Weitere 79 Schulen mit an Bord - Verstetigung durch "Train-the-Trainer-Programm"

Die nächste Phase des Medienkompetenzprojekts Medienscouts NRW der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) ist eingeläutet: Nach den Osterferien starten die ersten von 79 Schulen mit der Ausbildung neuer Medienscouts. Diese Kinder und Jugendliche stehen unter dem Motto "Mitschüler als Ansprechpartner in Medienfragen" Gleichaltrigen bei Fragen und Problemen rund um die Mediennutzung zur Seite: von Cybermobbing über Datenschutzeinstellungen in sozialen Netzwerken bis hin zu Aspekten des Persönlichkeits- und Urheberrechtes.

Bis Ende Februar hatten nordrhein-westfälische Städte, Kreise und Gemeinden Zeit, sich für die vierte Ausbildungsrunde zu bewerben. Mit dabei sind nun die Städte Düren, Euskirchen, Kleve, der Rheinisch-Bergische Kreis, der Rhein-Kreis-Neuss, der Rhein-Sieg-Kreis sowie Viersen und Wuppertal (gemeinsam mit Solingen und Remscheid).

Verankerung in kommunalen Strukturen

Mit der neuen Phase macht das Projekt einen weiteren Schritt in Richtung Selbstständigkeit: Duisburg, Hagen und der Hochsauerlandkreis nehmen mit insgesamt 28 Schulen am "Train-the-Trainer-Programm" teil. Dieses sieht vor, dass lokale Fachkräfte die Ausbildungs-Workshops durchlaufen, um in einer nächsten Phase selbständig weitere Medienscouts zu qualifizieren.

In NRW sind bereits über 1.700 Schülerinnen und Schüler als Medienscouts aktiv. Seit Beginn der Pilotphase im Jahr 2011 wurden diese in 444 Schulen ausgebildet. Hinzu kommen mehr als 870 Beratungslehrkräfte. Mit Beginn der neuen Phase nehmen 46 von 53 Kommunen in NRW am Projekt teil - dies entspricht einer kommunalen Beteiligungsquote von 87 Prozent. Damit ist das Projekt Medienscouts NRW das größte seiner Art im deutschsprachigen Raum.

Weitere Informationen

(Pressemitteilung der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen, LfM)

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[Veröffentlicht oder aktualisiert am: 31.03.2020]
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