Tiere an den Computer? Ja, das gibt's! Verhaltensforscher haben sich das Projekt ausgedacht: Im Heidelberger Zoo sollten Affen, Vögel und Reptilien ein Computerprogramm bedienen – über Touchscreens. Die Tiere mussten erkennen, welches Bild sie gerade anklicken sollten. Wenn sie richtig klickten, gab es eine leckere Belohnung. Die Forscher wollten wissen, wie Tiere lernen. Außerdem wollten sie  vergleichen, wer die wenigsten Fehler macht.

Dabei ist etwas Erstaunliches herausgekommen: Die Tiere, die am Computer spielen durften, fühlten sich wohler. Ihre Freude am Spielen wurde geweckt und sie spielten auch wieder mehr miteinander.

Die Oberzocker waren die Keas. Keas sind eine Papageienart aus Neuseeland. Sie lernten schnell, wohin sie klicken sollten und waren besonders versessen auf die Belohnung.

Was vielleicht nicht so verwunderlich ist: Bei den Hulman-Languren und Roloway-Meerkatzen fanden erst die jungen Tiere den Computer interessant. Erst später haben die älteren Affen auch mitgemacht. Und: Bei den großen Menschenaffen hatte jeder Affe seinen eigenen Computer, damit es nicht zum Streit kam.

Hier findest du Videos zum Versuch:

Wie findest du, dass Tiere im Zoo an Computer spielen dürfen?

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