Kontrollen und Regeln

Nachfolgend werden folgende Fragen beantwortet: Kann ich kontrollieren, welche Seiten meine Kinder besucht haben? Welches sind die wichtigsten Regeln, die ich mit meinem Kind vereinbaren muss, bevor es ins Internet geht?

Kann ich kontrollieren, welche Seiten meine Kinder besucht haben?
Chronik im Browser; Bild: Internet-ABC
Kontrollen und Regeln

Wenn Sie der Ansicht sind "Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser", können Sie überprüfen, wo Ihr Kind sich im Internet aufgehalten hat - es sei denn, es hat die entsprechenden Informationen bereits gelöscht bzw. den Browser so eingestellt, dass er nicht "mitschreibt".

Ansonsten gilt folgendes: Sie können im Browser nachschauen, welche Internetseiten besucht worden sind. Dazu klicken Sie entweder gleichzeitig die Tasten Strg und H. (Dies gilt u.a. für die Browser Internet-Explorer, Firefox und Opera) oder Sie navigieren über das Menü zu dem Menüpunkt "Chronik", "Verlauf" oder "History" - je nach Browser. Im linken Teil des Bildschirms erscheint eine Liste mit den angesurften Internetadressen.

Dieses Verfahren hat allerdings den Hauch von "Spionage" an sich. Besser wäre eine Vertrauensbasis - indem Sie Ihrem Kind klar machen, warum einige Seiten problematisch sind. Hier hilft Ihnen unsere Rubrik "Wissen, wie's geht: Jugendschutz".

Welches sind die wichtigsten Regeln, die ich mit meinem Kind vereinbaren muss, bevor es ins Internet geht?
Screenshot: Mediennutzungsvertrag.de; Bild: Internet-ABC
Kontrollen und Regeln

Für das sichere Surfen im Internet sind erst einmal Sie als Eltern zuständig. Ähnlich wie Sie über den Fernsehkonsum Ihrer Kinder wachen, sollten Sie das auch beim Internet tun und gemeinsame Absprachen treffen. Nach und nach werden die jungen Surfer sich entsprechendes Wissen über das Internet und seine Gefahren aneignen, mehr und mehr Eigenverantwortung übernehmen und bestimmte Regeln verinnerlichen. Sind diese einmal für sie selbstverständlich, ist die beste Grundlage dafür gelegt, dass Internet-Gefahren Ihren Kindern nichts anhaben können.

Für jüngere Kinder sollte gelten: Sie sagen Ihnen vorher Bescheid, wenn sie ins Internet gehen und surfen auf bekannten Internetseiten, über die Sie sich im Vorfeld gemeinsam informiert haben. Neue Internetangebote werden zunächst gemeinsam angesehen.

Folgende entscheidende Regeln für den Aufenthalt im Internet gelten hingegen für alle Altersgruppen und sollten von Anfang an selbstverständlich sein:

  • So, wie die Kinder fremden Menschen im "realen" Leben keine Auskunft geben, dürfen sie auch im Internet niemals persönliche Daten wie Name, Adresse, Telefonnummer oder andere Informationen preisgeben.
  • Kinder müssen wissen, dass sie ihre Eltern hinzuziehen können, wenn ihnen etwas komisch vorkommt, ohne dass ihnen gleich Ärger droht oder sie sich schämen müssen. Als Regel sollte dabei gelten, dass die Kinder jugendschutzrelevante Angebote schließen und darüber mit einer Person ihres Vertrauens sprechen, wenn sie die Seite beunruhigt, ängstigt oder verstört hat.

Diese und weitere Regeln können Sie in einem Vertrag festlegen: Die Internetseite www.mediennutzungsvertrag.de von klicksafe und Internet-ABC hilft Ihnen dabei.

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Unter www.mediennutzungsvertrag.de (ein Angebot von klicksafe und Internet-ABC) können Eltern mit ihren Kindern ganz individuell festlegen, welche Medien und Inhalte wie und wie lange von den Kindern genutzt werden [..]
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