Die persönlichen Daten und Interessen (Name, Adresse, Alter, Beruf, Vorlieben, Hobbys usw.) werden oft als Währung des Internet bezeichnet. Tatsächlich gibt es viele Angebote im Netz, die auf den ersten Blick kostenlos erscheinen, aber eben davon "leben", dass sie Daten der Nutzer sammeln und weitergeben. Besonders Google und Facebook werden in diesem Zusammenhang immer wieder erwähnt - und auch Googles Autovervollständigung im Suchschlitz verrät dies: Bei einer Suchanfrage mit dem Begriff "Datenkrake" zeigt sich an zweiter Stelle "Datenkrake google", an vierter Stelle "Datenkrake facebook".

Nun hat Facebook seine Nutzungsbedingungen (wieder einmal) geändert, um z.B. Werbung noch passgenauer auf den einzelnen Nutzer auszurichten. Dazu werden noch mehr Daten gesammelt als zuvor, was nach Meinung Facebooks den Nutzern zugute kommt, den Datenschützern in Deutschland aber deutlich zu weit geht. Vor allem, weil kaum eine andere Möglichkeit besteht, den Bedingungen zu entgehen, als seinen Facebook-Account zu löschen.

Die Änderungen der Nutzungsbedingungen bei Facebook ist in den Medien ausführlich besprochen worden. Das Internet-ABC hat daher nachfolgend ein paar Artikel verlinkt, die einerseits gut aufzeigen, was sich geändert hat, andererseits das Vorgehen von Facebook kommentieren.

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[Veröffentlicht oder aktualisiert am: 11.01.2016]
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