Der erste Teil der Echtzeitstrategie im Science Fiction-Gewand veränderte die PC-Spielewelt. Noch nie zuvor gab es drei Völker zur Auswahl, die nicht nur unterschiedlich aussahen, sondern sich auch komplett unterschiedlich spielten.

Das brandneue "StarCraft 2" stellt nun den ersten Teil einer Trilogie dar. In den drei Teilen spielen zunächst die Terraner, dann das Volk der schleimigen Zerg und schließlich die futuristischen Protoss die Hauptrolle. Im vorliegenden Spiel gibt es entsprechend auch fast ausschließlich "Terraner-Missionen" zu bewältigen. In nur wenigen Levels gibt es auch die Kontrolle über die Protoss. Die Kampagne führt die Story aus dem Original-"StarCraft" fort. Vier Jahre vergingen bisher. Die Geschichte findet aus der Perspektive des Terraners Jim Raynor statt. Raynor führt als gefallener Held die Rebellion gegen den skrupellosen Herrscher Mengsk an. Dazwischen kommt allerdings die Rückkehr der als besiegt geglaubten Zerg, die einen Planeten nach dem anderen überfallen. Zu allem Überfluss finden sich in der Galaxie Alien-Artefakte der Xel'Naga. Dieses alte Volk erschuf die Zerg und die Protoss. Der Protoss-Templer Zeratul hilft Raynor beim Entschlüsseln der Artefakte. Die ganze Geschichte erinnert an Weltraum-Opern und an große Heldensagen wie "Herr der Ringe".

Als Ausgangsbasis dient der Raumkreuzer "Hyperion". In vier verschiedenen Abschnitten des Schiffes geht es taktisch zu. Die Missionen werden auf der Schiffsbrücke vergeben, in der Bar warten Söldner auf Aufträge, das Labor erforscht Protoss- und Zerg-Technologie und im Arsenal erfahren verschiedene Einheiten Ausrüstungsverbesserungen. An jedem der vier Orte finden sich verschiedene Charaktere, die je nach Missionsstatus Details zur Geschichte erzählen. Kurze Zwischensequenzen bauen dazu eine dichte Atmosphäre auf.

Im Mehrspielermodus stehen alle drei Fraktionen zur Verfügung, mitsamt zahlreichen neuen Einheiten. Die Mehrspielerpartien liefern klassische Echtzeitstrategie ab. Ein Hauptquartier reicht zum Anfang. Einige Sammler beginnen mit dem Abbau der zwei Rohstoffe Mineralien und Vespingas. Der Abbau ermöglicht das Errichten weiterer Gebäude wie Kaserne, Fabrik oder Raumhafen. Diese produzieren verschiedenste Kampfeinheiten, die den von der KI gesteuerten Gegnern Paroli bieten. Der Rest ist Echtzeitspielstrategie-Geschichte. Obwohl die drei Völker völlig unterschiedlich erscheinen, herrscht eine perfekte Balance vor. Das klassische Schere-Stein-Papier-Prinzip bietet immer wieder neue taktische Kombinationen.

TitelStarCraft 2: Wings of Liberty
Erscheinungsjahr2010
Art des SpielsStrategie
SpielgerätPC
Alterseinschätzung vom Internet-ABCab 12 Jahre
Preis in Euro45,00
Verlag / BildrechteActivision / Blizzard
Freigabe (USK)ab 12 Jahre
Internet-ABC-Altersempfehlung12
Spielspaß
Bedienung
Technische Qualität
Gesamtbewertung
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[Veröffentlicht oder aktualisiert am: 25.09.2018]
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