The Inner World – Der letzte Windmönch

Szene aus dem Spiel; Bild: Headup Games
Szene aus dem Spiel; Bild: Headup Games

Der zweite Teil von "The Inner World" steht in Sachen Qualität und Humor in nichts seinem Vorgänger nach. Und zeigt einen erschreckenden Trend: Selbst das Nasenflötenland rückt nach rechts.

Nazis gibt es überall. Neu ist allerdings, dass sie sich nicht mehr als Nazis sehen, sondern als besorgte Bürger. So ein Typ ist der Händler Emil, der ganz Asposien aufwiegelt. Statt einem Hakenkreuz führt er als Logo lieber eine Brezel, die hier symbolisch für den patriotischen politischen Mief steht.

Er beginnt eine regelrechte Hetzjagd auf Nasenflötenmänner. Jetzt kommt Robert ins Spiel, eine gelungene Mischung aus Held und Tölpel. Dummerweise ist er aber gerade zu Beginn des Spiels völlig versteinert. Nur durch das Lösen absurder und witziger Rätsel kann er befreit werden, um dann den letzten Windmönch zu suchen.

Wie in allen Adventure-Games werden Gegenstände gesammelt, kombiniert und an der richtigen Stelle eingesetzt. Dabei zeichnet dieses Spiel eine große Lust am Blödsinn in den Dialogen aus. Sicher verstehen Kinder die politische Ebene nicht mit all ihren realen Anspielungen, aber die Ungerechtigkeit der Despoten kommt schon bei ihnen an.

Titel: The Inner World – Der letzte Windmönch
Erscheinungsjahr: 2017
Genre: Action & Abenteuer
spielbar auf: PC, PlayStation 4
getestet auf: iMac
Preis in Euro: ca. 30,00
Verlag / Bildrechte: Headup Games
Freigabe (USK): ab 6 Jahre
Internet-ABC-Altersempfehlung: 10
Spielspaß: 100
Bedienung:
Technische Qualität:
Gesamtbewertung:
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[Veröffentlicht oder aktualisiert am: 21.12.2017]


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