Spiel des Monats 10.2013

Vor mehr als zehn Jahren hatte Marios grüner Bruder schon einmal seinen großen Auftritt, damals noch für den Gamecube. Das erste Spiel war schon ein Hit, und das neue hat auch das Zeug dazu ...

Die Geschichte ist recht simpel. König Buu Huu hat den Finstermond geklaut und die zersprungenen Stücke auf insgesamt fünf Spukschlösser verteilt. Ausgerechnet den ausgemachten Angsthasen Luigi hat der etwas durchgeknallte Professor Immanuel Gibb nun auserkoren, um König Buu Huu und seine Geister zu besiegen.

Klar, dass Luigi wieder etliche hilfreiche Werkzeuge zur Verfügung stehen, etwa der 09/15 Schreckweg - der Staubsauger schlechthin, wenn es darum geht, Geister aufzusaugen und eine der vielen Erfindungen des Professors. Vor dem Aufsaugen muss Luigi die Gespenster allerdings mit seiner Anti-Geister-Taschenlampe bestrahlen. Das klingt einfacher als es ist, schließlich sind die Gespenster flink und versuchen mit allen Tricks, dem kleinen grünen Klempner zu entkommen.

Die einst freundlichen Geister des Nachtschattentals stehen Luigi nämlich ausgesprochen feindlich gegen. Eben haben sie noch ganz fröhlich im Labor des Professors geputzt, gelesen oder aufgeräumt, und jetzt schrecken sie nicht mehr davor zurück, dem armen Luigi alle möglichen Steine in den Weg zu legen. Doch Luigi ist bestens ausgestattet. Nachdem er ihn am Anfang des Spiels gefunden hat, trägt er seinen Staubsauger fortan einsatzbereit auf dem Rücken und wird mit jedem Mal geschickter beim Einsatz dieses Geisterschrecks.

Daneben hat Luigi noch einige andere Aufgaben zu erledigen. So muss er etwa in jedem Raum versteckte Münzen und Juwelen aufspüren. Mit seinen technischen Hilfsmitteln kann er außerdem verborgene Türen oder Möbelstücke plötzlich wieder sichtbar machen, oder Vorhänge mit seinem Schreckweg wegpusten, um dahinter verborgene Geheimnisse aufzudecken.

Begleitet wird Luigi dabei von einem kleinen Hund. Ob man sich auf den vierbeinigen Begleiter wirklich verlassen kann? Das müssen Luigi und die Spieler erst noch erproben. Denn Pinscher, der alles Glänzende liebt, verschlingt mitunter kurzerhand ausgerechnet die Dinge, die Luigi dringend benötigt. Aber er ist bestechlich, und zwar – wie könnte es anders sein – mit einem Knochen. Der muss golden sein und auch erst einmal gefunden werden…

Auch wenn alles ziemlich gruselig klingt: Die Geister sind kaum furchteinflößend, sondern immer zu einem Schabernack aufgelegt und sofort dabei, wenn es darum geht, Luigi zu erschrecken. Professor Gibb, der jederzeit mit Luigi Kontakt aufnehmen kann, steht Spielern, die mal nicht so recht weiterkommen, mit hilfreichen Tipps zur Seite. Spannender ist es jedoch, die richtige Strategie durch eigenes Erproben - auch gemeinsam im Multiplayermodus - zu finden.

Ein stimmiges Jump and Run-Spiel, das fast schon ein Genremix ist. Dass Luigi als nicht als Held, sondern als zweifelnder und ängstlicher Zeitgenosse daherkommt, der sich aber dennoch nicht unterkriegen lässt, macht einen Großteil des Spielreizes aus. So können sich die (jungen) Spieler mit dem schwachen Luigi solidarisieren und gemeinsam mit ihm zeigen, wie Ängste überwunden werden können.

TitelLuigi’s Mansion 2
Erscheinungsjahr2013
Art des SpielsJump 'n' Run (Springen und Rennen)
SpielgerätNintendo 3DS
Preis in Euro40,00
Verlag / BildrechteNintendo
Internet-ABC-Altersempfehlung6
Spielspaß
Bedienung
Technische Qualität
Gesamtbewertung
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[Veröffentlicht oder aktualisiert am: 14.03.2017]
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