]


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