Vorstellung der Studie "Always on! Wie Kinder und Jugendliche Smartphones nutzen"

Vorstellung der Studie "Always on! Wie Kinder und Jugendliche Smartphones nutzen"

Immer erreichbar sein, immer in Verbindung stehen: Wenn das Handy nicht dabei ist, kommt bei Jugendlichen schnell ein ungutes Gefühl auf. Es fehlt etwas. Die stetig zunehmende Verbreitung von Smartphones auch bei Kindern und Jugendlichen hat zu der Mentalität geführt „always on“, also immer online sein zu müssen.

Die Angst, etwas zu verpassen, ist groß. Welche Auswirkungen hat die Nutzung eines Smartphones im Leben der Heranwachsenden? Was bedeuten die Veränderungen für die Begleitung von Kindern? 

64 Prozent der 8- bis 14-Jährigen können über das Handy bzw. Smartphone auf das Internet zugreifen. Bei den 13- und 14-Jährigen sind es bereits 86 Prozent. Zahlen, die verdeutlichen, wie präsent mobile (Online-)Kommunikation für Kinder und Jugendliche geworden ist. Was bedeuten diese Zahlen für die Lebenswelt von Heranwachsenden? Wie wird das Smartphone im Alltag genutzt? Welche Potenziale und Gefahren stecken dahinter? Wie wirkt sich die digitale Kommunikation auf das Miteinander im Freundeskreis und in der Familie aus? Diesen und weiteren Fragen sind Forscher der Universität Mannheim im Auftrag der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) nachgegangen.

Die Ergebnisse der Studie „Mediatisierung mobil – Handy und mobile Internetnutzung von Kindern und Jugendlichen“ wurden am 1. Oktober 2015 im Rahmen der Veranstaltung "Always on! Wie Kinder und Jugendliche das Smartphone nutzen" vorgestellt und diskutiert.