Link Twin

Spiel des Monats Februar 2018

Beschreibung

Szene aus dem Spiel; Bild: Carbon Incubator
Szene aus dem Spiel; Bild: Carbon Incubator

Erwachsene werden sich noch an die Schiebepuzzles ihrer Kindheit erinnern. Im Grunde ging es dabei immer darum, durch das Verschieben einzelner Blöcke schließlich zur gewünschten Zahlen- oder Bildfolge zu gelangen.

Dies hier ist ein digitales Schiebepuzzle der ganz besonderen Art. Zwar muss auch hier geschoben werden, doch es sind die beiden (beinahe) unzertrennlichen Zwillinge Tom und Lily, die zu ihren angezeigten Zielfeldern bugsiert werden müssen. Und das ist wirklich nicht immer leicht, sondern eher knifflig und mitunter ziemlich herausfordernd. Ein tolles Spiel für ehrgeizige Tüftler und Denker.

Immer auf dem Spielfeld bleiben

Szene aus dem Spiel; Bild: Carbon Incubator
Szene aus dem Spiel; Bild: Carbon Incubator

Was anfangs noch rasch auf einem Spielfeld von neun Quadraten zu lösen ist, wird im Laufe des Spiels immer verzwickter. Das Spielfeld wechselt, mal sind es deutlich mehr Quadrate, mal sind sie in eigentümlichen Mustern angeordnet. Das macht das Spielen besonders spannend.

Und es gehört zu den Regeln des Spiels, dass sich die beiden Figuren nur auf diesen Quadraten bewegen dürfen. Gehen sie einen Schritt zu weit nach rechts oder links, oben oder unten, dann verschwinden sie in den Weiten des nebulösen Raums und das Spiel beginnt von vorne.

Kugeln, Quadrate und Teleporter

Szene aus dem Spiel; Bild: Carbon Incubator
Szene aus dem Spiel; Bild: Carbon Incubator

Zu den Spielflächen gesellen sich im Laufe des Spiels nach und nach diverse Gegenstände, etwa Kugeln, Quadrate oder Schalter. So auch Teleporter, mit deren Hilfe die Protagonisten zu einem anderen Ort "gebeamt" werden können – leider ist der mitunter jenseits des Spielfelds.

All dies wirkt zunächst einmal störend, aber geschickt eingesetzt führen die verschiedenen Teile und Werkzeuge dazu, dass die Zwillinge sich zeitweise nicht mehr parallel bewegen können. Nur so kann es gelingen, dass anschließend beide gleichzeitig das gewünschte Ziel erreichen.

Das geht doch noch besser!

Szene aus dem Spiel; Bild: Carbon Incubator
Szene aus dem Spiel; Bild: Carbon Incubator

Insgesamt 100 Level sind zu meistern, aufgeteilt in fünf Kapitel. Genug Stoff zum Tüfteln also. Will man die einzelnen Level als Profi meistern, dann muss man sich an die jeweils vorgegebene Anzahl der Züge halten. Aber keine Bange, es geht auch zur nächsten Herausforderung, wenn man deutlich mehr Züge benötigt.

Allerdings bleibt es jedem selbst überlassen, sich noch einmal an das bereits gelöste Spiel zu machen, um die Anzahl der Züge zu verringern. Und alle bisher gespielten Level können jederzeit über die Menüleiste wieder aufgerufen werden.

Wenn Hilfe nötig wird ...

Szene aus dem Spiel; Bild: Carbon Incubator
Szene aus dem Spiel; Bild: Carbon Incubator

Unten rechts wird immer mal wieder die Frage "Brauchst du Hilfe?" eingeblendet. Irgendwann, wenn es partout nicht weitergeht, nimmt man dieses Angebot schließlich an. Man wird an "die Hand genommen" und kann die Aufgabe Schritt für Schritt bewältigen.

Lösungsangebote gibt es jedoch nur in begrenztem Umfang, zudem kann der zur Verfügung stehende Pool erst mit einem erfolgreich vollendeten Level wieder aufgetankt werden.

Ganz ohne Schnickschnack

Szene aus dem Spiel; Bild: Carbon Incubator
Szene aus dem Spiel; Bild: Carbon Incubator

Das Spiel besticht mit einer beinahe minimalistischen Grafik, die Figuren sind mit nur wenigen Strichen gezeichnet. Dennoch beeindrucken kleinste Gesten, etwa wenn sich die Protagonisten den Schweiß von der Stirn wischen oder wenn sie sich einander an die Hand nehmen. Sowohl das Spielfeld wie auch die verschiedenen Welten präsentieren keinen überflüssigen Schnickschnack.

Hinter all dem steckt auch eine Geschichte: Toms und Lilys Suche nach ihren verlorenen Eltern. Aber die fungiert letztendlich nur als netter Rahmen, entscheidend sind die Aufgaben.

Fazit: Ein faszinierendes Knobelspiel

Szene aus dem Spiel; Bild: Carbon Incubator
Szene aus dem Spiel; Bild: Carbon Incubator

"Link Twin" wartet in jedem Level immer wieder mit neuen, ungewöhnlichen Aufgaben auf, die nur mit Grips und Fantasie gemeistert werden können.

Sowohl Kinder wie auch Erwachsene, die sich gern solchen Aufgaben stellen, werden an dem unaufdringlichen und herausfordernden Spiel bestimmt ihre Freude haben.

Titel: Link Twin
Erscheinungsjahr: 2017
Genre: Quiz & Denkspiele
spielbar auf: Apps iPad/iPhone, Apps Tablets/Smartphones (Android)
getestet auf: Samsung Galaxy Note 4
Preis in Euro: 2,29
Verlag / Bildrechte: Carbon Incubator
Freigabe (USK): ohne Altersbeschränkung
Internet-ABC-Altersempfehlung: 8
Spielspaß: 100
Bedienung:
Technische Qualität:
Gesamtbewertung:
0 Bewertungen
0 Kommentare

[Veröffentlicht oder aktualisiert am: 08.02.2018]


Diesen Artikel bewerten
absenden
Surftipps-Icon-Link Twin
Surftipps

Spieletipps

Hier geht es zur Suchmaske der Spieletipps.
Fragen?
Haben Sie Fragen oder Anregungen zum Internet-ABC oder zu einzelnen Themen und Materialien? Wir helfen Ihnen gerne weiter! ​
button-icon
Abschicken
button-icon
E-Mail schreiben