Spiel des Monats November 2015

Zusammen mit einer kleinen sympathischen Zipfelmützengestalt machen sich die Kinder auf die Suche nach dem Winterdrachen. Schritt für Schritt – bzw. Edelstein für Edelstein - kommen sie dem wundersamen Tier näher. Allerdings nur, wenn sie in den insgesamt zehn Kapiteln auch alle Edelsteine an ihren richtigen Platz gesetzt haben.

 

Der Drache wartet schon

Wer gut aufpasst, kann den Drachen bereits im ersten Kapitel im Hintergrund jenseits des Sees entdecken. Er ist also noch ziemlich weit entfernt. Jeweils sechs Edelsteine aus verschiedenen Formen – das können etwa ein Stern, ein Quadrat, ein Herz oder ein Dreieck sein – befinden sich am unteren Bildrand. Sie müssen in jedem der zehn Kapitel an ihren passenden Platz im Bild bugsiert werden. 

Gut versteckt

Geschickt sind die "Fußstapfen" der Edelsteine in die Bilder integriert. Und man muss schon genau hinsehen, um sie zu finden. Mal sind sie in einer Baumrinde versteckt, mal im Schnee oder über dem Kamin. So reisen die Spieler von Winterlandschaft zu Winterlandschaft. Vom verschneiten See über den Winterwald in das Schloss, in die Eishöhle, in das Waldhaus oder in den blauen Nachtwald bis zum Winterdrachen.

Wenn es nicht weitergeht …

Der erste Edelstein ist meist rasch gesetzt. Aber für die weiteren fünf Steine braucht es mitunter ein wenig Geduld. Doch keine Bange: Dauert das Suchen zu lange, dann gibt es kleine Hilfestellungen. Auch da heißt es allerdings: Gut aufpassen! Denn an den richtigen Platz müssen die Spieler den Stein schon selbst setzen.

Wenn der Stein (noch) nicht passt

Manchmal kommt der Spieler allerdings nicht direkt zum Ziel. Will er zum Beispiel den Stern endlich im Bild unterbringen, findet aber partout nicht den richtigen Platz, dann liegt es mitunter auch daran, dass es diesen Platz noch gar nicht gibt. Denn der wird erst sichtbar, wenn ein anderer Edelstein richtig platziert wurde.

Am Schluss schließlich wird die ganze Mühe belohnt: Dann kann die kleine Zipfelmützengestalt mit dem pinkfarbenen Winterdrachen davonfliegen. Jetzt ist der Frühling nicht mehr weit. 

Einfaches Spielprinzip  

Das Spiel kommt ganz ohne gesprochene Sprache und – bis auf wenige Ausnahmen – auch ohne Text aus. Für Kinder erschließt sich das Spielprinzip in der Regel sofort. Wer mag, kann die ruhige – auf Dauer vielleicht auch etwas ermüdende – Musik ausschalten. Und schließlich können die Kinder nach dem erfolgreichen ersten Durchgang ihr Glück wieder neu versuchen oder sich besonders schöne oder knifflige Szenen zum Nachspielen aussuchen.

Fazit

Ein schön gezeichnetes und ruhiges Spiel, das gerade für ganz junge Spieleinsteiger geeignet ist. Es fordert ihre Aufmerksamkeit, ohne sie zu überfordern. Dabei bleibt das Spiel mit seinen zehn Kapiteln übersichtlich.

Das bedeutet auch: Ältere Kinder werden es schnell durchgespielt und "erledigt" haben. Aber die Kleinen haben gewiss länger ihre Freude an diesen spielerischen Aufgaben.

TitelDer Winterdrache
Erscheinungsjahr2015
Art des SpielsRollenspiele
SpielgerätApps Tablets/Smartphones (Android), Apps iPad/iPhone
getestet aufiPad 2, iOS 9.2
Preis in Euro1,99
Verlag / BildrechteRavensburger digital
Internet-ABC-Altersempfehlung3
Spielspaß
Bedienung
Technische Qualität
Gesamtbewertung
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[Veröffentlicht oder aktualisiert am: 14.03.2017]
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