Ab wann sollte mein Kind an Computer, Tablet, Konsole, Handy spielen dürfen?

Die Jüngsten

Es gibt Apps für Zweijährige. Und tatsächlich können die Kleinsten diese Programme auf einem Handy oder einem Tablet bereits steuern. Aber die Bedienung kann nicht mit Kompetenz gleichgesetzt werden. Ein Kleinkind kann beispielsweise kaum verstehen, was Werbung bedeutet, welches Risiko wie gefährlich ist. Zudem stehen vor den Digitalwelten eigentlich andere, wichtigere Lernaspekte bei den Kleinsten im Vordergrund: Den eigenen Körper kennenlernen, greifen, singen, basteln und klettern. 

Kinder im Vorschulalter (4 bis 5 Jahre)

Kleine Kinder können durchaus schon am Bildschirm spielen – aber nur geeignete, altersgerechte Spiele. Die Zeiten vor dem Bildschirm sollten aber nur kurz sein (30 Minuten am Tag sollten reichen) und möglichst nicht allein, sondern gemeinsam mit den Eltern.

Kinder zwischen 6 und 12 Jahren

Grundvoraussetzung für jedes digitale Spielen ist die Einhaltung der Alterskennzeichnungen bzw. Altersempfehlungen.

Eltern sollten zudem bedenken, wo der Nachwuchs spielt: Gemeinsam am Familien-Computer oder allein am Smartphone? Mit mobilen Geräten ist es leicht, sich der Kontrolle zu entziehen. Eigene Geräte mit Internetzugang (Smartphone und Tablet) sind frühestens nach der Grundschulzeit zu empfehlen. Und grundsätzlich nur dann, wenn klare Regeln zum zeitlichen Umfang und zu sicherem Verhalten vereinbart und verinnerlicht wurden. (Beachten Sie hierzu den "Mediennutzungsvertrag" in der rechten Spalte!)

Woran erkennen Eltern altersgemäße und sichere Spiele?

Neben den Vorlieben des Kindes (siehe die vierte Frage) sollten Eltern bei der Auswahl der Spiele auf folgende Aspekte achten:

Jugendschutz: Alterseinstufungen

Es gibt verschiedene Altersfreigaben, die auf Verpackungen oder auf der Seite zum Download des Spiels oder der Spiele-App stehen:

  • die Kennzeichnung der USK (Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle)
  • die europäische PEGI-Kennzeichnung
  • die Alterseinstufungen in den Stores

Sie bewerten, ob ein Spiel altersgerechten Inhalt enthält. Allerdings geben sie keine Auskunft über die Spielbarkeit eines Spiels: Viele Computerspiele sind "ab 0 Jahre", können aber kaum von Dreijährigen gemeistert werden: zum Beispiel Autorennspiele oder Fußball-Simulationen.

Datenschutz

Viele Anwendungen gehen nicht sorgsam mit den Nutzerdaten um: Zum Teil bereits bei der Installation auf dem Handy oder dem Tablet werden Daten übertragen, die für die eigentlichen Funktionen gar nicht notwendig sind – zum Beispiel der Standort oder die Geräte-Nummer. Gute Kinderspiele tun dies übrigens nicht!

Werbung

Einblendungen von Werbung stören das Spielvergnügen. Gerade jüngere Kinder tippen gerne darauf – und geraten schlimmstenfalls in eine Kosten-Falle.

In-App-Käufe

Der Kauf von Extras (Items, Levels etc.) innerhalb einer Spieleapp oder eines Online-Computerspiels kann teuer werden (siehe das Thema "Abzocke" in der Spalte rechts). Achten Sie darauf, dass ein Spiel nicht solche Fallstricke enthält.


Wie wichtig ist es Ihnen, dass Computerspiele pädagogisch wertvoll sind?

Die Qualität: Was macht ein gutes Spiel für Kinder aus?

Ein gutes Spiel für Kinder sollte nicht nur Spaß machen, sondern auch pädagogisch wertvoll und sicher sein. Doch wie erkennen Eltern die Qualität eines Computerspiels? Nicht jedes Computerspiel, nicht jede Spieleapp wird alle Punkte erfüllen und manches ist Geschmackssache. Entscheiden Sie daher danach, was Ihnen für ein Spiel wichtig erscheint. Hier sind einige Kriterien, anhand derer Sie ein qualitativ hochwertiges Spiel für Ihr Kind identifizieren können:

Benutzerfreundliche Bedienung

Ein gutes Spiel ist intuitiv bedienbar und bietet eine gut verständliche Einführung. Es sollte einfach und selbsterklärend sein, mit klarer Navigation, damit Ihr Kind ohne Frustration ins Spielgeschehen eintauchen kann.

