"Du bist so hässlich" – Was tun bei (Cyber-)Mobbing?

Digitale Ausweitung der Kommunikation

Cover der Broschüre; Bild: klicksafe.de
Cover der Broschüre; Bild: klicksafe.de

Mobbing in der Schule scheint nicht ausrottbar zu sein. Auf immer neuen Endgeräten und mit immer neuen Technologien entwickelt es sich weiter und tritt nun digital in vielfältiger Gestalt auf. Und immer geht es darum, dass ein Schüler oder eine Schülerin "fertig gemacht", erniedrigt und eingeschüchtert werden soll.

Wie Lehrkräfte auf diese Herausforderung reagieren und mit welchen Ansätzen sie Mobbingfälle in der Klasse aufarbeiten können, zeigt eine klicksafe-Broschüre. Verschiedene Mobbingphänomene werden hier beschrieben und Begriffe voneinander abgegrenzt.

Systemische Intervention und Prävention

Welche Erziehungsmaßnahmen können ergriffen, welche schulischen Sanktionen verhängt, welche interpersonellen oder intrapersonellen Möglichkeiten genutzt werden? Die systemische Intervention bei Übergriffen wird in der Broschüre Schritt für Schritt erläutert und an Praxisbeispielen konkretisiert. Auch eine pädagogische Arbeit, die Mobbing verhindern oder zumindest einschränken kann, wird vorgestellt.

Zehn Praxisprojekte schließen sich an, zu jedem gibt es zum Einstieg online jeweils ein Video als zusätzliches Material. Die einzelnen Projekte bieten die Gelegenheit, die unterschiedlichen Positionen in einem Mobbingfall zu thematisieren, Empathie für das Leiden der Betroffenen zu wecken und Schülerinnen und Schülern die rechtlichen Grundlagen zu erläutern.

Persönliche Geschichten: Opfer, Täter und Zuschauer

Die Broschüre "Was tun bei (Cyber)Mobbing?" kann bei auf den Seiten von klicksafe.de kostenlos heruntergeladen und auch als Printversion bestellt werden.

Eine weitere Möglichkeit der Auseinandersetzung mit dem Thema "Mobbing" bietet eine klicksafe-Videoreihe. In den Filmen von "Ich war's" bekennen bekannte und beliebte YouTuber, was sie in ihrer Schulzeit als Täter oder Mitläufer zum Mobbing beigetragen haben.

Schnell kann man vom Opfer zum Zuschauer oder auch zum mobbenden Mittäter werden. Besonders wichtig ist also: "hinsehen, hinhören und den Mund aufmachen".

Weitere Informationen, Download und Bestellung:

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[Veröffentlicht oder aktualisiert am: 04.06.2018]


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