Sonstiges: Zahlen, Fakten, Hintergrundinformationen

Wie viele Menschen nutzen WhatsApp? Lässt sich auch mit Handys ohne SIM-Karte WhatsAppen? Diese und weitere Fragen werden hier geklärt!

WhatsApp: Zahlen Fakten, Hintergrundinformationen

Wie kommt der Name zustande?

Der Name WhatsApp ist ein Wortspiel aus dem englischen "Whats up?", was so viel heißt wie "Was geht?", und der Silbe "App", die als Kürzel für das englische Wort Application = Anwendung steht.

Wer steht hinter WhatsApp?

Hinter dem Messenger steht das kalifornische Unternehmen "Whatsapp Inc." Es wurde  2009 von Jan Koum und Brian Acton gegründet, die beide zuvor bereits lange Jahre bei Yahoo! Inc. arbeiteten. Im Februar 2014 wurde WhatsApp für 19 Milliarden Dollar von Facebook aufgekauft. Datenschützer warnten eindringlich vor den Konsequenzen für den Datenschutz. Tatsächlich hat sich seit der Übernahme durch Facebook zumindest das Thema Verschlüsselung zum Positiven gewendet. Doch eine gesunde Skepsis ist und bleibt sicher angebracht.

Mehr über Jan Koum, den Entwickler von WhatsApp, im Stern und der FAZ:

Stern: Die unglaubliche Erfolgsgeschichte des Whatsapp-Gründers

FAZ: Vom Einwanderer zum Milliardär

Wie viele Menschen nutzen WhatsApp? - WhatsApp in Zahlen

WhatsApp legt schwindelerregende Zahlen vor: In Deutschland nutzen WhatsApp inzwischen mehr als 31 Millionen Menschen, weltweit sind es bereits 500 Millionen (Stand 22.4.2014). Siebzehn Milliarden Nachrichten werden täglich weltweit verschickt (Stand März 2013). Am 1.4.2014 stellte WhatsApp mit 64 Milliarden Nachrichten innerhalb von 24 Stunden einen neuen Rekord auf. (Quellen: Twitter.com, Heise.de, blog.whatsapp.com, Futurezone)

Lässt sich auch mit Handys ohne SIM-Karte WhatsAppen?

Wer auf einem Handy ohne SIM-Karte chatten möchte, lässt bei der Installation die App auf eine Festnetznummer registrieren. Die Abfrage des Bestätigungscodes erfolgt telefonisch.

Werden WhatsApp und Co. die SMS verdrängen und die SMS aussterben?

Tatsächlich wurden 2012 de facto mehr Nachrichten über Messenger als über SMS versandt (vgl. Heise.de). Trotzdem bleibt die SMS ein etabliertes Medium, das sich nicht gänzlich verdrängen lassen wird. Zum einen geben die Zahlen ein leicht verzerrtes Bild, denn ein durchschnittlicher SMS-Nutzer sendet weniger Nachrichten als ein reger Gruppenchat-WhatsApper, der mit mehreren Hundert Nachrichten am Tag die Statistik in die Höhe treibt. Zum anderen setzt WhatsApp voraus, dass alle anderen Kommunikationspartner das Programm installiert haben, und die Teilnehmer über ein modernes Smartphone mit Internetzugang verfügen. 

Die SMS dagegen bleibt universal und erreicht jeden, auch Menschen mit 10 Jahre altem Mobilfunkgerät ohne Internetzugang. Auch wenn 2013 die Zahl der SMS seit ihrer Einführung 1994 erstmals rückläufig ist, wird sie wohl vorerst nicht aussterben.

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[Veröffentlicht oder aktualisiert am: 22.09.2017]


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