Hilfefunktion

Ein hochwertiges Spiel unterstützt Ihr Kind gezielt an der richtigen Stelle mit einer Hilfefunktion. Diese sollte nicht nur einen allgemeinen Text liefern, sondern spezifische Hilfe bieten, wenn Ihr Kind einmal feststeckt.

Verschiedene Schwierigkeitsstufen

Ein gutes Spiel bietet Ihrem Kind die Möglichkeit, sein Tempo und Alter entsprechend zu wählen. Nachdem eine leichte Runde gemeistert wurde, sollte es die Herausforderung haben, die nächst-schwerere Stufe zu bewältigen.

Hoher Wiederspielwert

Ein qualitativ hochwertiges Spiel zeichnet sich durch abwechslungsreiche Spielbereiche oder Level aus. Dadurch bleibt das Spiel interessant und motivierend, auch nach mehrmaligem Durchspielen.

Mehrspielermodus

Die Möglichkeit, mit anderen zu interagieren, macht Spiele oft noch unterhaltsamer. Achten Sie jedoch darauf, dass das Spiel keine Online-Kommunikation mit Fremden ermöglicht, um die Sicherheit Ihres Kindes zu gewährleisten.

Hochwertige Bild- und Audio-Qualität

Achten Sie auf Spiele mit ansprechenden Bildern, Klängen, Sprachausgabe und Musik. Die Möglichkeit, Musik ein- und auszuschalten, sorgen für eine angenehme Spielerfahrung.

Wie finde ich kindgerechte Spiele?

Spieletipps des Internet-ABC

Das Internet-ABC bietet Ihnen eine umfassende Zusammenfassung und Qualitätsprüfung der Spiele. Dabei wurden folgende Kriterien berücksichtigt:

  • Eckdaten wie Aktualität, Art des Spiels, mögliche Spielemodi, erforderliche Endgeräte, Preis und Alterseinschätzung.
  • Empfehlungen des Internet-ABC und der USK für eine pädagogische Einschätzung.
  • Inhaltliche Beurteilung mit Fokus auf Spielspaß, Lernwert, Motivation, Bedienung und technischer Qualität.
  • Pädagogische Hinweise zu Datenschutz, Werbung und In-App-Käufen.

Das Internet-ABC bietet Ihnen somit nicht nur eine Übersicht über die Spiele, sondern auch eine verlässliche Qualitätsbewertung und wichtige Informationen zur Sicherheit und Datenschutz der Spiele.

Spieletipps

Das Internet-ABC testet und bewertet laufend neue Spiele für Computer, Tablets, Smartphones und Konsolen (Xbox, PlayStation, Wii U, 3DS usw.). Hier finden Sie hier ein passendes Spiel für Ihr Kind!

Software und Apps zum Lernen

Lesen lernen oder Vokabeln pauken – spezielle Programme, Internetseiten und Apps können hierbei eine große Hilfe sein. Das Internet-ABC bietet Ihnen zu einzelnen Schulfächern eine gute Auswahl solcher Software.

Zusammen Spaß haben – gemeinsam lernen!

Gemeinsam spielen

Nehmen Sie sich die Zeit und spielen Sie einfach mal mit! Zusammen spielen macht Spaß und gibt Aufschluss darüber, was ihrem Kind gefällt und Freude macht. Wer mitmacht, der bekommt auch mit, worum es in einem Spiel geht – und ob das Spiel altersgerecht ist. Achten Sie auf Ihr Kind: Wirkt es angespannt, fasziniert, überfordert oder gelangweilt? Sie erfahren an seinen Reaktionen beim Spielen, was es an einem Spiel besonders schätzt und fasziniert – oder aber ablehnt.

Lernmodul "Online-Spiele - sicher spielen im Internet"

Tauchen Sie im Lernmodul gemeinsam in die Welt der Spiele ein. Auch problematische Aspekte, wie In-App-Käufe oder Spielestress, kommen zur Sprache – hilfreich, um den Nachwuchs aufzuklären und zur Vorsicht aufzufordern und Gefahren zu umschiffen. Eichhörnchen Flizzy assistiert.

