Beleidigende Kommentare, Verleumdungen, "Dislikes" - jeder dritte Schüler war schon einmal von Mobbing im Internet betroffen. Anlässlich der Bildungsmesse didacta veröffentlichte die EU-Initiative klicksafe einen umfassenden Ratgeber zum Thema Cyber-Mobbing. Neben zahlreichen Hinweisen zur Vorbeugung von Cyber-Mobbing gibt die EU-Initiative insbesondere auch Ratschläge für Betroffene und Angehörige. Der "Ratgeber Cyber-Mobbing" steht ab unter www.klicksafe.de und www.lfm-nrw.de zum Download und zur Bestellung bereit.

Die Internet-Plattform YouNow ist das aktuellste Beispiel dafür, wie einfach es mittlerweile ist, im Internet beleidigende Kommentare zu veröffentlichen. Ganz anonym kann man sich auf YouNow über Personen auslassen, die sich live für eine unbekannte Zuschauerschaft im Internet filmen. Aber auch Plattformen wie Facebook oder WhatsApp sind Schauplätze für Cyber-Mobbing. Für die Betroffenen - meist Jugendliche - kann dies zu einer ernst zu nehmenden Belastung werden. Um sie und ihre Angehörige hier zu unterstützen, veröffentlicht die EU-Initiative klicksafe anlässlich der Bildungsmesse didacta nun den "Ratgeber Cyber-Mobbing". Woran erkennt man Cyber-Mobbing? Was tun bei Cyber-Mobbing? Wie kann ich Cyber-Mobbing vorbeugen? Anhand von Praxisbeispielen, Experteninterviews und weiterführenden Linktipps gibt klicksafe hierauf umfassende Antworten.

"Für Jugendliche kann das Internet leicht zu einem Ort von digitaler Gewalt werden", sagt Dr. Jürgen Brautmeier, Vorsitzender der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten. "In solchen Fällen dürfen wir sie und ihre Angehörigen nicht alleine lassen. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, gegen Cyber-Mobbing vorzugehen oder dem Phänomen direkt vorzubeugen. Dass Cyber-Mobbing-Opfer sich keinesfalls in einer ausweglosen Situation befinden, zeigt der neue Ratgeber von klicksafe."

(Pressemitteilung von klicksafe)

Weitere Informationen


Über klicksafe

klicksafe (www.klicksafe.de) ist eine Initiative im CEF Telecom Programm der Europäischen Union für mehr Sicherheit im Internet. klicksafe wird gemeinsam von der Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) Rheinland-Pfalz (Koordination) und der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) umgesetzt.

klicksafe ist Teil des Verbundes der deutschen Partner im CEF Telecom Programm der Europäischen Union, Safer Internet DE (www.saferinternet.de). Diesem gehören neben klicksafe die Internet-Hotlines internet-beschwerdestelle.de (durchgeführt von eco und FSM) und jugendschutz.net sowie die Nummer gegen Kummer (Helpline) an.

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[Veröffentlicht oder aktualisiert am: 11.01.2016]
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