Spiel des Monats 01.2014

"Professor Layton und das Vermächtnis von Aslant" heißt der sechste Teil um den berühmten Denker, Detektiv und Rätsellöser Hershel Layton. Die Spiele mit diesem Helden sind nicht nur bei Kindern, sondern auch bei vielen Erwachsenen sehr beliebt. Vor allem, weil sie das Köpfchen fordern. Aber nicht nur die Rätsel bei Layton haben es in sich, es gibt auch jedes Mal eine spannende, spielfilmartige Rahmenhandlung.

Professor Layton bekommt Post von einem Kollegen, der eine lebendige Mumie gefunden haben will. Layton reist mit seinen Assistenten Emmy und Luke sofort hin und findet das traumhaft schöne Mädchen Aurora, das in Eis eingeschlossen ist. Nachdem Layton sie in einer spektakulären Szene befreit hat, erfährt er, dass sie eine Abgesandte der Aslanti ist - einer der Menschheit weit überlegenen Rasse.

Aurora möchte ihr Wissen an die Menschen weitergeben, aber dazu müssen erst überall auf der Welt bestimmte Artefakte gefunden werden. Bevor Layton ihr helfen kann, wird sie aber schon von einem fiesen Typen entführt.

Es gibt zum einen die Story, zum anderen müssen aber immer wieder Zeugen befragt werden. Die geben zwar auch gerne Auskunft, aber erst sollen wir ihnen dafür behilflich sein. Und so kommt es zum Einsatz der Rätselspiele. Dabei sind wieder einmal Logikrätsel, Zahlenrätsel, Scherzfragen, Schiebepuzzle, Aufmerksamkeitsspiele und andere knifflige Dinge. Mal sollen bestimmte herab fallende Schneeflocken wie Häkeldeckchen am Muster erkannt werden. Ganz schön schwierig.

Ein andermal stehen vier Figuren – Piraten und brave Matrosen - auf einem Brett. Der Spieler muss sie so lange übereinander springen lassen, bis vier Matrosen übrig und die Piraten verschwunden sind. Es werden Bilder auf Postern verschoben, Webmuster angemalt, Karten mit vier Strichen aufgeteilt oder bei einer Verfolgungsjagd ferngesteuerte Raketen zerstört.

Die Aufgaben sind von der Schwierigkeit her sehr unterschiedlich. Manchen sind im Nu zu lösen, bei anderen hilft nur ausprobieren. Aber es gibt auch wirklich sehr schwere Rätsel.

Dennoch ist es nicht nötig im Internet nach Lösungen zu suchen. Denn im ganzen Spiel gibt es so genannte Pikarat-Münzen. Damit kann sich der Spieler Tipps erkaufen. Der erste Rat ist ein vager, aber freundlicher Hinweis, aber mit jedem weiteren gekauften Tipp wird die Lösung immer deutlicher. Im Spiel sind etwa 165 Rätsel, aber es darf auch jeden Tag ein neues Rätsel herunter geladen werden. Insgesamt ergibt das über 500 Denkaufgaben.

Fazit: Ein großartiger und lang anhaltender Rätselspaß.

TitelProfessor Layton und das Vermächtnis von Aslant
Erscheinungsjahr2013
Art des SpielsDetektivspiele, Quiz & Denkspiele
SpielgerätNintendo 3DS
Preis in Euro38,00
Verlag / BildrechteNintendo
Freigabe (USK)ab 6 Jahre
Internet-ABC-Altersempfehlung5
Spielspaß
Bedienung
Technische Qualität
Gesamtbewertung
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[Veröffentlicht oder aktualisiert am: 14.03.2017]
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