Spielen am Bildschirm - Zahlen und Fakten

Nachfolgende Zahlen stammen aus der KIM-Studie (Kindheit, Internet, Medien 2022) des  Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest (mpfs). Darin wird der Umgang von 6- bis 13-Jährigen mit Medien untersucht. 

  • 60 % der Kinder spielen regelmäßig digitale Spiele, und knapp ein Viertel spielt sogar täglich. Jedes 10. Kind spielt seltener, und 29 % geben an, keine Games zu nutzen. 
     

  • Mit zunehmendem Alter steigt die Affinität zu digitalen Spielen deutlich an. Während 38 % der 6- bis 7-Jährigen regelmäßig spielen, steigt der Anteil bei den 8- bis 9-Jährigen auf 56 %, bei den 10- bis 11-Jährigen auf 67 % und bei den 12- bis 13-Jährigen auf 76 %, die mindestens wöchentlich digital spielen.
     

  • "Minecraft" ist das am häufigsten genannte Spiel bei Kindern, gefolgt von "FIFA" und "Fortnite". 17 % der Kinder nannten "Minecraft" als ihr Lieblingsspiel.

Checkliste: Spiele-Apps und Online-Spiele

Achten Sie darauf, ...

  • welche Apps Ihr Kind nutzt. Es sollte Spiele nur gemeinsam mit Vater oder Mutter herunterladen. Bei Online-Spielen gilt: Seien Sie dabei, wenn das Kind sich registriert und danach das erste Mal anmeldet;
  • dass Ihr Kind kein Spiel auf das Gerät lädt und spielt, das nicht für sein Alter vorgesehen ist;
  • dass es keinen ungesicherten Zugang zu den Stores von Google oder Apple besitzt;
  • dass gerade die Jüngeren nur solche Apps und Online-Spiele nutzen, die ohne Internetverbindung und ohne begleitende Chats laufen;
  • dass möglichst keine oder zumindest keine aggressive Werbung und In-App-Käufe enthalten sind;
  • dass das Spiel nicht überfordert und/oder Angst macht;
  • dass das Spiel nicht zum ständigen Weiterspielen animiert - bei Apps zum Beispiel über so genannte Push-Benachrichtigungen. Das sind Meldungen, die auf dem Smartphone erscheinen, ohne dass die App geöffnet ist. Diese Benachrichtigungen lassen sich unter den Einstellungen abschalten: Einstellungen -  Apps - Name der App - Benachrichtigungen.

Computerspiele für Kinder: Die gängigsten Genres und ihre Anforderungen

Um abschätzen zu können, welche Spiele sich für das eigene Kind eignen, ist es zunächst sinnvoll, die unterschiedlichen Genres von Computerspielen zu kennen. Dies hilft nicht nur bei der Auswahl, sondern macht gleichzeitig auch noch Eindruck auf die Kinder.

Das Internet-ABC stellt Ihnen auf dieser Seite die gängigsten Genres vor und verrät, welche Fähigkeiten sie erfordern - und vielleicht auch fördern?

Adventure-Spiele

Ruhig und ohne jegliche Hektik und Stress die teilweise wunderschön gestaltete Umgebung erkunden, Rätsel lösen, Verborgenes entdecken, seltsame Maschinen in Gang setzen und so den Geheimnissen unbekannter Kulturen auf die Spur kommen – das sind die Spielaufgaben bei klassischen Adventures. In den Action-Adventures kommt selbstredend noch Action hinzu, sodass der Spieler wie Indiana Jones oder die berühmte Lara Croft rasante und aufregende Abenteuer zu bestehen hat.

Klassische Adventures erfordern Kombinationsfähigkeit, logisches Denken und Aufmerksamkeit. Bei den Action-Adventures kommen Reaktionsvermögen und eine gute Auge-Hand-Koordination hinzu.

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Arkadespiele

Arkadespiele sind Spiele nennt man die Spiele, die früher auf Automaten in den Spielhallen gespielt werden konnten und keinerlei Vorkenntnisse benötigten (zum Beispiel "Space Invaders" oder "Pac-Man").  In die Kategorie der Arkadespiele fallen mehr oder weniger komplexe Autorennen (Arkade-Racer) oder auch Weltraum-"Ballerspiele" (Arkade-Shooter).  Bei den Arkade-Geschicklichkeitsspielen bestehen die möglichen Aufgaben beispielsweise darin, möglichst rasch und fehlerlos unterschiedliche Objekte zu sammeln oder zuzuordnen, Kisten zu verschieben oder etwa auch in einem Restaurant die eintreffenden (und immer zahlreicher werdenden) Gäste möglichst rasch mit den Speisen und Getränken ihrer Wahl zu bedienen. Zu den Arkade-Beat Them Up zählen in erster Linie die "Prügelspiele". Darin geht es zumeist darum, sich mit seiner Spielfigur einzelner oder auch zahlreicher Gegner zu erwehren – mit Fäusten oder Füßen oder auch mit diversen Waffen.

