Cybersquatting

Im schnelllebigen Zeitalter des WWW genügt ein Klick, und schon gehört man der modernen Form der Hausbesetzerszene an. Cybersquatting, zu deutsch etwa "cyberhausbesetzen", beschreibt die Registrierung fremder, bereits existierender - und oft auch geschützter - Marken- oder Personennamen als eigene LinkpfeilDomains. Ziel dieser Aktionen ist es, die Domains anschließend an die betreffenden Firmen oder Personen gewinnbringend zu verkaufen. Besteht keine Zahlungsbereitschaft, werden die Seiten oftmals mit diffamierenden oder fragwürdigen Inhalten gefüttert, um das Interesse der Käufer zu wecken.

Anfang 2006 gelang es einem deutschen Cybersquatter, sich die Domain google.de zu sichern. DENIC, die deutsche Stelle für Domainverwaltung, hatte google eventuell nicht rechtzeitig über den Ablauf des Vertrags informiert, und so konnte die Seite den Besitzer wechseln. Allerdings einigten sich die Parteien schnell und die Suchmaschine konnte wieder in Betrieb genommen werden.


[Veröffentlicht oder aktualisiert am: 26.07.2017]


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