Die Betreiber von WhatsApp haben eine so genannte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung eingeführt, die das Versenden und Empfangen von Nachrichten sicherer machen soll. 

Was bedeutet Ende-zu-Ende-Verschlüsselung?

Diese Art der Verschlüsselung soll sicherstellen, dass die verschickte Nachricht beim Absender verschlüsselt und erst beim Empfänger entschlüsselt werden. Niemand kann verschickte Nachrichten mitlesen oder Bilder und Videos erkennen bzw. sogar speichern - nicht einmal die Betreiber von WhatsApp, aber auch nicht Hacker oder Geheimdienste.

Ist WhatsApp nun also sicher?

Die Verschlüsselung ist offenbar sehr sicher, wie ein Test von Heise Security aufgezeigt hat. Allerdings sollten Nutzer bedenken, dass weiterhin die so genannten Metadaten unverschlüsselt übertragen werden: Weiterhin einsehbar ist - zum Beispiel für die Betreiber von WhatsApp -, mit wem Sie wann, wie oft und wie lange kommuniziert haben. Außerdem liest WhatsApp weiterhin Ihr Adressbuch aus, so dass dem Betreiber sogar Telefonnummern von Personen bekannt sind, die WhatsApp nicht nutzen.

Muss ich die Verschlüsselung "einschalten"?

Nein, die Verschlüsselung funktioniert automatisch, wenn Sie die jüngste Version von WhatsApp nutzen. 

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[Veröffentlicht oder aktualisiert am: 06.02.2019]
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