Seit 1994 siedeln PC-Strategen auf ihren Rechnern. Die putzigen Männlein stampften ihr Dorf aus dem Boden und bauten eine recht komplexe Infrastruktur zusammen. Da freute sich der Aufbaubegeisterte und investierte Stunde um Stunde in das Spiel aus deutschen Landen. Nun liegt die siebente Siedelei aus der Softwareschmiede Blue Byte vor.

Die Einzelspielerkampagne mit der Geschichte um den Kampf der Prinzessin Zoé für das Königreich Tandrien entspricht in den ersten sieben Kapiteln einem extrem ausgedehnten Tutorial. Bei der Abarbeitung der vorgegebenen Aufgaben steht ein virtueller Berater mit Erklärungen zur Spielmechanik und Tipps zur Seite. Der Beginn erinnert an alte Siedler-Zeiten: Mit nur einigen Rohstoffen und Siedlern ausgestattet gilt es zunächst einen Holzfäller und einen Steinmetz anzuheuern. Nach dem Bau der Berg- und Forsthütte stellt der verdutzte Siedler-Kenner fest, dass diese Ausbaumöglichkeiten besitzen, die es erlauben, weitere Gewerbe anzuschließen. Dank dieses Prinzips fällt einiger Straßenbau weg, denn wenn ein Haus verschiedene Betriebe beherbergt, dann reicht schließlich auch eine einzige Straße dorthin. Das spart Zeit und Energie ...

Der Blick über den Kartenzaun bzw. die Sektorengrenze verrät, dass es beim Nachbarn gesuchte Rohstoffe gibt. Nun fängt die Aufrüstung an, denn diplomatische Beziehungen kennt auch "Siedler 7" nicht: Ein General marschiert mit der Armee in den nun feindlichen Sektor. Die Kämpfe verlaufen dabei nach einem einfachen Muster - die größte Armee gewinnt. Die Soldaten kämpfen selbstständig und erlauben keinen Eingriff von außen. Bei einem Sieg geht der Sektor in den eigenen Besitz über. Neben purer Gewalt bieten sich als Alternative noch Bestechung oder Bekehrung an. Zum Zweck der Bekehrung zieht eine Anzahl Novizen in den einzunehmendem Sektor und "erobert" ihn mit Gebeten. Das funktioniert aber nur nach dem Bau einer Kirche. Es gibt also viel zu tun.

Friedliche Menschen freuen sich übrigens über Forschung und Handel. Novizen forschen auch, wenn sie im Kloster lernen. Die erforschte Technologie steht zum freien Verkauf, da heißt es schnell zuschnappen, bevor der Gegner zugreift. Händler sammeln hingegen Siegpunkte, indem sie zum nächsten Handelsposten reisen, um dort Waren oder Gold zu tauschen. Nach der kurzen Kampagne warten Mehrspielerpartien gegen- oder miteinander und ein "Skirmish"-Modus, der für immer neue Siedeleien gegen Computergegner sorgt.

Informationen zum Spiel
TitelDie Siedler 7
Erscheinungsjahr2010
Art des SpielsStrategie
SpielgerätWindows
Preis in Euro34,00
Verlag / BildrechteUbi Soft
Freigabe (USK)ab 6 Jahre
Redaktionelle Bewertung des Internet-ABC
Altersempfehlung10
Spielspaß
Bedienung
Technische Qualität
Gesamtbewertung
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Nehmen Sie sich die Zeit und spielen Sie einfach mal mit! Zusammen spielen macht Spaß und gibt Aufschluss darüber, was ihrem Kind gefällt und Freude macht. Wer mitmacht, der bekommt auch mit, worum es in einem Spiel geht – und ob das Spiel altersgerecht ist. Achten Sie auf Ihr Kind: Wirkt es angespannt, fasziniert, überfordert oder gelangweilt? Sie erfahren an seinen Reaktionen beim Spielen, was es an einem Spiel besonders schätzt und fasziniert – oder aber ablehnt.

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Tauchen Sie im Lernmodul gemeinsam in die Welt der Spiele ein. Auch problematische Aspekte, wie In-App-Käufe oder Spielestress, kommen zur Sprache – hilfreich, um den Nachwuchs aufzuklären und zur Vorsicht aufzufordern und Gefahren zu umschiffen. Eichhörnchen Flizzy assistiert.

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