Super Mario Odyssey

Spiel des Monats November 2017

Beschreibung

Szene aus dem Spiel; Bild: Nintendo
Szene aus dem Spiel; Bild: Nintendo

Mit "Super Mario Odyssey" ist endlich ein echtes Highlight für die Switch erschienen. Das Spiel quillt geradezu über vor Ideen und guter Laune. Sowohl Kinder als auch "Mario-sozialisierte" Eltern werden ihre helle Freude daran haben.

Es fängt mal wieder ganz klassisch an, indem der ewige Bösewicht Bowser Prinzessin Peach heiraten will. Um das zu verhindern, reist ihnen Mario mit dem Raumschiff Odyssey hinterher und sammelt dabei Münzen und Monde ein. So weit, so bekannt. Aber nach diesem Standard-Intro beginnt dann doch eines der verrücktesten und abwechslungsreichsten Super Mario-Spiele aller Zeiten.

Mit der Mütze Feinde übernehmen

Szene aus dem Spiel; Bild: Nintendo
Szene aus dem Spiel; Bild: Nintendo

Das hat vor allem mit der Steuerung zu tun. Während früher der Wuselklempner munter durch die Gegend hopste, verbindet sich jetzt ein weißer Zylinderhut mit seiner roten Mütze. Die kann Mario fortan durch die Gegend werfen, um Feinde auszuschalten oder Kisten zu zerschlagen.

Aber damit nicht genug. Ein Höhepunkt und eine besonders raffinierte Idee: Das Kapern von anderen Wesen. Schleudert Mario seine Mütze auf Kettenhunde, fliegende Bomben oder stampfende Steinfiguren, übernimmt er diese Wesen einfach, um dann mit ihren Stärken fortzufahren. Wie unglaublich das für das Spielerleben ist, zeigt sich, wenn er seine Mütze auf einen schlafenden Dinosaurier schleudert und danach à la "Jurassic Park" durch die Gegend stampft.

Ohne die Übernahme anderer Figuren gelingen auch die meisten Boxkämpfe nicht. Etwa wenn ein Inka-Steinkopf mit seinen felsigen Fäusten versucht, Mario den Garaus zu machen. Mario übernimmt hier einfach eine der vernichtenden Steinhände und schmettert sie der schlecht gelaunten Inka-Fratze auf die Zwölf. Autsch!

Mario in neuen Welten

Szene aus dem Spiel; Bild: Nintendo
Szene aus dem Spiel; Bild: Nintendo

Während Mario früher in seiner eigenen Grafikwelt gefangen blieb, öffnet sich "Super Mario Odyssey" für allerlei durchgeknallte Stilbrüche. So geht es neben den üblichen Eis- und Wüstenwelten auch mal mitten in die Großstadt, in der Menschen herumlaufen.

Witzig ist auch die Idee, bestimmte Wände in Retro zu erklimmen. Mario verwandelt sich dann in eine der ganz alten 2D-Versionen, die dann verpixelt herumklettert, springt oder auf dem Kopf läuft. Unterwegs gilt es natürlich überall jede Menge Münzen oder kleine Monde zu sammeln, die zu Beginn auch noch leicht zu finden sind.

Aber je tiefer es ins Spiel geht, desto kniffliger wird es. Außerdem gibt es überall sehr gute Verstecke, die leicht zu übersehen sind und erst einmal gefunden werden müssen.

Fazit

Szene aus dem Spiel; Bild: Nintendo
Szene aus dem Spiel; Bild: Nintendo

Nach so vielen Jahren durften sich Spieler schon mal fragen, ob dem altgedienten Mario-Universum überhaupt noch etwas Neues einfallen könnte. Dies ist hier auf der Switch-Konsole gelungen, für die es dennoch immer noch zu wenig Referenzspiele gibt. 

Alles in allem ist "Super Mario Odyssey" mit seiner guten Laune, der beschwingten Musik und den endlosen, neuen Einfällen ein überraschend positives Jump 'n' Run-Spiel, das einfach Freude macht.

Ein sensationeller Einfallsreichtum garantiert wochenlangen Spielspaß.

Titel: Super Mario Odyssey
Erscheinungsjahr: 2017
Genre: Jump 'n' Run (Springen und Rennen)
spielbar auf: Nintendo Switch
getestet auf: Nintendo Switch
Preis in Euro: ca. 50,00
Verlag / Bildrechte: Nintendo
Freigabe (USK): ab 6 Jahre
Internet-ABC-Altersempfehlung: 7
Spielspaß: 100
Bedienung:
Technische Qualität:
Gesamtbewertung:
8 Bewertungen
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[Veröffentlicht oder aktualisiert am: 08.06.2018]


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