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Mediensucht?
Ein rosafarbenes und lilafarbenes Telefon das auf einem lila und rosa Hintergrund sitzt; Bild: Jakub Żerdzicki auf Unsplash

Mediensucht?

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IndividuellerNutzerMitIndividuellemNamen

Mein bester Kumpel ist die ganze Zeit an einem Gerät (ich meine Handy oder I-Pad) und löst sich gar nicht mehr vom Digitalen. Wenn er nur fünf Minuten ohne Internet ist, wird er ganz zappelig und nervös. Ich kann gar nicht mehr richtig mit ihm reden! Was soll ich tun? Ich habe schon alles versucht.

Internet-ABC

Hallo, herzlichen Dank für deine Nachricht! Gegen Bildschirme in der Freizeit ist an sich nichts einzuwenden. Problematisch wird es aber, wenn zum Beispiel Freunde, Hobbys oder die Schule dadurch vernachlässigt werden. Es ist schön zu hören, dass du deinem Freund helfen möchtest und hierbei sehr aufmerksam bist. Wir haben ein paar Tipps für dich, wie du deinem Freund helfen kannst. 

1) Sprich ihn auf seine lange Zeit am Bildschirm an und schildere ihm deine Beobachtung, ohne ihn zu verurteilen. 

2) Frage ihn, weshalb er so viel Zeit damit verbringt. 

3) Überlegt, wie ihr gemeinsam ohne einen Computer oder Handy Dinge unternehmen könnt. Vielleicht verbringt er viel Zeit am Bildschirm, weil ihm keine anderen spannenden Aktivitäten einfallen oder er sich von einem unangenehmen Thema ablenken möchte? Wie wäre es mit einem Ballspiel draußen, einem Spaziergang oder einem Brettspiel?

Wenn du den Eindruck hast, dass dein Freund Hilfe braucht, aber nicht darüber mit seinen Eltern oder einer Vertrauensperson sprechen möchte, kannst du ihn auf die Hilfestelle "Nummer gegen Kummer" aufmerksam machen. 

Falls du Fragen hast oder Hilfe brauchst, sind wir für dich da. Schreibe uns gerne über den "Frag uns"-Kasten!📫

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Rumi Katze 333

Man sollte niemals zu viel am HANDY sein. Das ist auch ungesund!!!

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Tick

Wie wird man zocksüchtig?

Internet-ABC

Hallo Tick, eine gute Frage. Wie wird jemand spielsüchtig und ab wann gilt jemand als computerspielsüchtig? Wie viel Zeit ein Kind am PC sitzen darf, ist nicht fest vorgeschrieben. Doch den ganzen Tag am Bildschirm zu sitzen, tut nicht gut. Computerspielsucht gilt als eine anerkannte Krankheit. Aber nicht jeder, der lange spielt, ist krank. Langes Spielen allein ist noch keine Sucht. Es müssen mehrere Sachen hinzukommen: Zum Beispiel, dass man sein Verhalten nicht mehr unter Kontrolle hat. Solchen Personen ist das Spielen wichtiger als alles andere. Sie kümmern sich um nichts anderes mehr. Sie schaffen die Schule nicht und verlieren sogar ihre Freundinnen und Freunde.

Um das zu verhindern, bieten wir eine Internetseite an, auf der du mit deinen Eltern einen Vertrag abschließen kannst. Unter www.mediennutzungsvertrag.de könnt ihr festlegen, wie lange du am Bildschirm sitzen und was du dort machen darfst. Wenn man weiß, was man darf, bringt das oft auch ein Gefühl von Sicherheit mit sich. Und: Es gibt auch Regeln für deine Eltern! 😊

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N.

Hallo, ich finde Mediensucht blöd.

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Leni

Internet-ABC, ich habe oft Angst und bei einer Freundin hat die Mama gesagt, dass ich zittere. Nun habe ich gelesen, dass wenn man Angst hat, eine Mediensucht haben könnte.

Internet-ABC

Hallo Leni. Angst ist ein Gefühl, das jeder Mensch mal empfindet. Bei einer Mediensucht entwickeln Betroffene viele verschiedene Beschwerden. Daher keine Sorge: Nur weil man einmal zu lange online war, ist das noch keine Sucht. Es gibt nämlich mehrere Warnsignale, die auf eine Sucht hindeuten. Warnsignale sind zum Beispiel, wenn man sehr wütend wird, sobald man nicht online sein kann oder plötzlich Probleme in der Schule bekommt, keine Zeit mehr mit Familie oder Freunden verbringen möchte und auch die Lust verliert, früheren Hobbies nachzugehen. Außerdem kann eine Mediensucht oder Computerspielsucht zu Rückenschmerzen, Sehschwächen, Depressionen, Schlafproblemen und Angststörungen führen. 

Wir möchten dir aber trotzdem empfehlen mit deinen Eltern über deine Gefühle zu sprechen. Falls du das nicht möchtest, kannst du dich auch bei der “Nummer gegen Kummer” mit geschulten Menschen austauschen und dir Tipps holen. 

Falls du Fragen hast oder Hilfe brauchst, sind wir für dich da. Schreibe uns gerne über den "Frag uns"-Kasten!📫

Mehr Informationen findest du im Themenmonat Mediensucht.

