Donnerstag, 29. Juli 2010

Internet-ABC in der Schule

Warum Internet im Unterricht?

Computer und Internet halten seit einigen Jahren Einzug in Schulen und Unterricht. Viele Lehrerinnen und Lehrer werden dabei nicht nur vor das Problem gestellt, sich mit der Technik auseinander setzen zu müssen, sondern auch zu überlegen, wie sich diese neuen Medien am besten in ihren Unterricht integrieren lassen. Vor allem das Internet wird dabei als eine wichtige Ergänzung zum Schulbuch gepriesen, durch das sich vielfältige und aktuelle Informationen in den Unterricht holen ließen. Doch wie damit arbeiten?

Das Internet-ABC möchte Lehrerinnen und Lehrern dazu einige Anregungen und Beispiele geben, die sich in der schulischen Praxis problemlos umsetzen lassen. Vor allem geht es darum, die vielen Angebote für Kinder des Internet-ABC sinnvoll zu nutzen.

Was bietet das Internet für den Unterricht? Das Internet sollte nicht als Allheilmittel verstanden werden. Sinnvoll eingesetzt - einige Anregungen dazu werden im Folgenden gegeben - kann es eine wichtige und interessante Erweiterung des Lernens in der Schule abgeben. Das Internet kann als Informationsmedium genutzt werden. Mit Hilfe von Suchmaschinen oder Portalen kann man nach Informationen über Themen suchen, die gerade im Unterricht behandelt werden. Es erweitert so die Möglichkeiten der schulischen Bibliothek oder der Schulbücher. Informationen sind aber noch nicht alles. Aus Information muss Wissen werden und dazu gehört, dass gezeigt wird, wie die gesammelten Informationen aus dem Internet sinnvoll mit den Themen und mit Situationen verbunden werden, in denen sie nützlich sind.

Das Internet ist aber auch ein Kommunikationsmedium. Die elektronische Post - die E-Mail - hilft, schnell Nachrichten auszutauschen und Arbeiten zu koordinieren. Ihre Benutzung setzt jedoch voraus, dass man schon schreiben kann und weiß, wie man die Programme für E-Mail benutzt. Zur Kommunikation mit dem Internet zählt auch das Chatten sowie Diskussionsforen.

Die Nutzung des Internets bringt aber auch Probleme mit sich. Durch die Offenheit dieses Mediums gelangen auch Angebote in das Internet, die nicht für Kinder geeignet sind. Aus diesem Grund ist es wichtig, einige Sicherheitsvorkehrungen dazu zu beachten. So sollte man vornehmlich Grundschulkinder nicht frei im Internet surfen lassen. Vielmehr ist es sinnvoll, sie gezielt auf ausgesuchte Seiten zu schicken, die ihnen die gewünschten Informationen für ihre Arbeit liefern, ohne dass sie dort mit zweifelhaften Inhalten konfrontiert werden. Anregungen, wie das am Besten geschehen kann, und was weiter noch zu beachten ist, gibt es unter dem Thema "Jugendmedienschutz und Internet".

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