Arkadespiele erfordern vor allem Reaktionsschnelligkeit, eine gute Auge-Hand-Koordination sowie Konzentrationsvermögen.

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Jump 'n' Run-Spiele

Durch die Level eilen, Gegenstände auf- und einsammeln, Gegner bekämpfen und am jeweiligen Level-Ende einen Hauptgegner besiegen – dafür stehen die Jump 'n' Run-Spiele wie die Klassiker rund um die wohl berühmteste Spielfigur, den Klempner Mario. Früher waren es einfache 2D-Welten, heute sind zusätzliche andere Spielelemente enthalten und die Spielfigur kann in alle Richtungen bewegt werden.

Jump-&-Run-Spiele erfordern in erster Linie rasches Reaktionsvermögen sowie eine gute Auge-Hand-Koordination.

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Managementspiele

Spielaufgabe ist es, die Leitung eines Betriebes zu übernehmen und das Unternehmen zum Erfolg zu führen. Dies kann beispielsweise ein Zoo sein, ein Vergnügungspark, ein Eisenbahnunternehmen oder aber auch eine Pizzeria.

Managementspiele erfordern unternehmerisch-planerisches Denken, die Abschätzung von Risiken und den sinnvollen Einsatz von Ressourcen.

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Rollenspiele

Wie es der Name bereits andeutet, schlüpft der Spieler hier in die Rolle einer anderen Spielfigur, die er sich in vielen Spielen selbst aussuchen  und gestalten kann. Mit dieser Spielfigur beginnt er, verschiedene Aufgaben zu erfüllen. Dafür erhält er eine Belohnung, mit der er die Fähigkeiten und Fertigkeiten seines Charakters immer mehr ausweiten kann, um die neuen, schwereren Aufgaben zu bewältigen.

Ort der Handlung ist häufig eine mystische, an das Mittelalter erinnernde Welt, die voll ist von Kriegern, Magiern, Heilern oder Angehörigen verschiedener Völker, mit oder gegen die man sich verbünden kann, um gemeinsam die Aufgaben (im Fachjargon "Quests" genannt) zu meistern.

Auch bei den Rollenspielen gibt es unterschiedliche Ausprägungen: Das Action-RPG (Role Playing Game) verbindet die Entwicklung der eigenen Spielfigur mit Kampfelementen gegen unterschiedliche Gegner (Insekten, Fabelwesen, aber auch menschlich gestaltete Gegnerfiguren) in diversen Umgebungen (Höhlen, englisch: Dungeons, Verliesen oder Kerkern), wobei Siege mit neuen Fertigkeiten belohnt werden.

Viel diskutiert wurden in früheren Jahren die sogenannten MMORPGs (Massively Multiplayer Online Role Playing Games). Hierbei versammeln sich mehr oder weniger zahlreiche Spieler aus aller Welt. Das bekannteste Spiel ist "World of Warcraft", das weltweit insgesamt mehr als zehn Millionen Mitspieler hat. In diesen Spielen schließen sich die User zu Gruppen zusammen, um gemeinsam die verschiedenen Aufgaben zu erfüllen, denn allein können diese Aufgaben nicht bewältigt werden.

Charakteristisch für die MMORPGs sind die offene riesige Spielwelt, nahezu unbegrenzte Spielmöglichkeiten. Es gibt kein definiertes Spielende. Aufgrund des Gruppendruckes, bei entscheidenden Kämpfen oder Auseinandersetzung mit dabei zu sein, und der nahezu unbegrenzten Spielmöglichkeiten kommt es häufig gerade bei diesen Spielen zu zeitlich exzessiver Nutzung.

Rollenspiele erfordern strategische und taktische Überlegungen, sinnvolles planerisches Handeln und den geschickten Einsatz der Fähigkeiten der eigenen Spielfigur. Daneben werden Gruppenarbeit und Teamgeist trainiert.