Wir wünschen dir alles Gute!

 

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Mausi

Hallo, ich habe einen Freund der sehr viel an Mediengeräten ist.

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Ami

Ich gucke nur TikTok 24/7.

Internet-ABC

Hallo Ami! 🙂 Man darf sich frühestens ab einem Alter von 13 Jahren bei TikTok anmelden - wenn die Eltern einverstanden sind. Das Alter wird allerdings nicht immer überprüft. Bitte frage deine Eltern daher vorher um Erlaubnis. Ohne Erlaubnis der Eltern liegt die Altersgrenze bei 18 Jahren. In unseren Lernmodul 2.3. Soziale Medien – TikTok, Instagram und mehr erfährst du, wie du dich dort schützen kannst. Denke daran so wenig persönliche Daten wie möglich preiszugeben.

Mediensucht ist, wenn man zu viel Zeit mit digitalen Medien verbringt. Mehr dazu findest du im Erklärvideo: Mediensucht? 

Keine Sorge: Nur weil man einmal zu lange online war, ist das noch keine Sucht.

Diese Fragen kannst du dir stellen:

  • Wie lange bist du täglich am Bildschirm?
  • Denkst du ständig an deine Apps oder Spiele, wenn du offline bist?
  • Vernachlässigst du andere Dinge (Freundinnen und Freunde, Hobbies)?
  • Sprechen dich andere auf deine Mediennutzung an oder gibt es dadurch Ärger?
  • Verhältst du dich schon seit längerer Zeit so?

Um eine Mediensucht zu bekämpfen, sollte man mit seinen Eltern oder einer Vertrauensperson über das Problem sprechen. Feste Regeln und Zeiten für die Mediennutzung sind wichtig. 

Mediennutzung regeln:
Unter www.mediennutzungsvertrag.de kannst du mit deinen Eltern einen Vertrag festlegen, wie lange du am Bildschirm sitzen und was du dort machen darfst. Wenn man weiß, was man darf, bringt das oft auch ein Gefühl von Sicherheit mit sich. Und: Es gibt auch Regeln für deine Eltern! 😊

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Mila
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Chris

Ich bin mediensüchtig.

Internet-ABC

Hallo Chris, wir haben deinen Namen gekürzt, denn persönliche Informationen sollten vor Fremden im Internet privat (geheim) bleiben.🤫 Mehr dazu erfährst du im Themenmonat Datenschutz.

Mediensucht ist, wenn man zu viel Zeit mit digitalen Medien verbringst zum Beispiel auf dem Computer, der Konsole oder dem Smartphone. Keine Sorge: Nur weil man einmal länger online war, ist das noch keine Sucht. 
Es gibt nämlich mehrere Warnsignale, die auf eine Sucht hindeuten. Warnsignale sind zum Beispiel, wenn man sehr wütend wird, wenn man nicht online sein kann oder Probleme in der Schule bekommt, wenig Zeit mehr mit Familie oder Freunden verbringen möchte und auch die Lust auf frühere Hobbies verliert. Andere Anzeichen können Rückenschmerzen, Sehschwächen, Depressionen, Schlafproblemen und Angststörungen sein. 

Deshalb ist es wichtig, gut auf die eigene Medienzeit aufzupassen und auch andere Hobbies zu haben, wo man nicht auf Bildschirme guckt. Wir verstehen, dass du dir Sorgen machst. Sprich am besten mit deinen Eltern darüber. 

Damit du und deine Eltern deine Medienzeit im Blick habt, bieten wir eine Internetseite an, auf der du mit deinen Eltern einen Vertrag abschließen kannst. Unter www.mediennutzungsvertrag.de könnt ihr festlegen, wie lange du am Bildschirm sitzen und was du dort machen darfst. Wenn man weiß, was man darf, bringt das oft auch ein Gefühl von Sicherheit mit sich. Und: Es gibt auch Regeln für deine Eltern! 😊

Wir wünschen dir alles Gute!

 

P.

Dankeschön.

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Herzii

Ich find es richtig schlimm! Mediensucht! Ich möchte jetzt niemanden beleidigen oder so, aber ich finde die Eltern sollten besser aufpassen!

Internet-ABC

Hallo Herzii! Manchmal ist es gar nicht so einfach, Regeln in der Familie zu vereinbaren. Apps wie Family Link können bei euren Vereinbarungen eine Hilfe sein, doch Absprachen und gegenseitiges Vertrauen zwischen dir und deinen Eltern sollten immer an erster Stelle stehen. Wir haben vielleicht eine weitere Lösung für die ganze Familie: eine Internetseite, mit der du mit deinen Eltern einen Vertrag erstellen und abschließen kannst. Unter www.mediennutzungsvertrag.de könnt ihr festlegen, wie lange du am Handy oder Bildschirm sitzen und was du dort machen darfst. Wenn man weiß, was man darf, bringt das oft auch ein Gefühl von Sicherheit mit sich. Und: Es gibt auch Regeln für deine Eltern! Für deine Eltern haben wir hier einen passenden Artikel zum Thema “Kindersicheres Smartphone”! Liebe Grüße.

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