Webtracking ist das Beobachten von Bewegungen im Netz – vor allem bezogen auf das Nutzen von Internetseiten. Das kann verschiedene Zwecke haben: Der Betreiber einer Internetseite möchte wissen, wie viele Personen sein Angebot besucht haben. Auch wie lange ein einzelner Besucher geblieben ist, welche Seiten er aufgerufen hat, mag für den Betreiber wichtig sein - einfach um zu sehen, was den Nutzern wichtig ist und was er selbst besser machen kann. Das geschieht vor allem mit Hilfe von Cookies.

Allerdings "tracken" auch Werbefirmen, indem sie das Surfverhalten des Einzelnen aufzeichnen und weiterverarbeiten. Sie möchten Werbung, die möglichst passgenau auf den Nutzer zugeschnitten ist.

Eine noch relativ neue Entwicklung ist, dass auch Inhalte von E-Mails und Daten aus Smartphone-Apps von von oder für Werbedienste(n) mitgeschnitten und verarbeitet werden. Viele Apps geben zum Beispiel den Standort frei, aus E-Mails wiederum werden "Reizwörter" gefiltert, auf Basis derer dann wieder gezielte Werbung stattfindet. Schützen kann man sich vor Webtracking nur schlecht, sogenannte Ad-Blocker bieten zumindest teilweise eine Möglichkeit.

Das Setzen von Cookies, die den Besuch und das Verhalten des Nutzers zählen, kann meist in der Datenschutz-Bestimmung einer Internetseite abgestellt werden.

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[Veröffentlicht oder aktualisiert am: 15.11.2018]
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