Betriebssysteme - Sicherheit für Ihr System

Computer, Tablets und Smartphones und ihre Betriebssysteme entwickeln sich kontinuierlich weiter. Dadurch entstehen aber leider auch immer wieder neue Sicherheitslücken: Viren, Würmer und Trojaner können durch die Lücken in Ihr Gerät eindringen und Schaden verursachen.

Es ist also zwingend notwendig, dass die installierte Software stets auf aktuellem Stand gehalten wird. Dies gilt in besonderem Maße für

  • das Betriebssystem,
  • die Antivirensoftware (siehe das Kapitel "Antivirensoftware"),
  • die Browser sowie dafür installierte Add-ons und Plug-ins (siehe das Kapitel "Browser").

Grundsätzlich sollten aber alle installierten Programme regelmäßig aktualisiert werden. 

Stellen Sie am besten die (genannte) wichtige Software so ein, dass sich neu verfügbare Updates (also Aktualisierungen) automatisch installieren. Bei anderen Programmen und Apps reicht es, dass Sie darüber informiert werden, wenn neue Aktualisierungen verfügbar sind. 

So schalten Sie z. B. die automatische Update-Funktion für Windows 10 ein:

Achtung: Wenn Sie bei Ihrem Smartphone nur über ein begrenztes Internet-Kontingent verfügen, sollten Sie beim Betriebssystem Android zumindest die Funktion "Automatische App-Updates nur über WLAN zulassen" wählen. Ansonsten kann das Kontingent recht schnell aufgebraucht sein. Sie finden die Funktion im Google Play Store unter den Einstellungen, für iPhones unter "Einstellungen – iTunes & App Store".

Windows-PC oder -Notebook: Dateinamenserweiterung anzeigen lassen

Jede Datei hat eine bestimmte Dateiendung. Ein Musikstück heißt beispielsweise song01.mp3, es hat also die Endung .mp3. Windows ist oftmals so eingestellt, dass solche Dateiendungen (.mp3, .doc oder auch .exe) nicht angezeigt werden. Es ist jedoch sicherer, sich diese Endungen anzeigen zu lassen. Warum?

Auch Viren und Würmer haben meist ein bestimmtes Dateiformat, zum Beispiel .exe oder .bat. Und viele Nutzer wissen, dass man solche Dateien nur mit Vorsicht anklicken sollte. Die Ersteller dieser Schädlinge wollen den Nutzer aber täuschen: Sie nennen ihre Datei zum Beispiel song01.mp3.exe. oder Rechnung_April.pdf.bat. Sind die Dateiendungen ausgeblendet, so sehen Sie nur song01.mp3 oder Rechnung_April.pdf – und drücken vielleicht ohne Bedenken darauf und der Schädling beginnt zu arbeiten.

Bei Windows 10 können Sie die Dateiendungen unter "Ansicht – Ein-/ausblenden" sichtbar machen. 

Windows 10: Dateiendung einblenden
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