Augenringe, Falten oder ein "Bad-Hair-Day" scheinen bei einigen Promis einfach nicht zu existieren. Was steckt hinter den perfekten Bildern, die den Konsumenten tagtäglich in den Medien vorgesetzt werden? Auch Prominente sind nur Menschen. Das Zauberwort heißt in diesem Fall Bildbearbeitung. Mit Vergleichen, Bildern und Videos greift www.handysektor.de das Thema Medienrealität auf - einfach erklärt und kritisch hinterfragt.

Was ist eigentlich Medienrealität?

Die Medienrealität weist oft große Unterschiede zum echten Leben auf: Sie ist eine konstruierte Wirklichkeit, die durch die gezielte Auswahl von Bildern, Bildausschnitten, Blickwinkeln oder durch technische Nachbearbeitung geschaffen wird. Die Nutzer müssen sich die Frage stellen: Was ist wahr bzw. welche Darstellung oder Information kommt der Wahrheit am nächsten?

Werbung vs. Realität

Besonders in der Werbung, angefangen bei Bildern auf einer Lebensmittelpackung bis hin zum Make-up für Frauen, werden die Unterschiede zwischen gezeigter und echter Realität sichtbar. Anhand eindrücklicher Videos zeigt die Redaktion des Jugendportals Handysektor.de, wie die Konsumenten hinters Licht geführt werden. Damit möchte das Handysektor-Team die Leser anregen, Werbung kritisch zu hinterfragen.

In 40 Bildern um die Welt

Andere Länder, andere Sitten! Auf der Welt gibt es große kulturelle Unterschiede. Auch das in den Medien vermittelte Schönheitsideal ist von Land zu Land unterschiedlich: Während bei uns eine leichte Bräune als schön empfunden wird, liegt in Asien eine vornehme Blässe im Trend. Welche Ergebnisse entstehen, wenn das Bild einer Frau in 25 verschiedenen Ländern nach dem jeweiligen Schönheitsideal bearbeitet wird, zeigt ein weiterer Artikel des Themenmonats.

Die eigene Social-Media-Realität

Doch auch jeder Social-Community-Nutzer produziert eine eigene Medienrealität von sich selbst. Profile in sozialen Netzwerken vermitteln oft eine tollere, spannendere und außergewöhnlichere Version des Lebens einer Person als es in Wirklichkeit der Fall ist. Bei all der Inszenierung rät Handysektor Jugendlichen, sich immer diese drei Fragen zu stellen: Wie denke ich in fünf Jahren über diese Veröffentlichung? Welche Personen sollten Posts besser nicht zu sehen bekommen? Wen interessiert diese Meldung überhaupt?

Den Handysektor-Themenmonat "Medienrealität" gibt es den ganzen Juli auf:


Über Handysektor

Handysektor ist ein werbefreies Informationsangebot für Jugendliche, das diese bei einem kompetenten Umgang mit mobilen Medien unterstützen will. Die Webseite ist ein gemeinschaftliches Projekt der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) und des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest (mpfs). Die Projektleitung hat Markus Merkle (mecodia GmbH) inne.

(Aus der Pressemitteilung von Handysektor)