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Simulationen

Simulationen finden sich bei den Spielen in zahlreichen Facetten: So gibt es beispielsweise militärische und zivile Simulationen, es gibt Aufbausimulationen, in denen man etwa als Bürgermeister die Geschicke einer Stadt lenken muss, oder aber auch Lebenssimulationen, in denen man die Geschicke virtueller Mitmenschen steuert. Oft existiert keine zeitliche Begrenzung und damit auch kein Handlungsdruck. Vielmehr kommt es darauf an, die anstehenden mehr oder weniger komplexen Probleme und Aufgaben zu lösen.

Simulationen erfordern die Fähigkeit, zweckbestimmt zu handeln, möglicherweise auftretende Probleme rechtzeitig zu erkennen und teilweise komplexe Problemlösungsstrategien zu entwickeln.

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Shooter

Das Genre der Shooter war und ist in der öffentlichen wie auch politischen Diskussion heftig umstritten. Es geht darum, mit Waffengewalt die jeweils vorgegebenen Spielziele zu erreichen und die auftauchenden menschlich oder auch nichtmenschlich gestalteten Gegnerfiguren auszuschalten. Insgesamt können vier verschiedene Formen unterschieden werden:

  • Bei einem Egoshooter sieht man aus der Perspektive des eigenen Helden oder über den Lauf der eigenen Waffe(n) und kämpft sich so durch historische, realitäts- bezogene oder futuristische Szenarien.
  • Von einem Third-Person-Shooter spricht man, wenn der Spieler die Figur des Helden auf dem Bildschirm sieht und steuert.
  • Ein Taktik-Shooter beinhaltet zumeist die Aufgabe, ein Team von mehreren Figuren zu befehligen und ihnen bestimmte Aufgaben zuzuweisen, um die jeweiligen Missionen erfolgreich zu beenden.
  • Im Mittelpunkt der Online- oder LAN-Shooter steht die Auseinandersetzung mit anderen Spielern. Allein oder im Team mit mehreren Mitspielern gilt es, so geschickt zu taktieren, dass der Gegner besiegt werden kann. 

Shooter erfordern – je nach  der Art des  Shooters – rasche Reaktion, eine gute Auge-Hand-Koordination, strategisches und planerisches Denken sowie taktisches Geschick.

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Sportspiele

Hierbei handelt es sich um die Spiele, die aus der Realität in die fiktive Welt der Computer und Konsolen umgesetzt wurden. In Deutschland zählen zum Beispiel die Fußballsimulationen zu den Bestsellern, aber auch andere (oftmals auch exotische) Sportarten sind hier zu finden.

Sportspiele erfordern eine gute Auge-Hand-Koordination sowie taktisches Verständnis für die jeweilige Sportart.

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Strategiespiele

Bei Spielen dieses Genres stehen natürlich strategische Elemente im Vordergrund. Bei den militärischen Strategiespielen geht es beispielsweise darum, seine eigenen Truppen und Verbände so zu positionieren, dass letztendlich die Schlacht gewonnen wird. Bei den Aufbaustrategiespielen geht es darum, ohne Zeitdruck die Geschicke eines Volkes oder eines Staates so zu steuern und zu lenken, dass die Bewohner friedlich und zufrieden ihren Wohlstand genießen können.

Strategiespiele setzen den Spieler nicht unter Zeitdruck und verlangen keine raschen Entscheidungen. Es geht hauptsächlich darum, die eigene Vorgehensweise sorgfältig und vorausschauend zu planen und mögliche Reaktionen zu erkennen und zu berücksichtigen.

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Das Internet-ABC führt kontinuierlich Tests und Evaluierungen von neuen Spielen für diverse Plattformen wie Computer, Tablets, Mobiltelefone und Spielekonsolen (wie Xbox, PlayStation, Wii U, 3DS, usw.) durch. In unserer Spieledatenbank können Sie nach einem geeigneten Spiel für Ihr Kind filtern! Klicken Sie hierfür auf "erweiterte Suche".

Tipps für die Installation von Spiele-Apps für Kinder

Die Installation einer App ist deutlich einfacher und schneller als bei einem PC- oder Konsolenspiel. Benötigt wird nur ein Internetzugang (zum Beispiel WLAN).

Trotzdem ist es nicht ratsam, die Installation von Apps Kindern allein zu überlassen. Was Eltern im Einzelnen beachten sollten, wird nachfolgend erklärt.

