Fragenbär: Pass auf!

Spiel des Monats 04.2012

Fragenbär: Pass auf!
Fragenbär: Pass auf!

"Nun pass doch mal auf!" Ein Satz, den Kinder zu Hause oder in der Schule nicht selten hören und der meist als Rüge gedacht ist. Hier hingegen ist es eher die Herausforderung, die mit dieser Aufforderung einhergeht. Wie in vielen anderen Lernspielen hält auch bei "Pass auf!" eine Rahmenhandlung die Spielesammlung zusammen: Der böse Kater Murrlin will seine Zauberkraft wiedererlangen und spannt ganz hinterlistig den kleinen Fragenbär für seine Zwecke ein. Aber der solidarisiert sich kurzerhand mit den Spielern und gemeinsam versuchen sie fortan, Murrlin das Handwerk zu legen.

Fragenbär: Pass auf!

In Tulilas Elfenschloss wird der Wettkampf ausgetragen. Nicht mit Fäusten oder Waffen - sondern mit Grips. In insgesamt zwölf verschiedenen Spielen treten der Fragenbär und die Spieler gegen Murrlin an. Stufe für Stufe werden nun die Zauberkristalle gesammelt, bis beim spannenden Finale der Elfenzauberspruch endlich entschlüsselt werden kann.

Dass der Satz "Pass auf!" ernst gemeint ist, merken die kleinen Spieler schon beim ersten Spiel: Hier müssen sie die Blumenkästen mit der korrekten Anzahl der verschiedenen Blumen bepflanzen. Aber wie war das noch mal? Zwei weiße Blumen, vier gelbe Blumen und fünf rote? Oder waren es doch nur zwei gelbe Blumen? Dumm, wenn man daneben liegt, denn dann wandern die Zauberkristalle sofort in Kater Murrlins Zauberstab.

Fragenbär: Pass auf!

Und weiter geht’s. Etwa bei der Anordnung der Schmuckstücke. Mmmh: erst der Ring, dann die Krone und dann der Reif? Oder stand doch die Krone auf Platz eins? Ähnlich schwierig wird es beim Geräuschemerken oder beim verhexten Zauberwürfel. Hier darf nur das Würfelbild angeklickt werden, das exakt die vorgegebene Anzahl an Würfeln, Quadraten und Kreisen enthält.

Spiel für Spiel sammeln die Kinder (oder Murrlin) die Zauberkristalle ein. Das erfordert neben Grips auch Ausdauer und Geduld, denn erst für 20 Kristalle bekommen die Spieler eine Zauberrolle. Und nur wenn sie alle Rollen ergattert haben, ist der Weg frei zum entscheidenden Zauberspruch.

Fragenbär: Pass auf!

Dazwischen geht es um rätselhafte Geschichten, um Wortschlangen, um ein Elfenquiz, um eine spannende Fehlersuche und um magische Muster. Behält bei all dem der böse Kater Murrlin die Oberhand, ist es ratsam, erst einmal den Trainingsraum zu betreten. Hier können die Spieler nämlich nach Herzenslust testen, wie gut ihnen das Aufpassen gelingt, ohne dass Murrlin dabei Punkte abräumt. Wer sich hingegen sicher fühlt, kann den Spielerfolg auch beschleunigen: Mit dem Risikospiel nämlich werden die Gewinnpunkte verdoppelt. Der Nachteil: Man kann auch doppelt so viele Punkte an Murrlin verlieren!

Fragenbär: Pass auf!

Fragenbärs "Pass auf!" ist in abwechslungsreiches und herausforderndes Lernspiel für Grundschulkinder, bei dem Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Kombination und Gedächtnis trainiert werden. Dabei sind die Aufgaben keineswegs immer kinderleicht. Deshalb eignet sich dieses Gripstraining auch für die ganze Familie. Denn schließlich wird im Highscore gnadenlos offengelegt, wer "Pass auf!-Meister" ist. Und die schön gestaltete Rahmenhandlung sorgt dafür, dass die Spieler hier gern "bei der Stange" bleiben ...

Titel: Fragenbär: Pass auf!
Erscheinungsjahr: 2012
Genre: Lernspiel
spielbar auf: PC
Preis in Euro: 25,00
Verlag / Bildrechte: Spielend Lernen Verlag
Freigabe (USK): ohne Altersbeschränkung
Internet-ABC-Altersempfehlung: 6
Spielspaß: 100
Bedienung:
Technische Qualität:
Gesamtbewertung:
0 Bewertungen
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[Veröffentlicht oder aktualisiert am: 18.08.2015]


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