Voraussetzungen: Kreditkarte, Gutschein, Guthaben für die App

Wer eine kostenlose oder kostenpflichtige App installieren möchte, muss entweder ein Konto einrichten und eine Kreditkarte hinterlegen oder sich in Elektromärkten oder Tankstellen Gutscheinkarten der jeweiligen App-Stores besorgen. Bei Smartphones kann teilweise auch mit der Telefonrechnung oder einem Prepaid-Guthaben bezahlt werden. Mancher Mobilfunkanbieter sperrt diese Möglichkeit der Bezahlung allerdings.

Fazit: Achten Sie bei der Installation von Spielen darauf, inwieweit der Nachwuchs die Möglichkeit hat, selbst Apps zu installieren.

Technische Aspekte

Bei Android-Apps gibt es keinen Technik-Standard. Das bedeutet: Nicht jede App läuft auf jedem Gerät. Enttäuschungen sind da vorprogrammiert. Bei Apple ist dies schon durchaus verlässlicher. Dennoch kommt es auch hier vor, dass eine Version mal nicht funktioniert.

Fazit: Vor dem Kauf sollte geprüft werden, ob die App für das Gerät geeignet ist. Nicht immer ist es möglich, aber ein paar Hinweise kann man schon recherchieren.

Zugriffe unterbinden

Manche Apps sind neugierig. Zu neugierig. Zum Beispiel wollen sie Zugriff auf den Standort der nutzenden Person. Das heißt: Wenn die App genutzt wird, wissen die Vertreiber der App, wo sich die nutzende Person gerade befindet. Das mag bei einem Navigationssystem einleuchtend sein. Aber bei vielen Spielen oder Lern-Apps ist das im Normalfall nicht notwendig. Die Zugriffsrechte können Sie allerdings auch nach der Installation einer App wieder einschränken: unter Einstellungen / Zugriffsrechte. Einige Apps wollen zudem Zugriff auf Facebook- oder andere Kontakte haben. Auf die Installation solcher Apps sollte (daher) besser verzichtet werden.

Fazit: Je weniger Zugriff eine App auf Ihr Daten hat, umso besser!

Nach der Installation: Testen!

Die App sollte zunächst kurz ausprobiert werden, ob sie auch reibungslos läuft. Oder bringt sie erst ein späteres Update zum Laufen? Gerade bei jungen Kindern ist ein Test ohne den Nachwuchs eine gute Gelegenheit, nach Elementen Ausschau zu halten, die ungeeignet oder erschreckend sein könnten. Späteres gemeinsames Ausprobieren mit dem Kind zeigt, wie die App bei ihm ankommt. Das sollte man aber nicht mit der Begeisterung alleine für das mobile Gerät verwechseln.Übrigens: Auch ältere Kinder, die vielleicht schon alleine den Download durchgeführt haben, freuen sich, wenn Erwachsene ein paar Minuten beim Spiel dabeibleiben oder das Spiel mit ausprobieren. Und noch ein Vorteil: Ist das Spielprinzip auf den ersten Blick für Erwachsene nicht nachvollziehbar, können Kinder darüber prima Auskunft geben und erklären. Bedenken Sie dabei: Wer sich mit seinen Kindern Apps ansieht, muss sich nicht unbedingt für die Apps interessieren, sondern für seine Kinder. Schauen Sie zu Beginn des Spielens darauf, ob sich bestimmte Gefahren in der App verbergen – welche das sein können, wird im folgenden Kapitel erklärt.

Fazit: Eltern sollten eine heruntergeladene App ausprobieren, zunächst allein, später gemeinsam mit dem Kind. Sehen die Eltern dabei gewisse Gefahren, ist es ratsam, diese mit dem Nachwuchs zu besprechen.

Eine App umtauschen!

Was vielen nicht bekannt ist: Bei Nichtgefallen der App kann im Google Play Store eine kostenpflichtige App innerhalb von 48 Stunden "umgetauscht" werden  - den Kaufpreis erhält man zurück!

Bei iOS Produkten geht das laut Aussagen des Apple-Supports nicht. 

Haben Sie persönliche Fragen zum Umgang mit Medien in Ihrer Familie? Unser Projektpartner ZEBRA beantwortet Ihre Fragen zur Medienerziehung, zu Cybermobbing, zum Jugendmedienschutz u.v.m. hier: Weiterleitung zu ZEBRA.

Haben Sie persönliche Fragen zum Umgang mit Medien in Ihrer Familie? Unser Projektpartner ZEBRA beantwortet Ihre Fragen zur Medienerziehung, zu Cybermobbing, zum Jugendmedienschutz u.v.m. hier: Weiterleitung zu ZEBRA.